Whisky aus dem Land der aufgehenden Sonne: Japan. Viele Jahre lang waren japanische Whiskys eher berüchtigt als berühmt. Die Destillerien hatten sich darauf beschränkt einfache Blends für den Massenmarkt zu produzieren. Doch in den letzten Jahren haben die Japaner rasante Fortschritte in der Herstellung hochwertiger Malt Whiskys gemacht. Sie importierten neben der Gerste, den Fässern vor allem das Know-how in Form von schottischen Brennmeistern. Diese brachten ihr gesammeltes Wissen mit ein, was die Qualität der japanischen Whiskys stetig verbessert hat.

Perfektion in der Flasche: Whisky aus Japan

Die Japaner haben seit jeher ein besonderes Streben nach Perfektion bewiesen. Und was bei Bonsais, Sushi und japanischen Gärten gut funktioniert, kann bei hochwertigen Malt Whiskys schließlich auch nicht verkehrt sein. Mit dieser Einstellung ist den japanischen Whiskys der Sprung in die erste Reihe gelungen. Wenn Jim Murray die Malts aus dem fernen Osten in der jüngsten Ausgabe seiner „Whisky Bible“ in den Himmel lobt, muss das zwar noch nicht viel bedeuten, doch wer einige der Abfüllungen made in Japan probiert hat, wird schnell von der hohen Qualität überzeugt sein. Die resultiert leider häufig in gesteigerten Preisen, selbst für jüngere Single Malts werden teilweise hohe Summen aufgerufen. Die Herkunft und das damit verbundene Qualitätsversprechen bezahlt man bei japanischen Whiskys also definitiv mit.

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