Trinkspiele

Veröffentlicht am 18. Dezember 2009

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Trinkspiele: Geh fischen

Großer Fang: Bei diesem witzigen Partyspiel geht den Spielern so mancher „Fisch“ ins Netz (Foto: vaskoni/sxc.hu)

Geh Fischen (im amerikanischen Original Go Fish oder Fish, Go Fishing) spielt sich so ähnlich wie Quartett. Mit einer leichten Variation lässt es sich auch prima als Trinkspiel auf Partys verwenden. Die Regeln sind einfach und keiner kommt beim Trinken zu kurz.

Das braucht ihr: Ein normales Pokerblatt mit 52 Karten
So viele spielen: Zwei bis fünf Spieler
So wird’s gespielt: Bei diesem Trinkspiel sammelt man gleiche Karten einer Sorte. Vier Karten sind ein erfolgreicher Fang (oder ein Quartett). Die Höhe der einzelnen Karten ist also nicht entscheidend. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Quartette zusammen zu „fischen“. Wir werden gleich sehen, wie das geht!

Der jüngste Spieler beginnt und mischt das Blatt. Nehmen zwei oder drei Spieler teil, dann bekommt jeder Spieler sieben Karten, bei vier oder mehr Teilnehmern bekommt jeder nur fünf Karten. Der Rest kommt auf einen separaten Nachzugsstapel.

Der Spieler zur Linken des Gebers beginnt und sucht sich einen seiner Gegner am Tisch aus und sagt z.B. „Gib mir alle deine Könige“. Um einen solchen Fischzug nach einer bestimmten Karte durchzuführen, muss er mindestens eine Karte der gleichen Sorte (also in diesem Fall einen König) auf der Hand haben. Der angesprochene Mitspieler muss ihm dann alle seine Könige geben. Falls er keine hat, antwortet er hingegen nur mit: „Geh fischen!“ Der fehlgeleitete Fischer muss nun einen Schluck seines Cocktails trinken bzw. einen Shot leeren. Doch damit nicht genug: Er muss auch noch eine Karte vom Stapel ziehen!

Liegt er hingegen richtig und bekommt z.B. einen oder mehrere Könige darf er erneut den gleichen oder einen anderen Mitspieler nach Karten fragen. Sein Zug endet erst, wenn er falsch liegt. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe.

Hat ein Spieler vier Karten einer Sorte auf der Hand, so zeigt er sie offen vor und legt sie vor sich ab. Als Belohnung für den Fang darf er sich gleich erst mal einen Schluck genehmigen.

Spielende: Wenn alle Fische gefangen sind bzw. alle dreizehn Quartette vergeben, dann endet das Spiel. Gewinner ist der Spieler, der die meisten Karten fangen konnte. Er darf den anderen für die nächste Runde einschenken.

Tipp: Es empfiehlt sich folgende interessante Zusatzregel: Wenn ein Spieler während des Spiels keine Karten mehr hat (entweder alle abgelegt oder alle wurden ihm weggefischt), so darf er eine Karte vom Stapel ziehen und nach dieser Kartenart fragen. Sind keine Nachziehkarten mehr da, so scheidet er unverzüglich aus und darf zum Trost etwas trinken.



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Über den Autor

Victor

ist waschechter Russe und in unserer Redaktion für den Bereich Trinkspiele zuständig. Ob Partyspiele in lockerer Runde oder Saufspiele nach alter Tradition - er bringt die Regeln zu Papier und verrät Tipps und Tricks wie man trotzdem nüchtern bleibt.


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