Ein Whisky-Tasting mit guten Freunden oder der Familie macht Spaß und ist eine ideale Möglichkeit, verschiedene Single Malts zu probieren. Mit jedem Tasting wächst die eigene Erfahrung, wird der Geschmackshorizont aller Teilnehmer erweitert. Und mit der richtigen Vorbereitung gelingt die Verkostung problemlos und macht sogar Nicht-Whisky-Fans jede Menge Spaß.

Planung und Vorbereitung des Whisky-Tastings

Die folgenden Tipps sollen dir dabei helfen, einen unterhaltsamen, lehrreichen, also kurz: einen gelungenen Tasting-Abend mit Freunden auf die Beine zu stellen. Wir schauen uns zunächst an, welches Zubehör für die Verkostung des Whiskys benötigt wird, wie der „Tasting Room“ beschaffen sein sollte und geben Empfehlungen für die Zusammenstellung der zu verkostenden Malts. Los geht’s:

Was brauche ich zum Whisky verkosten?

Kurze Antwort: Mindestens einen Whisky, eine Nase um an ihm zu riechen und einen Mund um ihn zu verkosten.

Warum Nosing-Gläser so wichtig sind

Doch ganz so einfach ist es natürlich nicht. Um einen hochwertigen Whisky wirklich genießen zu können, empfiehlt sich der Einsatz von speziellen Nosing-Gläsern. Sie haben eine bauchige Form und laufen nach oben hin schmal zu. Dadurch können sich die Aromen des Whiskys besonders gut sammeln und es fällt beim Tasting einfacher, sie zu erkennen und zuzuordnen.

In vielen Bars und Kneipen werden Single Malts immer noch in unpassenden, weil zu weit geöffneten Gläsern ausgeschenkt. Neben Unkenntnis beim Servicepersonal scheuen viele Wirte schlicht die Anschaffung oder den Abwasch der Nosing-Gläser. Zuhause gilt diese Ausrede nicht: Organisiere vorher unbedingt passende Nosing-Gläser. Gute Whiskygläser findest du unter anderem im Internet. Unsere Empfehlung sind die beliebten Glencairn-Gläser, die auch bei professionellen Tastings eingesetzt werden und in Preis-Leistung und Qualität vor vielen anderen Gläsern liegen. Ein Glencairn-Glas kostet zwischen 4-6 Euro. Wer die Gläser im Set zu sechs Stück kauft, bekommt häufig einen besseren Preis.

Da hilft nur Umfüllen: Nosing-Gläser sind selbst in Destillerien teilweise rar (hier bei Lagavulin)

Wieviele Whiskygläser brauche ich für ein Tasting?

Einfache Formel: Zahl der Gäste mal Zahl der Whiskys. Sitzen etwa 5 Personen am Tisch und werden 6 Whiskys verkostet, so werden dieser Formel nach 30 Nosing-Gläser für ein professionelles Tasting benötigt. Zudem hat ein guter Gastgeber immer noch einige Gläser mehr in Reserve – etwa falls spontan ein zusätzlicher Whisky verkostet werden soll oder es unerwartet zum Bruch eines Glases kommt.

Wer im Heimbereich mit weniger Nosing-Gläsern starten möchte, kann dies natürlich ebenfalls tun. So kann theoretisch auch nach jedem verkosteten Whisky eine „Spülrunde“ erfolgen, in der die Gläser mit Wasser gereinigt werden. Eleganter ist es allerdings, mindestens 2-3 Gläser pro Gast vorrätig zu haben, um auch direkte Vergleiche zwischen zwei oder drei Abfüllungen  zu ermöglichen.

Wassergläser und Karaffe

Wassergläser und eventuell Karaffen zum Nachfüllen sollten bei keiner Verkostung fehlen. Das frische Wasser hilft dabei, den Mund zwischen zwei Whiskys freizuspülen und die Geschmacksnerven zurückzusetzen. Das Trinken von Wasser hilft zudem dabei, nicht so schnell angetrunken zu werden. Bei einem längeren Tasting hilft das Trinken den Teilnehmern zudem, die Konzentration zu behalten. Also viele positive Eigenschaften, die für das Anbieten von Wasser beim Whisky-Tasting sprechen.

