Vodka

Veröffentlicht am 31. Dezember 2015 | Foto: Alkoblog

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Diamonds are forever: Three Sixty Vodka im Test

Die Zeit war knapp und mein Kühlschrank leer, als ich vor meiner letzten Geburtstagsfeier noch schnell zum Getränkemarkt stürmte.

Eigentlich wollte ich mir nur fix einen Kasten Bier unter den Arm klemmen. Doch wäre es nicht auch cool, den Gästen ein paar schnell gemixte Cocktails anzubieten, zum Beispiel einen White Russian oder so? Also schnell ein kleiner Abstecher zum Spirituosenregal. Neben den üblichen Vodkas bis 15 Euro wie Parliament, Smirnoff und Russian Standard fiel mir auf einer Aktionspalette der Three Sixty Vodka ins Auge. Markante Flasche, cooles Design und dazu noch im Angebot. Warum nicht mal etwas Neues probieren?

Der 360 Vodka: Gefiltert durch Diamanten-Staub

Die Infos auf der Three-Sixty-Homepage sind kurz und knackig. Da wird keine Entstehungsgeschichte ausgewalzt und eine lange Tradition beschworen, da werden schlichte Fakten auf den Tisch gelegt: Der Three Sixty kommt aus Deutschland. Einzige erkennbare Besonderheit und gleichzeitig das Alleinstellungsmerkmal ist seine Filtration. Die erfolgt vierfach durch Diamant-Kristallstaub und soll für einen besonders reinen Geschmack des 37,5% starken Vodkas sorgen. Aus der Diamant-Filtration leitet sich auch die gelungene Gestaltung der Flasche mit geschliffenen Facetten ab. Sie liegt einfach echt gut in der Hand.

Von einem Fachmann habe ich allerdings auch schon mal gehört, dass es wohl ziemlich Wurst ist, durch welchen Stoff ein Vodka gefiltert wird. Ist es mir ehrlich gesagt auch, solange das Geschmackserlebnis stimmt und mir nicht ständig Diamanten zwischen den Zähnen hängen bleiben. Bin ja kein Rapper! Time for a tasting!

Three Sixty im Vodka-Test

Wie riecht er?

Ein frischer, weicher und cremiger Geruch steigt mir in die Nase. Angenehm und keinesfalls scharf und bissig. Ein Hauch Zitrusfrüchte, Vanille und ein Schuss Blaubeere ergänzen den runden Eindruck. Wenn man den Vodka warm serviert, kommt eine leichte medizinische Note heraus. Die Eindrücke machen neugierig auf die Geschmacksprobe. Kann der Vodka das gute Niveau halten?

Wie schmeckt er?

Auch im Mund bleibt der 360-Vodka sich treu, er ist weich und mild. Im weiteren Test schmecke ich eine Cremigkeit, die mich an Sahne oder Milch erinnert. Fast könnte man meinen, ein Sahnedessert mit Vanille im Mund zu haben. Ein feiner milder Vodka, der nicht brennt und so auch pur sehr gut trinkbar ist. Im Abgang entdecke ich erneut die leichte Blaubeernote. Gelungen.

Alkoblog.de Vodka-Test: Three Sixty Vodka

Getaltung
Geruch
Geschmack
Preis-Leistung

Fazit von Samuel: Frisch und mild überzeugt der 360-Vodka uns im Test. Während andere Vodkas schon Mal scharf brennen, fährt der deutsche Three Sixty cremige Aromen wie Vanille, Sahne und Blaubeere auf. Sehr gelungen und eine schöne Ergänzung für Hausbar und Party. Der Preis von ungefähr 15 € ist in Anbetracht der Qualität fair.

4.2



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Über den Autor

Samuel

mag besonders fruchtige Speyside-Whiskys und rauchige Single Malts von Islay. Hin und wieder findet auch ein leckerer Karibik-Rum den Weg in sein Nosing-Glas. Im Test redet Sam Klartext.


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