Was ist eigentlich Raki?

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Und jetzt ein schöner Raki - Restaurant an der Aegäis (Foto: sxc.hu / Emel Isitan)

Raki ist eine türkische Spirituose aus Rosinen oder Feigen, die mit Anis aromatisiert wird. Der Raki ist ein Verwandter des griechischen Ouzo und wird bereits seit dem 15. Jahrhundert gebrannt. Anders als sein griechischer Bruder ist der Schnaps mit seinem bis zu 50-prozentigem Alkoholgehalt deutlich stärker. In der Türkei nennt man ihn nicht zuletzt deshalb auch „Aslan Sütü” - was so viel wie „Löwenmilch” bedeutet. Als echte Patrioten gehen Türken wie Griechen gleichermaßen davon aus, dass sie die Erfinder des Anisschnapses sind.

Das ausgeprägte Lakritzaroma des hochprozentigen Getränks schwächt sich durch das Mischen mit Wasser ab, der Raki wird dann milchig-trüb. Der gleiche sogenannte Louche-Effekt lässt sich auch bei Kühlung im Eisfach beobachten. Ätherische Öle lösen sich aus dem Anis und bilden winzige Tröpfchen, die sich wie ein Nebel durch die Flasche legen.

Man trinkt Raki entweder mit Wasser verdünnt im Longdrinkglas oder pur als Shot. Auch eine Mischung mit Cola ist möglich, allerdings verliert er dann seinen klassischen Geschmack.


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