Brauche ich ein Tasting-Brett?

Es sieht aus wie eine Art Frühstücksbrett für Whiskys: Das Tasting-Brett. Besonders häufig ist es in Destillerien anzutreffen, wo es den Guides beim Servieren des Whiskys hilft und zudem für eine edle Atmosphäre am Tisch sorgt. So sind die Namen der zu verkostenden Whiskys häufig direkt mit aufgedruckt. Die Gläser stehen an vorgefertigten Markierungen. Eine derartige Perfektion ist bei Tastings im Heimbereich dagegen eher selten anzutreffen. Wer möchte, kann aber natürlich selbst tätig werden und sich ein Whisky-Tasting-Brett entweder aus bestehenden Frühstücksbrettern oder mit Material aus dem Baumarkt einfach selber bauen.

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Bewährtes Setup: Nosing-Gläser, Wasserkaraffe mit Glas, Zettel und ein Stift

Für Tasting-Notes: Papier und Stift nicht vergessen

Mit das Wichtigste beim Whisky-Tasting ist die Dokumentation. Verteile Papier und Stifte an die Teilnehmer, damit diese ihre Erkenntnisse zum jeweiligen Malt schriftlich notieren können. Eine Aufteilung in Kategorien (etwa Farbe, Geruch, Geschmack, Gesamteindruck) hilft, die verschiedenen Sinneseindrücke zu ordnen.

Ebenfalls empfehlenswert: Jeder Tasting-Teilnehmer schreibt erst mal für sich auf, was er gerochen oder geschmeckt hat. So lassen sich insbesondere Whisky-Einsteiger nicht so leicht vom Sitznachbarn beeinflussen und können erst mal in Ruhe ihre Eindrücke sammeln. Dann wird reihum vorgelesen.

Wichtig: Beim Nosing und Tasting gibt es kein richtig oder falsch. Jeder Mensch hat einen individuellen Geschmack und erkennt andere Noten in einem Malt Whisky. Gerade als Einsteiger versucht man häufig, einen exakten Geschmack aus der realen Welt in der Spirituose wiederzufinden. Es kommt beim Tasting aber eher darauf an, eine möglichst passende Assoziation zu finden und diese zu notieren. Wenn ein Whisky nach „reifer Sommerbirne“ schmeckt, dann ist das doch prima. Und wenn jemand den Geschmack von „verbrannten Reifen“ zu erkennen glaubt, doch auch (zumindest von der Assoziation her, geschmacklich nunja…).

Nicht immer müssen die Eindrücke dabei besonders ausgefallen sein. Wer mehrere ähnliche Whiskys verkostet, wird immer wieder auf ähnliche Geschmacksnoten treffen. Hier gilt es also manchmal ehrlich zu sein, auch wenn es langweilig ist (und schon der dritte Whisky eines Abends nach Apfel, Birne oder Eichenholz schmeckt).

Die richtige Atmosphäre zum Whisky verkosten

Wissenschaftler der Universität Oxford haben herausgefunden, dass es vom Raum abhängt, wie ein Whisky schmeckt. So ließen sich die Teilnehmer der Studie von der Einrichtung, der Beleuchtung und Geräuschen im Raum beeinflussen. Ein Whisky, der in einem holzvertäfelten Raum genossen wurde, schmeckte am Ende tatsächlich holziger. Nun wird sicher nicht jeder vor der Verkostung sein Wohnzimmer komplett umbauen wollen.

Doch auch so lässt sich mit ein paar einfachen Schritten, die Atmosphäre im Raum für das Whisky-Tasting optimieren. Wichtig ist es in jedem Fall, die Nebeneinflüsse durch Geräusche oder Gerüche zu minimieren. Laute Musik ist beim Tasting fehl am Platz (ja, auch wenn es schottische Dudelsack-Musik ist!). Smartphones sollten ausgeschaltet werden. Der Raum sollte zudem gut gelüftet sein. Das Licht kann gemütlich sein, generell ist eine helle, neutrale Beleuchtung aber vorzuziehen.

