Zitty ballert in Mitte

Zitty ballert in MitteDas Stadtmagazin Zitty hat die alte Geschichte vom Pub-Crawling (siehe Februar 2006 im Tagesspiegel, März 2007 im Spiegel) nochmal wiederbelebt und sich selbst auf eine hochprozentige Tour durch Berlins Feierzentrum begeben. Ballermann Mitte heißt die Titelstory und obwohl die Autorin mit unvoreingenommenem Blick an die Geschichte herangehen will, werden die Erwartungen natürlich erfüllt: Britische, kanadische und spanische Touristen geben sich gemeinsam ordentlich die Kante. Der Vodka fließt in Strömen und alle werden sehr locker. Schön wird das verbindende Element des Alkohols hervorgehoben, auch die illustrierenden Fotos von Nick Ash (der sich auf Partyfotos spezialisiert zu haben scheint) verraten viel über die Stimmung des Abends. Allerdings kann die Reportage kaum mit Neuem aufwarten, die Geschichte wirkt nach der ganzen Medienhysterie um Flatrate-Parties und Komasaufen ein wenig verspätet. Die saufenden Touristen gehen allenfalls den Anwohnern auf die Nerven, sind ansonsten aber über 18 Jahre alt und haben somit die Lizenz zum Kante geben. Ein Skandal ist also nicht in Sicht. Einen Blick auf die Berliner Clubszene bieten die durchgeführten Pub-Crawls nur sehr bedingt: Die besuchten Locations sind keine heißen Insidertipps, sondern bestenfalls durchschnittliche Bars und Discotheken- aber das stört die trinkenden Teilnehmer ohnehin nicht. Dies ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis die man aus “Ballermann Mitte” gewinnen kann.

Artikel im Volltext gibt es hier: http://magazin.zitty.de/2773/berlin_-_massentourismus.html

Pub-Crawling für 12 Euro (ermäßigt 10 Euro) in Berlin: http://www.pub-crawl-berlin.com/index.html


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Trinkspiele: Party Mau Mau

Party Mau Mau

Basierend auf dem Familienklassiker Mau-Mau hier die hochprozentige Partyvariante die in kleiner Runde mit leckeren Drinks ordentlich Spaß macht.

Das braucht ihr: Kartenspiel (Skat), Alkohol
So viele spielen: 2-4 (für mehr Spieler braucht man ein zweites Kartenblatt)

Darauf läuft’s hinaus: Wie beim normalen Mau-Mau versucht jeder seine Karten möglichst schnell abzulegen. Farbe kann auf Farbe gelegt werden (Herz auf Herz, Kreuz auf Kreuz…) und Zahl auf Zahl.

So wird’s gespielt: Jeder Spieler erhält zu Beginn sieben Karten, dann wird eine Karte vom Reststapel in der Tischmitte aufgedeckt. Reihum legen nun alle wie eben beschrieben eine ihrer Karten darauf (Farbe auf Farbe, Zahl auf Zahl). Wer nicht anlegen kann muss eine Karte ziehen. Damit das nicht so einfach ist gelten folgende Aktionen:
7 wird gelegt: Der nachfolgende Spieler muss zwei Karten ziehen, es sei denn er kann ebenfalls eine 7 nachlegen. Der wiederum nächste muss dann schon vier Karten ziehen…

8 wird gelegt: Der nächste Spieler muss aussetzen

9 wird gelegt: Die Spielrichtung wird gewechselt

10 wird gelegt: Alle Mitspieler müssen so schnell wie möglich ihre Hand auf die 10 legen. Wessen Hand ganz oben liegt, der muss einen trinken.

Bube wird gelegt: Der Spieler darf sich eine Farbe wünschen die der nachfolgende Spieler legen muss. Es ist verboten einen Buben auf einen Buben zu legen („Bube auf Bube stinkt”)

Dame wird gelegt: Der Spieler der die Karte ablegt muss sagen „Die Dame des Hauses”. Vergisst er es muss er trinken!

König wird gelegt: Der Spieler der die Karte ablegt muss sagen „Eure Majestät”. Die Mitspieler antworten „Der König”. Verpasst einer seinen Einsatz muss er trinken!

As wird gelegt: Der Spieler der die Karte ablegt muss sagen „Mit euch spiele ich am liebsten”. Die Mitspieler antworten abwechselnd mit „Find ich gut” und „Find ich schlecht”. Macht jemand einen Fehler muss er trinken!

Verschärfende Zusatzregeln, bei deren Missachtung getrunken werden muss:

1. Es ist verboten Fragen zu stellen.
2. Fluchen verboten

Spielende: Wer seine Karten komplett abgelegt hat, sagt „Mau-Mau” und ist aus dem Schneider. Zur Belohnung darf er sich nochmal nachschenken!


