Vier Gins von Netto, Lidl, Aldi und Penny bis 10 Euro im Test (Foto: Alkoblog)
Vier Gins von Netto, Lidl, Aldi und Penny bis 10 Euro im Test (Foto: Alkoblog)

Die Gin-Welle der letzten Jahre hat viele neue Marken in schick gestalteten Flaschen in unsere Regale gespült. Für einen halben Liter eines solchen neuen, deutschen Gins werden häufig 30-40 Euro fällig. Aber muss guter Gin immer so teuer sein? Die bekannten Discounter Aldi, Lidl, Penny und Netto haben Gin für weniger als 10 Euro pro Flasche im Angebot. Wir wollten wissen: Wie gut ist der billige Gin aus dem Discounter? Lässt er sich pur oder als Gin Tonic genießen? Wir haben vier Flaschen verkostet und neben einem Fusel auch drei gute Gins für kleines Geld entdeckt!

Vier Gins für ein Halleluja: Unsere Kandidaten im Discounter-Gin-Test

Wir waren in deutschen Discounter-Filialen einkaufen und haben folgende Gins mitgebracht:

Bei Netto Markendiscount (das ist der ohne Hund) bekamen wir Henley London Dry Gin als 0,7 Liter-Flasche zum unschlagbaren Preis von 5,49 Euro. Der Gin hat nur 37,5 % Alkohol und verspricht „magnificient long-drinks and special cocktails“. Eine silberne DLG-Medaille ziert das Etikett, welche über den Geschmack nicht wirklich viel aussagen dürfte.

Der nächste Kämpfer im Ring ist der Hampstead London Dry Gin von LIDL, der in einer eckigen, grünen 0,5-Liter-Flasche für 6,99 Euro den Besitzer wechselt. Er enthält laut eigener Aussage 12 Botanicals und wird von Eckerts Wacholder Brennerei GmbH im saarländischen Tholey hergestellt. Mit 40 % Alkoholgehalt hat er etwas mehr Umdrehungen als der Henley von Netto.

Bei Aldi Nord blicken wir in die blauen Augen des Mandaley Blue London Dry Gin. Für 9,99 Euro erhalten wir 0,7 Liter der Wacholderspirituose. Die Tradition des Herstellers (welcher nicht genannt wird) soll über 70 Jahre zurückreichen. Der Gin soll in „Single Batch Destillation“ hergestellt werden, wobei es keine Angabe über die Größe der Batches gibt. Die Flasche schimmert in leichtem Blau und erinnert daher etwas an die bekannte Gin-Marke Bombay Sapphire. Sie ist mit einem Plastikkorken verschlossen.

An eine Apothekerflasche erinnert der Orson’s 42 London Dry Gin von Penny für 6,99 Euro (0,5 Liter). Während die 42 auf dem Etikett spontan an den Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin erinnert, hat die Zahl hier nichts mit den enthaltenen Botanicals zu tun, sondern bezieht sich auf den erhöhten Alkoholgehalt von 42 %. Auch hier wird mit einer „Single Batch Destillation“, sowie zusätzlich mit einem „alten Geheimrezept“ geworben. Was das wohl bedeutet?

Steckt in praktisch jedem Gin: Die Wacholderbeere (Foto: T.Baibakova / Veer)
Steckt in praktisch jedem Gin: Die Wacholderbeere (Foto: T.Baibakova / Veer)

Was ist London Dry Gin?

Interessant ist: Alle vier Discounter-Gins im Test sind London Dry Gins. Doch was heißt das überhaupt? Und was hat die berühmte Stadt an der Themse mit dem Gin aus der Bückzone zu tun? Anders als man beim Namen vermuten würde, muss ein London Dry Gin nicht aus der Stadt London stammen. Es handelt sich nicht wie man vielleicht vermuten würde um eine geschützte Herkunftsbezeichnung.

Ein London Gin wird üblicherweise aus Getreide destilliert (möglich ist aber jeder Alkohol landwirtschaftlichen Ursprungs). Die Botanicals können zum einen durch tagelanges Einlegen in Alkohol gelöst werden (so genannte Mazeration), heiß gelöst werden (Digestion) oder auch in einem Metallkorb während der Destillation mitverdampft werden (Perkulation). Hier erklären wir die Gin-Herstellung und die Verarbeitung der Botanicals etwas ausführlicher.

Bei London Gin gilt weiterhin: Je Liter dürfen nicht mehr als 0,1 Gramm Zucker zugesetzt werden. Auch der Zusatz von Farbstoffen ist nicht erlaubt. Ein London Gin muss mindestens 37,5 % Alkoholgehalt haben.