Nach der Begrüßung der Gäste empfiehlt es sich, das gewählte Thema des Abends noch einmal kurz vorzustellen. Erkläre alle Teilnehmern des Tastings, wie ihr vorgehen werdet und welche Flaschen verkostet werden. Ideen für die Auswahl der Whiskys findest du ihm nächsten Absatz. So stellst du sicher, dass organisatorische Fragen schon im Vorfeld geklärt werden können. Nicht zuletzt steigert eine kleine Ansprache des Gastgebers die Vorfreude auf den gemeinsamen Whisky-Genuss.

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Whisky-Tasting als Show: Der legendäre Richard Paterson vor Publikum in Frankfurt

Die passenden Whiskys auswählen

Eine gelungene Auswahl der Whiskys trägt entscheidend zum Gelingen des geplanten Tastings bei. Ein Whisky-Tasting für Einsteiger sollte aus nicht mehr als vier bis sechs Malts bestehen. Warum diese Zahl? Das Verkosten von Whisky erfordert ein hohes Maß an Konzentration, um die Aromen beim Nosing (dem Riechen) und Tasting (dem Schmecken) zu erfassen. Umfangreichere Verkostungen sind anstrengend für die Geschmacksnerven, zudem verlieren gerade Einsteiger schneller den Überblick über die getrunkenen Malts. Deshalb besser weniger Abfüllungen verkosten und diese dafür intensiver.

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Die Auswahl der Whiskys fürs Tasting will gut überlegt sein…

Ideen für ein gelungenes Whisky-Tasting

Überlege dir vorher, unter welchem Motto die Verkostung laufen soll. Das Thema des Whisky-Tastings kann schon auf der Einladung genannt werden und so Lust auf den Abend machen. Die folgenden Ideen sind in der Praxis erprobt und werden auch bei professionellen Verkostungen etwa auf Messen eingesetzt:

Quer-durch-Schottland-Tasting

Beliebt ist bei Whisky-Einsteigern zum Beispiel das „Quer-durch-Schottland“-Tasting, bei welchem je ein Whisky aus den Lowlands, den Highlands, der Speyside, von den Inseln und/oder von Islay verkostet wird. Bei dieser thematischen Form der Verkostung können die Teilnehmer die verschiedenen Charakteristika der Regionen entdecken. Die Reihenfolge ist dabei so angelegt, dass mit dem mildesten Whisky begonnen wird – also meistens dem Lowlander. Den Abschluss sollte der rauchigste und torfigste Whisky bilden, da seine Aromen sehr stark sind und die eines nachfolgenden Malts überdecken könnten.

Tasting einer bestimmten Whisky-Region

Wer sich intensiver mit einer der schottischen Whisky-Regionen Highlands, Speyside, Lowlands, Campbeltown oder Islay / Inseln beschäftigen möchte, kann die geplante Verkostung natürlich auch regional ausrichten. Beliebt ist zum Beispiel die Kombination verschiedener torfiger Islay-Whiskys an einem Abend. So lassen sich die unterschiedlichen Charakteristika und die Stärke des Torfgehaltes gut gegeneinander abwägen. Schnell stellen die Teilnehmer fest, dass „rauchig“ nicht gleich „rauchig“ ist und es Abfüllungen gibt, die einem mehr zusagen als andere.

Whisky-Tasting veranstalten
Vertikales Tasting bei Glen Moray

Vertikales Tasting einer Destillerie

Mindestens ebenso beliebt ist das so genannte vertikale Tasting. Dabei kommen Whiskys einer Destillerie auf den Tisch, die unterschiedlich lange im Holzfass gelagert wurden. So lassen sich zum Beispiel ein 10-jähriger, ein 15-jähriger und ein 18-jähriger Single Malt gut aufsteigend verkosten. Begonnen wird dabei üblicherweise mit dem jüngsten Whisky. Häufig finden sich seine Aromen in raffinierterer Form auch in den älteren Abfüllungen wieder. Auch No-Age-Statement-Whiskys können in diese aufsteigende Folge integriert werden. Da es sich hierbei fast ausschließlich um etwas jüngere Whiskys handelt, die bewusst ohne Altersangabe verkauft werden, sollten diese ebenfalls nicht ganz am Ende getrunken werden. Es empfiehlt sich, den krönenden Abschluss mit einem alten Age-Statement zu begehen.