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Trinkspiele: Bube, Dame, König, Ex!

Bube, Dame, König, Ex!

Ein echter Klassiker unter den Kartenspielen, der zudem eine hohe Trinkgeschwindigkeit aufweist. Also Vorsicht!

Das braucht ihr: Kartenspiel (Skat/Rommé), Shot-Gläser, Alkohol
So viele spielen: 3-8 Mädels und Jungs

So wird’s gespielt: Das Kartenspiel wird gemischt und in die Mitte des Tisches gelegt. Jeder Spieler zieht reihum offen eine Karte. Mädels trinken wenn sie einen Buben ziehen, Jungs hingegen bei einem Dame. Zieht jemand einen König müssen alle trinken!

Spielende: Alle sind betrunken und bringen Buben und Damen durcheinander.


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Trinkspiele: Zweiundfünfzig Tot

Zweiundfünzig Tot

Das braucht ihr: Kartenspiel (Rommé), Alkohol
So viele spielen: 2 bis 8 Spieler

So wird’s gespielt: Jeder Spieler erhält fünf Karten. Der Rest der Karten wird als verdeckter Stapel in die Mitte des Tisches gelegt. Der Geber deckt die oberste Karte vom Stapel auf. Der Spieler links vom Geber legt nun eine von seinen Karten auf die bereits ausgelegte und addiert laut den Kartenwert. Hierbei gelten folgende Werte:

Zahlenkarten = Wert der draufsteht
Bube = 2
Dame = 3
König = 4
As = Wahlweise 1 oder 11
Zehn = Wahlweise 10 addieren oder 10 abziehen
Neun = Richtungswechsel

Spielende: Reihum werden die Werte addiert, solange bis ein Spieler mehr als 51 nennen muss. Zweiundfünfzig Tot! Dieser Spieler hat verloren und muss ein Glas trinken.


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Trinkspiele: Die verflixte Sieben

Verflixte Sieben

Auch dieses schöne Spiel hat sich zu einem echten Klassiker entwickelt. Je mehr Regeln man hinzunimmt, desto komplexer wird es - und desto schneller steigt der Alkoholpegel!

Das braucht ihr: Alkohol
So viele spielen: mindestens 3 Spieler

So wird’s gespielt: Reihum wird hochgezählt. Statt der Zahl Sieben sagt man jedoch ‚Schnaps‘, ebenso bei allen Zahlen die eine Sieben enthalten (z.B. 27) oder die ein Produkt von Sieben sind (z.B. 35 = 5 x 7). Fortgeschrittene nehmen auch noch die Quersummen (z.B. 34 = 3+4) hinzu. Wer vergisst ‚Schnaps‘ zu sagen muss etwas trinken. „95…96…97…ach Verflixt!!”

Spielende: Über die Zahl 100 spielen nur nüchterne Mathefreaks hinaus, für alle anderen endet das Spiel hier.


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Trinkspiele: Mäxchen / Meiern

Kein Mäxchen aber immerhin 61.

Dieses klassische Spiel ist gleich unter mehreren Namen bekannt: Mäxchen, Mäxle, Lügenmax oder auch Meiern bezeichnen dasselbe beliebte Trinkspiel.

Das braucht ihr: Zwei Würfel, Würfelbecher, Alkohol
So viele spielen: 2-8 Spieler

Darauf läuft‘s hinaus: Ziel des Spiels ist es, verdeckt eine höhere Zahl zu würfeln als der Vorgänger. Die größere von zwei Würfelzahlen wird nach vorne sortiert, aus 2 und 5 wird also 52. Paschwürfe (11, 22, 33, usw.) sind höher als zwei verschiedene Zahlen. Die höchste Kombination ist jedoch ein „Mäxchen”, der aus einer 2 und einer 1 besteht.

So wird’s gespielt: Ein Spieler fängt an und würfelt. Er schaut verdeckt nach und sagt dann was er hat (die größere der beiden Zahlen kommt nach vorne, aus 2 und 5 wird also 52). Die angesagte Zahl kann wahr oder gelogen sein. Der nächste Spieler hat nun zwei Möglichkeiten. Entweder er glaubt dem Vorgänger und würfelt nun selber eine wiederum höhere Zahl oder er zweifelt den Würfelwurf an. („Du hast doch garnicht soviel!”). In diesem Fall wird der Becher umgedreht. Hat es sich tatsächlich nur um einen Bluff gehandelt, muss der erste Spieler was trinken. Stimmte die genannte Zahl hingegen mit den Würfeln überein, so muss der zweite Spieler einen großen Schluck nehmen. Weiter geht’s!

Spielende: Wenn der erste ein „Mäxchen” würfelt (2 und 1 Würfelaugen) ist das Spiel zu Ende.


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