Whisky 12 Jahre

Die meisten Einsteiger beginnen ihre Erkundungen in der Welt der Single Malts mit einem Whisky, der 10 Jahre oder häufiger sogar 12 Jahre alt ist. Unter dieser Altersangabe versteht man die Jahre, die der Malt Whisky in einem Eichenholzfass reifen durfte. Im kühlen schottischen Klima erhält die Spirituose so ausreichend Zeit, um mit den Fasswänden zu interagieren und Aromen und Farbe in sich aufzunehmen.

Viele gute Einsteiger-Whiskys sind zwölf Jahre alt

Dennoch handelt es sich bei den 12-jährigen Whiskys um jüngere Abfüllungen, bei denen teilweise noch Spuren des ursprünglichen New Makes identifizierbar sind. Zumeist wurden die rauen Kanten des ursprünglichen Brandes durch die Lagerung aber bereits abgeschliffen, sodass es viele milde Whiskys in dieser Altersstufe gibt. Aber auch kräftig rauchige Islay-Malts mit 12 Jahren Reifezeit sind erhältlich und werden von Kennern geschätzt.

Warum ausgerechnet dieses Alter?

Natürlich könnte man den Scotch auch abfüllen, wenn er 11 Jahre oder 13 Jahre alt ist. Dennoch entscheiden sich die meisten Destillerien bei ihren Abfüllungen für gerade Jahreszahlen und verwenden dabei immer die gleichen Abstände. Vermutlich hat ein Master Distiller mit der Veröffentlichung eines 12-jährigen Whiskys angefangen und andere zogen dann nach – vielleicht auch um die Vergleichbarkeit ihres Produktes darzustellen. Denn natürlich wird jeder Genießer gerne die verschiedenen gleich alten Single Malts miteinander vergleichen wollen.


Hier findet ihr unsere Tests der 12 Jahre alten Whiskys:



Whisky

Honig im Kopf: Deanston 12 Jahre im Test

Veröffentlicht am 15. März 2016 | von Lukas

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