Tasting nach Whisky-Finishes

Eher für fortgeschrittene Genießer interessant ist das Tasting nach verschiedenen Finishes. Hierbei wird ein Whisky nach der regulären Reifung, die häufig in ehemaligen Bourbon-Fässern erfolgt, für einige Zeit zum Beispiel in Ex-Sherryfässer gefüllt. Über das Holz nimmt er die Aromen auf. Nun lassen sich bei einem Tasting natürlich gut verschiedene Single Malts mit Sherry-Finish vergleichen. Seltener sind das Port-Finish oder das Madeira-Finish.

Budget-Tasting für Sparfüchse

Wer ein bestimmtes Budget nicht überschreiten möchte, kann sich günstige Scotch Blends aus dem Supermarkt oder Discounter besorgen und diese zum Beispiel gegen Single Malts der Einsteigerklasse bis 30 Euro antreten lassen. Wer die Gläser von einer dritten Person im Nebenraum einschenken lässt, kann sogar ein Blindtasting durchführen. Die entscheidende Frage ist dann: Wer kann den guten Whisky vom Fusel unterscheiden? Wer schmeckt einen bestimmten Whisky heraus? Welcher Tropfen überzeugt – und welcher fällt bei der Verkostung durch?

Ebenfalls spannend: Der Gastgeber bittet jeden Teilnehmer, einen Single Malt in einer festgelegten Preisspanne (z.B. für maximal 40 Euro) mitzubringen. Gemeinsam werden dann alle Whiskys nacheinander verkostet. Am Schluss wird vielleicht der eine oder andere Gast noch untereinander tauschen wollen, weil ihm ein anderer Whisky mehr zugesagt hat. In jedem Fall bietet dieser Modus die ideale Möglichkeit eine ganze Reihe spannender Malts kennzulernen.

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Helles Licht, gemütliche Atmosphäre: Der Tasting Room bei Aberlour

 

Whisky richtig verkosten

Die Gäste sitzen um den Tasting-Tisch, die einleitenden Worte sind gesprochen und die Whiskys duften bereits verlockend aus den Nosing-Gläsern. Wie geht es nun weiter?

Ein Whisky-Tasting gliedert sich grob in drei Schritte:

Das Sehen

Man hebt das Whiskyglas gegen das Licht und betrachtet ihn. Um die Whiskyfarbe wirklich genau beurteilen zu können hält man das Glas am besten vor einen weißen Hintergrund. Auch sollte das Licht im Raum (wie oben beschrieben) natürlich neutral sein. Andererseits sollte man diesen Teil nicht zu akademisch betrachten: Ohnehin werden fast alle Single Malts mit Karamellfarbe E150 nachgefärbt. Es lässt sich aus der dunklen Farbe eines Whiskys nur bedingt ein Rückschluss auf das Alter des Whiskys ziehen. Generell deutet eine eher helle Färbung auf eine Lagerung im Ex-Bourbonfass hin, eine dunklere oder rötliche Tönung auf einen Sherryfass-Einfluss. Auch wenn die Auswertung der Farbe nicht allzuviele Rückschlüsse auf den Geschmack erlaubt, macht sie den Gästen dennoch Lust auf den Whisky-Genuss.

Das Riechen

Führe das Glas nun zur Nase. Aber bitte den Riechkolben nicht tief ins Glas stecken. Behutsam schnuppern reicht! Nimm die Aromen auf. Woran erinnern sie dich? Notiere die Assoziationen auf dem Papier. Tausche dich mit den anderen Teilnehmern aus. Es ist spannend, wie teilweise alle dasselbe riechen und die Meinungen zu anderen Aromen dann wieder auseinander gehen. Ein Tasting-Wheel kann dabei helfen, die verschiedenen Noten besser zu identifizieren und zuzuordnen. Ob man das Whiskyglas beim Nosing schwenken sollte oder nicht – darüber gehen die Meinungen auseinander. Einige Genießer glauben, dass sich die Aromen durch das Schwenken besser lösen. Unser Eindruck war aber immer, dass sich vor allem der Alkohol aus der Mischung löst und dann die anderen Aromen teilweise überdeckt. Wir versuchen daher immer, das Glas bei der Verkostung des Whiskys so wenig wie möglich zu schwenken.

