Trinkspiele: Geh fischen

Geh fischen TrinkspielGroßer Fang: Bei diesem witzigen Partyspiel geht den Spielern so mancher “Fisch” ins Netz (Foto: vaskoni/sxc.hu)

Geh Fischen (im amerikanischen Original Go Fish oder Fish, Go Fishing) spielt sich so ähnlich wie Quartett. Mit einer leichten Variation lässt es sich auch prima als Trinkspiel auf Partys verwenden. Die Regeln sind einfach und keiner kommt beim Trinken zu kurz.

Das braucht ihr: Ein normales Pokerblatt mit 52 Karten
So viele spielen: Zwei bis fünf Spieler
So wird’s gespielt: Bei diesem Trinkspiel sammelt man gleiche Karten einer Sorte. Vier Karten sind ein erfolgreicher Fang (oder ein Quartett). Die Höhe der einzelnen Karten ist also nicht entscheidend. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Quartette zusammen zu „fischen”. Wir werden gleich sehen, wie das geht!

Der jüngste Spieler beginnt und mischt das Blatt. Nehmen zwei oder drei Spieler teil, dann bekommt jeder Spieler sieben Karten, bei vier oder mehr Teilnehmern bekommt jeder nur fünf Karten. Der Rest kommt auf einen separaten Nachzugsstapel.

Der Spieler zur Linken des Gebers beginnt und sucht sich einen seiner Gegner am Tisch aus und sagt z.B. „Gib mir alle deine Könige”. Um einen solchen Fischzug nach einer bestimmten Karte durchzuführen, muss er mindestens eine Karte der gleichen Sorte (also in diesem Fall einen König) auf der Hand haben. Der angesprochene Mitspieler muss ihm dann alle seine Könige geben. Falls er keine hat, antwortet er hingegen nur mit: „Geh fischen!” Der fehlgeleitete Fischer muss nun einen Schluck seines Cocktails trinken bzw. einen Shot leeren. Doch damit nicht genug: Er muss auch noch eine Karte vom Stapel ziehen!

Liegt er hingegen richtig und bekommt z.B. einen oder mehrere Könige darf er erneut den gleichen oder einen anderen Mitspieler nach Karten fragen. Sein Zug endet erst, wenn er falsch liegt. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe.

Hat ein Spieler vier Karten einer Sorte auf der Hand, so zeigt er sie offen vor und legt sie vor sich ab. Als Belohnung für den Fang darf er sich gleich erst mal einen Schluck genehmigen.

Spielende: Wenn alle Fische gefangen sind bzw. alle dreizehn Quartette vergeben, dann endet das Spiel. Gewinner ist der Spieler, der die meisten Karten fangen konnte. Er darf den anderen für die nächste Runde einschenken.

Tipp: Es empfiehlt sich folgende interessante Zusatzregel: Wenn ein Spieler während des Spiels keine Karten mehr hat (entweder alle abgelegt oder alle wurden ihm weggefischt), so darf er eine Karte vom Stapel ziehen und nach dieser Kartenart fragen. Sind keine Nachziehkarten mehr da, so scheidet er unverzüglich aus und darf zum Trost etwas trinken.


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Trinkspiele: Arschloch (mit lustigen Varianten)

Arschloch Kartenspiel / TrinkspielDas Kartenspiel Arschloch ist auch unter den Namen Bimbo, Negern oder Bettler bekannt

Das braucht ihr: Ein Skatspiel mit 32 Karten. Ab sieben Mitspielern: Zwei Kartenblätter.

So viele spielen: Mindestens drei Spieler, aber auch in größeren Gruppen sehr lustig.

So wird’s gespielt: Ziel in Arschloch ist es, möglichst schnell alle seine Karten loszuwerden. Nach dem Mischen werden zunächst alle Karten an die Spieler verteilt. Geht die Zahl der Karten nicht auf, erhält also ein Spieler eine Karte mehr oder weniger, so ist dies nicht weiter schlimm. Der Spieler mit der Karo Sieben darf anfangen und eine beliebige Karte auf die Tischmitte ausspielen.

Der nächste Spieler muss nun eine Karte höheren Wertes ausspielen. Liegt also eine Neun, so können nur Zehn, Bube, Dame, König oder Ass gespielt werden. Hat der ausspielende Spieler zwei Karten gleichen Wertes (z.B. zwei Neunen) so darf er beide gleichzeitig ablegen. Alle folgenden Spieler müssen nun ebenfalls zwei wertgleiche höhere Karten spielen (z.B. zwei Zehnen oder zwei Buben).

Kann ein Spieler nicht überbieten, so setzt er aus. Kann oder will niemand mehr höher spielen, so werden die liegenden Karten auf die Ablage geschoben. Wer zuletzt eine Karte abgelegt hat, darf nun neu ausspielen. Wer ein Ass spielt, kann logischerweise nicht überboten werden und darf somit gleich einen neuen Stapel eröffnen.

