Rauchiger Whisky

Wenn kurz nach dem man den Korken aus der Whisky-Flasche gezogen hat, die Frau hereinkommt und einen Schwelbrand im Wohnzimmer vermutet, dann hat man einen richtig schönen rauchigen Whisky im Glas. Für viel Rauch und Torf im Geschmack, sind vor allem die rauen Whiskys von Islay und den schottischen Inseln berühmt und berüchtigt. Doch auch in einigen Highland-Destillerien wird der Whisky durch den Einsatz von Torf zu einem rauchigen Whisky.

Wie kommt der Rauch- und Torfgeschmack in den Whisky?

Der größte Teil des Rauch- und Torfgeschmacks kommt beim Darren der Gerste in den Whisky. Beim Darren wird durch das Verbrennen von getrockneten Torf ein dichter Rauch erzeugt, welcher schmeckbar in die Gerstenkörner einzieht. Ganz traditionell in einer Kiln, wird nur noch in einigen wenigen Destillerien gedarrt (zum Beispiel bei Bowmore, Laphroaig oder in kleinen Mengen bei Kilchoman). Wegen der großen benötigten Mengen wird, wenn überhaupt, nur ein Teil der Gerste direkt vor Ort gedarrt. Große Zulieferbetriebe wie Port Ellen Maltings auf Islay, beliefern die Destillerien mit gemälzter Gerste im großen Maßstab. Auch die Rauchigkeit der Gerste kann wie gewünscht individuell an die Anforderungen der Destillerie angepasst werden.

Bekannte Destillerien mit rauchigem Whisky

Wenn es um rauchigen Whisky geht, werden Lagavulin, Laphroaig und Ardbeg häufig im ersten Atemzug genannt. Aber auch die restlichen Islay-Destillerien wie Bowmore, Caol Ila oder Kilchoman setzen bei ihrem Whisky auf Rauch und Torf. Bei Bruichladdich, wird mit dem Octomore, sogar einer der torfigsten erhältlichen Whiskys hergestellt. Talisker von der Isle of Skye und Highland Park von Orkney sind typische rauchige Insel-Whiskys. Aus den Highlands werden Genießer zum Beispiel mit Abfüllungen von Ardmore oder Oban mit leichten rauchigen Aromen versorgt.


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