Scotch

Mit dem Begriff Scotch bezeichnet man einen in Schottland gebrannten Whisky. Dieser wird nur aus Wasser, Hefe und gemälzter Gerste hergestellt. Anschließend reift der junge Whisky mindestens drei Jahre im Eichenfass, bevor er verkauft werden darf. Als einziger Zusatzstoff ist Zuckercouleur erlaubt. Der Alkoholgehalt des Scotch Whiskys muss mindestens 40 % betragen.

Von Single Malt bis Blend: Verschiedene Scotch-Sorten

Beim Scotch gibt es unterschiedliche Qualitäten: So besteht etwa ein Single Malt nur aus Whiskys einer einzelnen Destillerie. Ein Single Cask Whisky wurde aus nur einem Fass abgefüllt (also nicht mehrere Fässer gemischt). Ein Blended Malt (auch Vatted Malt genannt) besteht aus Single Malt Whiskys verschiedener Destillerien. Als Scotch Blend bezeichnet man Whiskys, denen ein gewisser Anteil Grain Spirit (ein günstig herzustellender klarer Schnaps) beigefügt wird. In jeder Kategorie gibt es sehr gute und sehr schlechte Vertreter ihrer Art.

Die Lagerung macht den Unterschied

Rund 80 % des Geschmacks eines Whiskys erhält er während der Reifung im Holzfass. Dabei ist nicht nur die Dauer der Lagerung entscheidend, sondern auch die Art des Fasses. Für Scotch Whisky werden fast ausschließlich gebrauchte Fässer eingesetzt. Aus ihnen zieht der Whisky während der Lagerung eine Vielzahl von Aromen. So stehen Ex-Bourbon-Fässer aus den USA hoch im Kurs. Sherry-Fässer aus Spanien oder Weinfässer aus Frankreich werden vor allem für das Finish des Whiskys eingesetzt. Single Malts reifen häufig über zehn Jahre im Fass, bevor sie abgefüllt werden. Die Reife eines Whiskys lässt sich auch am Geschmack erkennen.


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