Der Begriff Dry Gin ist in diesem Zusammenhang eigentlich „doppeltgemoppelt“. Denn er bezieht sich ebenfalls auf einen maximalen Zuckerzusatz von 0,1 Gramm. Ansonsten sind die schon erwähnten Regeln von London Gin strenger als die von „Dry Gin“ und haben also in diesem Fall für die getesteten Marken Gültigkeit.

Hier erfahrt ihr mehr zu den verschiedenen Gin-Sorten und ihrer Bedeutung für die Qualität der Wacholderspirituose.

So testen wir Gin aus dem Discounter

Für unseren Discounter-Gin-Test haben wir die vier Wacholder-Destillate zunächst pur im ungekühlten Zustand aus Nosing-Gläsern verkostet. Wir haben die Geruchs- und Geschmacksnoten getrennt erfasst und unsere jeweiligen Assoziationen schriftlich festgehalten. Anschließend wollten wir wissen, wie gut die Gins in dem beliebten Longdrink Gin Tonic funktionieren. Hierzu haben wir das weit verbreitete und gut erhältliche Indian Tonic Water von Schweppes verwendet. Als Mischverhältnis haben wir 1:3 angesetzt. Also ein Teil Gin auf drei Teile Tonic. Hier könnt ihr unser Gin Tonic Rezept nachlesen. Um den Gin auf Temperatur zu bringen, durfte ein großer Eiswürfel im Gin Tonic natürlich nicht fehlen.

Die Flasche des Henley Original Gin von Netto wirkt im Vergleich am billigsten (Foto: Alkoblog)
Die Flasche des Henley Original Gin von Netto wirkt im Vergleich am billigsten (Foto: Alkoblog)

Platz 4: Henley Original London Dry Gin von Netto im Test

Wie riecht er?

Ein klassischer Gin-Geruch mit deutlichem Wacholder steigt uns aus dem Glas entgegen. Ansonsten ist der Henley Gin sehr dünn und dominiert das Nosing mit einer ausgeprägten Alkoholnote. Etwas Zitronenschale ist zu Riechen, aber alles in allem erinnert uns Henley mehr an einen Korn, als an einen Gin.

Wie schmeckt er?

„Das ist aber nicht schön“ – Die ersten Kommentare unserer Tester lassen nicht lange auf sich warten und sind keinesfalls positiv. Der Henley begleitet seinen Auftritt im Mund mit bitteren alkoholischen Noten. Wie ein Kornbrand, der eher nebenbei noch versucht auch ein Gin zu sein. Wacholder, Zitronenschale und Bitterorange sind zu erkennen, wirken aber als Aromen eher aufgesetzt. Einer der Tester fast die Misere des Netto-Gins so zusammen: „Falls ihr mit dem Henley mal auf dem Weg zur Party in der U-Bahn sitzt und die Flaschein der Bahn vergesst – wär‘ nicht schade drum…“

Fazit: Ein Gin zum Abgewöhnen. Am Bahnhof Zoo in Berlin findet man mit dem Henley vielleicht noch Freunde, anderswo wird man mit ihm auf der Party aber schnell zur Persona non grata…

Mit geprägtem Schriftzug im grünen Glas und Rhombus-Etikett macht der Lidl-Gin auf sich aufmerksam (Foto: Alkoblog)
Mit geprägtem Schriftzug im grünen Glas und Rhombus-Etikett macht der Lidl-Gin auf sich aufmerksam (Foto: Alkoblog)

Platz 3: Hampstead London Dry Gin von LIDL

Wie riecht er?

Wie ein Blumenteppich im Wald entfalten sich die Aromen beim Hampstead-Gin von Lidl. Unsere Tester kommen kaum mit dem Aufschreiben der Noten kaum mit, so zahlreich sprudeln diese aus dem Glas in die Riechkolben: Zitronenmelisse und Pfefferminze, Schalen von Zitrusfrüchten und Sandkuchen. Dazu Joghurt, Ahoi Brause mit Waldmeistergeschmack, süßer Apfel und Quitte. Ein floraler, sehr süßer Geruch. Riecht man länger am Glas, kann der Hampstead aufgrund der Intensität der Duftnoten schnell ein wenig anstrengend werden. Die Mischung erinnert dann etwas an Weichspüler.

Wie schmeckt er?

Ein frischer und leichter Geschmack zeichnet den Lidl-Gin aus. Wir erkennen Bergamotte wie in einem gut durchgezogenen Earl Grey-Tee, dazu Zitronenmelisse und eine Spur Minze. Das große Fruchtfeuerwerk aus dem Geruch findet sich jedoch nicht im Geschmack wieder. Der Abgang ist eher kurz und von einer dezenten alkoholischen Bitterkeit geprägt. Kein schlechter Gin, aber die ganz große Begeisterung für den Hampstead-Gin will sich bei uns im Test nicht einstellen. Dafür ist er doch ein wenig zu körperarm, schmal und unpräzise im Geschmack.