Wichtiger Hinweis: Niemand ist verpflichtet seine Karten abzulegen. Man kann sie vielmehr aus taktischen Gründen zurückhalten und aussetzen!

Spielende: Wer als Erstes alle seine Karten abgelegt hat ist der “König”. Wer als Letztes noch Karten hat ist das “Arschloch”. Er muss unverzüglich seinen Drink leeren. Dann mischt er die Karten neu und verteilt sie. Der “Arschloch” muss seine beiden höchsten Karten an den “König” abgeben und erhält dafür zwei beliebige Karten zurück.

Varianten (können frei mit dem Grundspiel kombiniert werden):
Vize-Vize: Ab fünf oder mehr Spielern kann als Zusatzregel eingeführt werden, dass auch Vize-König und Vize-Bimbo jeweils eine Karte tauschen.
Revolution: Legt ein Spieler vier Karten desselben Wertes ab, so kann er eine Revolution ausrufen. Die Reihenfolge der Karten dreht sich dann um, die 7 wird zur höchsten, das Ass zur niedrigsten Karte.
Ass-Safe: In dieser Variante muss das Arschloch keine Asse an den König abgeben. Es wird davon ausgegangen, dass die Partien dadurch ausgeglichener werden (also nicht immer nur derselbe König wird).
Gearscht: Wer eine bereits gelegte Karte wieder aufnimmt oder auf andere Weise gegen die Regeln verstößt, wird in der nächsten Runde automatisch zum “Arschloch” degradiert. Der letzte Spieler steigt somit zum “Vize-Arschloch” auf, das vormalige “Vize-Arschloch” wird entlastet und wieder zum regulären Spieler.


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Partyspiel für kleines Geld: Kakerlakensalat

Kakerlakensalat (Partyspiele)

Kakerlakensalat ist ein lustiges Kartenspiel für zwei bis sechs Spieler. Das Spielprinzip ist dabei bestechend einfach: Es geht darum, verschiedene  Gemüsekarten (Tomate, Paprika, Salat, Blumenkohl) abzulegen und dabei richtig zu benennen. Es darf nicht gelogen werden, außer: Die zuvor gelegte Karte zeigt dasselbe Gemüse (Beispiel: Tomate auf Tomate). Dann heißt es schnell ‚Paprika‘, ‚Blumenkohl‘ oder ‚Salat‘ sagen. Gleiches gilt, wenn das vom Spieler vor einem genannte Gemüse dasselbe ist, wie das, was man selbst gerade ablegt. Soweit so überschaubar. Richtig knifflig wird’s nun aber durch die Kakerlakenkarten im Spiel: Sie zeigen ein durchgestrichenes Gemüse, was in den kommenden Runden unter keinen Umständen genannt werden darf. Wer es trotzdem tut, sich verspricht, stottert, ‚äääähhh‘ oder ‚öööhhh‘ sagt oder mehr als zwei Sekunden zögert,  der muss als Strafe den ganzen schon abgelegten Kartenstapel auf die Hand nehmen. Ziel ist es natürlich, alle Karten auf der Hand loszuwerden.

Kakerlakensalat ist ein kurzweiliges Spiel und ideal geeignet, um vor sich hin dümpelnde Partyabende zu beleben. Die Regeln sind schnell erklärt und die Runden dauern nicht allzu lange. Das originelle Kakerlaken-Design sorgt für zusätzlichen Spielspaß und macht die kleine Packung aus dem Haus „Drei Magier Spiele” zudem zum idealen Geschenk oder Mitbringsel. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ob zu zweit mit meinem Bruder oder zu mehreren auf den unterschiedlichsten Partys - Kakerlakensalat war immer lustig und kurzweilig. Es ist zudem ein Spiel, welches sich bis zuletzt immer noch drehen kann. Da denkt ein Spieler schon er hat gewonnen, weil der andere einen so großen Stapel hat, aber ratz fatz nach ein paar Versprechern hat sich die Situation komplett gewandelt. Und: Auch wer sich richtig konzentriert, macht bei einer halbwegs zügig gespielten Partie Kakerlakensalat Fehler und sagt z.B. „verbotene” Gemüsesorten:

„Tomate, Paprika, Papri….ääh…Blumenkohl…ach…Mist!!”

Kakerlakensalat von Drei Magier Spiele (Schmidt Spiele) kostet im gut sortierten Spielefachhandel etwa 8 bis 10 Euro. Natürlich kann man es auch direkt bei Amazon bestellen.


