Lagavulin

Obwohl Lagavulin lange Zeit nur eine einzige Abfüllung im Portfolio hatte (den Lagavulin 16 Jahre) gehört sie zu den legendären Islay-Destillerien. Dabei befindet sie sich in bester Gesellschaft, denn ihre direkten Nachbarn sind keine geringeren als Laphroaig und Ardbeg.

Illustre Nachbarn: Neben Ardbeg und Laphroaig

Die Lagavulin-Destillerie wurde offiziell im Jahr 1816 gegründet, allerdings wurde bereits seit 1742 an dieser Stelle eine Brennerei betrieben. Jedoch erst mit dem Illicit Destillation Act aus dem Jahr 1822 lohnte sich die legale Produktion von Whisky richtig. So ist es kein Wunder, dass viele der heute bekannten Destillerien, ungefähr um diese Zeit herum gegründet wurden.

Lagavulin ist typisch Islay: Rauch und Torf

Der bekannteste Lagavulin-Whisky ist weiterhin die 16jährige-Abfüllung, welche ganz „typisch Islay“, stark rauchig und torfig ist. Dennoch kam bereits im Jahr 2002 mit dem 12jährigen Lagavulin Cask Strength eine ebenbürtige kräftige Konkurrenz hinzu. Die Einführung einer jüngeren Abfüllung war produktionsbedingt notwendig, um die gestiegene Nachfrage nach Whisky bedienen zu können. Lange genug gelagerter Whisky wurde knapp.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgt die jährlich in limitierter Auflage erscheinende Distillers Edition von Lagavulin. Diese wird durch Reifung in ehemaligen Pedro-Ximenez-Fässern noch komplexer, fruchtiger und spannender.


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