Fazit: Der Lidl-Gin ist ein „Duftwunder“, kann seine Stärken im Geschmack aber nicht ganz ausspielen. Daher reicht es nur für den dritten Platz.

Das Blau des Aldi-Gins erinnert etwas an den bekannten Bombay Sapphire (Foto: Alkoblog)
Das Blau des Aldi-Gins erinnert etwas an den bekannten Bombay Sapphire (Foto: Alkoblog)

Platz 2: Mandaley Blue London Dry Gin von Aldi Nord

Wie riecht er?

Der Mandaley Blue Gin von Aldi lässt sich beim Nosing nicht so leicht in die Karten gucken: Ein leichter Duft mit fast cremigem, sahnigem Charakter zeichnet ihn aus. Wir riechen florale Noten, sowie Melisse, Blutorange und geriebene Zitronenschale. Dazu würzige Nuancen von Nelke und harzigen Tannennadeln. Auch etwas säuerlicher Naturjoghurt ist in der Mischung enthalten. Der Wacholder verhält sich eher dezent im Hintergrund. Vor allem die Ausgewogenheit des Mandaley Blue gefällt uns gut.

Wie schmeckt er?

Ein schön strukturierter Gin mit prickelndem und eher trockenem Körper. Wir schmecken Zitronenschale, verschiedene Blüten, etwas Baumharz und eine dezente Wacholdernote. Ein ernster und zugleich eleganter Gin, der klassisch wirkt, ohne dabei zu sehr auf Wacholder als Geschmack zu setzen. Insgesamt ist der Aldi-Gin mild und leicht und besticht mit seiner ausgewogenen Struktur.

Fazit: Der Aldi-Gin überzeugt mit seiner leichten und zugleich eleganten Struktur, sowie interessanten Aromen. Ein gelungener Gin, der den Sprung auf die Spitze des Siegerpodests nur knapp verpasst!

Mit Apothekerflasche und 42 % Alkoholgehalt will der Orson's Gin von Penny die Gin-Welt begeistern (Foto: Alkoblog)
Mit Apothekerflasche und 42 % Alkoholgehalt will der Orson’s Gin von Penny die Gin-Welt begeistern (Foto: Alkoblog)

Platz 1: Orson’s 42 London Dry Gin von Penny

Wie riecht er?

Ein frischer, ausgeprägt floraler Duft zeichnet den Penny-Gin aus. Er riecht kräuterig mit einer Spur Thymian, etwas Melisse, eventuell Salbei und Minze, dazu Orange oder Mandarine und harzigen Tannennadeln. Die Noten wirken harmonisch abgestimmt und ergeben einen runden Gesamteindruck. Uns hat der Orson’s Dry Gin am ehesten an Ricola Kräuterbonbons erinnert. Der Duft lädt dazu ein, beim Nosing immer weitere Nuancen des Geruchs zu erkunden.

Wie schmeckt er?

Der Penny-Gin überrascht im Tasting mit einer prägnanten, leicht pfeffrigen Grundnote. Sie gibt den Takt vor für verschiedene Aromen, die gut strukturiert und ausbalanciert wirken: Wir schmecken fruchtige Noten wie Mandarine und Maracuja (mit feiner Säure), diverse frische Kräuter (wir tippen Melisse, Minze), dazu Tannennadeln. Der Wacholder ist mit deutlich erkennbarer Bitterkeit vorhanden, überdeckt die anderen Aromen aber angenehmerweise nicht. Das Mundgefühl ist beim Orson’s 42 Dry Gin eher trocken und ernst. Ein Gin mit Grip im Mund, der unseren Vergleichstest am Ende zu Recht anführt.

Fazit: Die ausgeprägten kräuterigen Noten und eine würzige Struktur zeichnen den Penny-Gin aus. Das Gesamtpaket überzeugt in Nosing und Tasting, weshalb dieser Discounter-Gin für uns am Ende klar auf Platz 1 steht.

Unser Fazit: Das ist der beste Gin bis 10 Euro aus dem Discounter

„Wie viel Gin gibt es für weniger als 10 Euro?“ haben wir eingangs gefragt. Und tatsächlich können sich die günstigen Gins aus dem Discounter durchaus sehen lassen. Unrühmliche Ausnahme: Der Henley London Dry Gin von Netto schmeckte ausgesprochen fuselig und konnte uns in der Verkostung nicht überzeugen. Der Hampstead London Dry Gin von LIDL bot zwar in der Nase spannende Aromen, fiel in der Geschmackswertung dann aber zurück und konnte die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Vor ihm liefern sich Mandeley Blue Dry Gin von Aldi und Orson’s London Dry Gin von Penny ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Beides sind in ihrer Preislage gute bis sehr gute Gins, die eine jeweils eigene Charakteristik mitbringen. Während der Aldi-Gin mit einem cremigen Charakter und ausgewogenen floralen Noten überzeugen kann und dabei klassisch und elegant wirkt, gefällt uns der Penny-Gin aufgrund seiner kräuterigen Noten und der überzeugenden, gut dargestellten Struktur sogar noch eine Spur besser. In der puren Verkostung steht für uns der Orson’s 42 Gin am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Der beste Gin bis 10 Euro in unserem Test: Orson's 42 von Penny (Foto: Alkoblog)
Der beste Gin bis 10 Euro in unserem Test: Orson’s 42 von Penny (Foto: Alkoblog)