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Trinkspiele: Das Volk mischt

Das Volk mischt - Trinkspiele im Alkoblog
Mit diesen bunten Cocktails kann der Abend beginnen - Wie sie schmecken? Das entscheiden die Spieler selbst (Foto:tatyana/sxc.hu)

Das braucht ihr: Ein Kartenspiel, Verschiedenste alkoholische und nicht-alkoholische Getränke zum Mischen (je mehr unterschiedliche, desto besser!)

So viele spielen: Mindestens vier Spieler

So wird’s gespielt: Die Karten werden gemischt und verdeckt in die Tischmitte gelegt. Reihum zieht nun jeder Spieler eine Karte und legt sie offen auf den Tisch. Spannend wird es, wenn ein Spieler ein Ass zieht: Das erste Ass darf aus der Bar ein paar Getränke aussuchen, der Spieler mit dem zweiten Ass darf diese dann gekonnt mischen, der Dritte probiert den Drink und verrät schon mal wie er schmeckt und der Spieler mit dem vierten Ass muss den Cocktail dann trinken. Dann wird gemischt und die Runde beginnt von Neuem.

Spielende: Sobald alle Spieler ein Getränk haben oder niemand mehr Lust auf einen Drink hat. Wichtig ist, dass die Karten einigermaßen schnell gezogen werden, weil sonst die meisten Trinkspieler durstig am Tisch sitzen.


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Trinkspiele: Party Mau Mau

Party Mau Mau

Basierend auf dem Familienklassiker Mau-Mau hier die hochprozentige Partyvariante die in kleiner Runde mit leckeren Drinks ordentlich Spaß macht.

Das braucht ihr: Kartenspiel (Skat), Alkohol
So viele spielen: 2-4 (für mehr Spieler braucht man ein zweites Kartenblatt)

Darauf läuft’s hinaus: Wie beim normalen Mau-Mau versucht jeder seine Karten möglichst schnell abzulegen. Farbe kann auf Farbe gelegt werden (Herz auf Herz, Kreuz auf Kreuz…) und Zahl auf Zahl.

So wird’s gespielt: Jeder Spieler erhält zu Beginn sieben Karten, dann wird eine Karte vom Reststapel in der Tischmitte aufgedeckt. Reihum legen nun alle wie eben beschrieben eine ihrer Karten darauf (Farbe auf Farbe, Zahl auf Zahl). Wer nicht anlegen kann muss eine Karte ziehen. Damit das nicht so einfach ist gelten folgende Aktionen:
7 wird gelegt: Der nachfolgende Spieler muss zwei Karten ziehen, es sei denn er kann ebenfalls eine 7 nachlegen. Der wiederum nächste muss dann schon vier Karten ziehen…

8 wird gelegt: Der nächste Spieler muss aussetzen

9 wird gelegt: Die Spielrichtung wird gewechselt

10 wird gelegt: Alle Mitspieler müssen so schnell wie möglich ihre Hand auf die 10 legen. Wessen Hand ganz oben liegt, der muss einen trinken.

Bube wird gelegt: Der Spieler darf sich eine Farbe wünschen die der nachfolgende Spieler legen muss. Es ist verboten einen Buben auf einen Buben zu legen („Bube auf Bube stinkt”)

Dame wird gelegt: Der Spieler der die Karte ablegt muss sagen „Die Dame des Hauses”. Vergisst er es muss er trinken!

König wird gelegt: Der Spieler der die Karte ablegt muss sagen „Eure Majestät”. Die Mitspieler antworten „Der König”. Verpasst einer seinen Einsatz muss er trinken!

As wird gelegt: Der Spieler der die Karte ablegt muss sagen „Mit euch spiele ich am liebsten”. Die Mitspieler antworten abwechselnd mit „Find ich gut” und „Find ich schlecht”. Macht jemand einen Fehler muss er trinken!

Verschärfende Zusatzregeln, bei deren Missachtung getrunken werden muss:

1. Es ist verboten Fragen zu stellen.
2. Fluchen verboten

Spielende: Wer seine Karten komplett abgelegt hat, sagt „Mau-Mau” und ist aus dem Schneider. Zur Belohnung darf er sich nochmal nachschenken!


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Trinkspiele: Bube, Dame, König, Ex!

Bube, Dame, König, Ex!

Ein echter Klassiker unter den Kartenspielen, der zudem eine hohe Trinkgeschwindigkeit aufweist. Also Vorsicht!

Das braucht ihr: Kartenspiel (Skat/Rommé), Shot-Gläser, Alkohol
So viele spielen: 3-8 Mädels und Jungs

So wird’s gespielt: Das Kartenspiel wird gemischt und in die Mitte des Tisches gelegt. Jeder Spieler zieht reihum offen eine Karte. Mädels trinken wenn sie einen Buben ziehen, Jungs hingegen bei einem Dame. Zieht jemand einen König müssen alle trinken!

Spielende: Alle sind betrunken und bringen Buben und Damen durcheinander.


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