Das Schmecken

Jetzt darf der Whisky endlich verkostet werden! Dazu nippt man behutsam am Glas und lässt den Whisky auf die Zunge und den Gaumen laufen. Schlucke ihn nicht gleich herunter, behalte ihn einige Momente im Mund und lasse die ersten Aromen wirken. Auch hier sind wieder Assoziationen zu bekannten Aromen gefragt. Versuche die Eindrücke in Worte zu fassen. Was schmeckst du? Ist es ein süßer, würziger, rauchiger Geschmack? Schmeckt der Whisky nach Früchten oder nach Holz? Es gibt beim Tasting kein richtig und falsch – jeder Teilnehmer wird etwas anderes schmecken und den Malt anders wahrnehmen. Neben den Aromen im Mund lässt sich auch der Nachklang des Whiskys (kurz, mittel, lang) bestimmen. Einige Malts verschwinden schnell wieder, andere hinterlassen einen Geschmack im Mund, der minutenlang anhalten kann.

Tipps für den Ablauf des Tastings

Plane nicht zuviel: Ein gelungenes Tasting lebt von der Spontanität. Der Spaß am Verkosten von Whisky sollte nicht durch zu viele Regeln oder zu viel Ernst verloren gehen. Im zwanglosen Assoziieren liegt ein großer Reiz des gemeinsamen Tastings.

Vertraue keinen vorgegebenen Tasting Notes

Auch wenn es interessant ist, seine Eindrücke mit denen auf der Verpackung zu vergleichen. Häufig ist es ernüchtern: Die Tasting Notes des Herstellers sind meistens überaus blumig geschrieben und versprechen zuweilen mehr, als der Whisky halten kann. Zudem neigen die Marketing-Mitarbeiter der Destillerien dazu, nur „schöne“ Aromen wie Blüten, Früchte, Gewürze oder holzige Noten zu erwähnen. Schließlich könnte es potentielle Käufer abschrecken, wenn ein Single Malt nach verbranntem Holz oder nach Klebstoff riecht bzw. schmeckt. Dabei haben genau diese Aromen doch auch ihre Berechtigung und können einen Whisky erst spannend machen. Die eigenen Tasting Notes aus der Verkostungsrunde sind also häufig viel treffender und wertvoller, als die vorgegebenen Geschmacksnotizen vermeintlicher Experten.

Whisky-Einsteiger mit einbeziehen

Wichtig ist es, beim Verkosten besonders Anfänger und Nicht-Whisky-Trinker in der Runde mit einzubeziehen: Gerade erfahrene Whisky-Genießer neigen häufig dazu, sich als Kenner aufzuspielen und nur noch in Fachvokabular zu reden. Das schreckt Einsteiger ab und verdirbt ihnen den Spaß am zwanglosen Probieren. Am Ende geht es beim Whisky-Tasting doch ums gemeinsame Genießen – und das ist schließlich eine der schönsten Freuden auf der Welt.

Profi-Tipp: Eine Rangfolge der Whiskys erstellen und teilen

Und zuletzt noch ein Tipp: Es kann richtig Spaß machen, eine Rangfolge der verkosteten Whiskys aufzustellen. Jeder Teilnehmer vergibt in diesem Fall Punkte für den Whisky. Am Ende wird dann eine Flasche als Sieger des Abends gekürt. Die Auswertung kann man auch zusammenfassen und allen Gästen im Nachgang per E-Mail zuschicken. So bleibt ein gelungener Tasting-Abend noch lange im Gedächtnis…

Checkliste fürs Whisky-Tasting als PDF herunterladen

Damit die geplante Whisky-Verkostung sicher zum Erfolg wird, haben wir eine Checkliste mit den 18 wichtigsten Punkten zusammengestellt, die es zu beachten gilt. Sichere dir hier dein Exemplar als PDF-Datei:

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