 

Unser Discounter-Gin-Tonic-Test: Welcher schmeckt am besten?

 

Doch wie sieht es in der gemischten Disziplin aus? Bei vielen Gelegenheiten kommt Gin nun einmal nicht pur und warm, sondern mit Eiswürfel und Tonic Water ins Glas. Deshalb war es uns besonders wichtig, die Discounter-Gins auch als Gin Tonic gemischt zu testen. Wie oben erwähnt haben wir hierfür das Schweppes Indian Tonic Water verwendet, welches in vielen Supermärkten erhältlich und dadurch besser vergleichbar ist, als wenn wir die jeweiligen Eigenmarken-Tonics der Discounter verwendet hätten. Klar ist aber auch: Verwendet man ein anderes Tonic Water, wird man bei diesem Test unter Umständen ein komplett anderes Ergebnis erhalten. Und natürlich hängt es immer auch von den persönlichen Vorlieben ab, ob man seinen Gin Tonic zum Beispiel eher mild und fruchtbetont oder eher herb und bitter mag. Hier lohnt es sich also, mit den Discounter-Gins und verschiedenen Tonic Waters ein wenig zu experimentieren!

Gin Tonic mit Zitrone (Foto: inkje / photocase.de)
Gin Tonic mit Zitrone (Foto: inkje / photocase.de)

So funktionieren die Discounter-Gins mit Tonic Water

Henley als Gin Tonic: Im puren Test fiel der Netto-ohne-Hund-Gin glatt durch. Und auch gemischt als Gin Tonic kann er nicht punkten. Gegen das bittere Aroma des Tonic Waters zieht er den Kürzeren und kann wenig eigene Aromen in den Longdrink bringen. Schwache Vorstellung!

Hampstead als Gin Tonic: Das „Duftwunder von LIDL“ konnte im puren Tasting nicht vollständig überzeugen. Der mit ihm gemixte Gin Tonic schmeckt eher lieblich und weich. Ein milder und süffiger Longdrink für die Ladies und überraschend gut!

Mandaley Blue als Gin Tonic: Der Aldi-Gin macht mit Schweppes-Tonic einen eher ernsten, aber gut strukturierten Gin Tonic. Vor allem die Grapefruitschale gibt den Ton an. Wenn man es zitruslastig und herb mag, einen Versuch wert. Wir fanden den Longdrink etwas unrund.

Orson’s 42 als Gin Tonic: Der Penny-Gin und pure Testsieger funktioniert mit seiner markanten Struktur sehr gut auch im Gin Tonic. Die kräuterigen Aromen können sich gut gegen die Bitterkeit des Tonic Waters durchsetzen. Ein würziger, aber auch wuchtiger Gin Tonic ist die Folge. Robust und macht Spaß!

Habt ihr eine andere Kombination aus Gin und Tonic gefunden, die gut funktioniert? Schreibt es uns in den Kommentaren!

1 Kommentar

  1. Das Ergebnis des Henleys wundert mich nicht. Nach meiner Erfahrung taugen alle Discountergins in diesen im Querschnitt ovalen, Feldflaschen nachemfundenen 0,7l/37,5% umfassenden Flaschen in der 5€-und-etwas-Preiskategorie nicht viel, wenn überhaupt.
    Der Manderlay ist, was die Aromenstärke betrifft, insgesamt doch ziemlich schwach auf der Brust. Ein milderes Tonic – ab Fever Tree Indian und milder – ist hier die bessere Wahl.
    Bei den beiden Übrigen empfehle ich dringend einen Parallelvergleich mit Schweppes Indian- und -Dry Tonic. Gerade bei diesen beiden Gins sind die Unterschiede dramatisch! Henry Thomas ist ebenfalls ein guter Mitspieler.
    Generell kann ich noch empfehlen, alle beteiligten Komponenten möglichst stark herunter zu kühlen, auch utner den Gefrierpunkt. Hat sowohl beim Nosing als auch beim Tasting (dann auch gerne ohne Eiswürfel) noch einmal neue und intensivere Nuancen zur Folge!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*