Johnnie Walker

Johnnie Walker ist sprichwörtlich tatsächlich so gut wie in aller Munde, denn er ist der meistverkaufte Scotch-Blend der Welt. Teil des Erfolg ist dabei sicherlich auf ein gutes Marketing rund um den markanten Mann mit dem Gehstock zurückzuführen. Aber auch eine andere Gegebenheit spielte dem Whiskyhersteller in die Karten. Eine Reblausplage in den Jahren 1858 bis 1863 vernichtete viele französische Weinberge, so dass die Preise für Cognac, Brandy aber auch Wein in die Höhe schossen. Whisky, der bekanntermaßen aus Gerste gebrannt wird, war hiervon nicht betroffen. Er war somit ein willkommener Ersatz,  was die Absätze für den qualitativ soliden Blend schnell steigen ließ und den Grundstein für den bis heute anhaltenden Erfolg legte. In der Folge konnten viele schottische Destillerien übernommen werden und so die stetige Versorgung mit Whisky für das Blending wurde gesichert. Nach einigen Fusionen im frühen 20. Jahrhundert ging die Marke schließlich im Jahr 2002 im riesigen Getränkekonzern Diageo auf.

Vom Supermarkt-Blend bis zur edlen Abfüllung

Im Markenportolio werden heute Whisky-Blends in verschiedenen Alterstufen angeboten. Die bekannteste und am weitesten verbreitete Abfüllung ist der Johnnie Walker Red Label, der ohne Altersangabe abgefüllt wird, jedoch dennoch mindestens 3 Jahre alten Whisky enthält. Andere Abfüllungen wie der Johnnie Walker Black Label (12 Jahre) oder der Johnnie Walker Platinum Label (18 Jahre) kommen mit Altersangabe in die Flasche und richten sich an den anspruchsvolleren Genießer.


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