Trinkspiele: Finanzkrise auf Ex

Finanzkrise - Trinkspiel im Alkoblog

Das braucht ihr: Kleingeld, insgesamt drei Münzen pro Spieler

So viele spielen: Mindestens drei Trinkspieler

So wird’s gespielt: Jeder Spieler bekommt drei Münzen als Einsatz für das Spiel. Pro Runde nimmt jeder nun eine frei wählbare Zahl an Münzen (Null, eine, zwei oder drei) verdeckt in die rechte Hand. Die restlichen Münzen werden in der linken Hand verborgen.

Sodann schätzt jeder Spieler reihum, wie viele Münzen insgesamt gesetzt wurden (sich also in den rechten Händen der Mitspieler befinden). Die genannten Vermutungen werden aufgeschrieben, dann ist die Stunde der Wahrheit: Alle öffnen ihre rechten Hände und sehen wie viel wirklich gesetzt war.

Wer mit seiner Schätzung am meisten daneben lag, sagt laut „Finanzkrise auf Ex” und leert sein Glas.

Beliebte Variante: Beim Schätzen darf keine Zahl zweimal genannt werden. Wer sich nicht gemerkt hat, was die Spieler vor einem gesagt haben, darf vorsorglich schon mal etwas trinken.


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Partyspiel für kleines Geld: Kakerlakensalat

Kakerlakensalat (Partyspiele)

Kakerlakensalat ist ein lustiges Kartenspiel für zwei bis sechs Spieler. Das Spielprinzip ist dabei bestechend einfach: Es geht darum, verschiedene  Gemüsekarten (Tomate, Paprika, Salat, Blumenkohl) abzulegen und dabei richtig zu benennen. Es darf nicht gelogen werden, außer: Die zuvor gelegte Karte zeigt dasselbe Gemüse (Beispiel: Tomate auf Tomate). Dann heißt es schnell ‚Paprika‘, ‚Blumenkohl‘ oder ‚Salat‘ sagen. Gleiches gilt, wenn das vom Spieler vor einem genannte Gemüse dasselbe ist, wie das, was man selbst gerade ablegt. Soweit so überschaubar. Richtig knifflig wird’s nun aber durch die Kakerlakenkarten im Spiel: Sie zeigen ein durchgestrichenes Gemüse, was in den kommenden Runden unter keinen Umständen genannt werden darf. Wer es trotzdem tut, sich verspricht, stottert, ‚äääähhh‘ oder ‚öööhhh‘ sagt oder mehr als zwei Sekunden zögert,  der muss als Strafe den ganzen schon abgelegten Kartenstapel auf die Hand nehmen. Ziel ist es natürlich, alle Karten auf der Hand loszuwerden.

Kakerlakensalat ist ein kurzweiliges Spiel und ideal geeignet, um vor sich hin dümpelnde Partyabende zu beleben. Die Regeln sind schnell erklärt und die Runden dauern nicht allzu lange. Das originelle Kakerlaken-Design sorgt für zusätzlichen Spielspaß und macht die kleine Packung aus dem Haus „Drei Magier Spiele” zudem zum idealen Geschenk oder Mitbringsel. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ob zu zweit mit meinem Bruder oder zu mehreren auf den unterschiedlichsten Partys - Kakerlakensalat war immer lustig und kurzweilig. Es ist zudem ein Spiel, welches sich bis zuletzt immer noch drehen kann. Da denkt ein Spieler schon er hat gewonnen, weil der andere einen so großen Stapel hat, aber ratz fatz nach ein paar Versprechern hat sich die Situation komplett gewandelt. Und: Auch wer sich richtig konzentriert, macht bei einer halbwegs zügig gespielten Partie Kakerlakensalat Fehler und sagt z.B. „verbotene” Gemüsesorten:

„Tomate, Paprika, Papri….ääh…Blumenkohl…ach…Mist!!”

Kakerlakensalat von Drei Magier Spiele (Schmidt Spiele) kostet im gut sortierten Spielefachhandel etwa 8 bis 10 Euro. Natürlich kann man es auch direkt bei Amazon bestellen.


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Trinkspiele: Ich habe noch nie…

Trinkspiele: Ich habe noch nie
Wer hat noch nie fremdgeküsst? Das kommt bei diesem Kennenlernspiel jetzt ans Tageslicht!

Das braucht ihr: Einen leckeren Cocktail oder ein anderes alkoholisches Getränk (sonst wäre es kein Trinkspiel)

So viele spielen: Mindestens vier Spieler, nach oben hin praktisch unbegrenzt!

So wird’s gespielt: Der Startspieler fängt mit dem Satz „Ich habe noch nie…” an, den er um etwas, was er noch nie getan hat, ergänzt. Zum Beispiel: „Ich habe noch nie mit einer Frau geschlafen.” Jeder, der die genannte Sache anders als der Sprecher doch getan hat, muss nun einen Schluck trinken. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe. Wichtig ist natürlich, dass alle ehrlich antworten - so absurd das „Nicht-Getan-Haben” auch sein mag!

Beliebte Variante: Im verwandten Trinkspiel Ich packe meinen Koffer geht es darum, sich möglichst viele Objekte eines virtuellen Koffers zu merken.


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Trinkspiele: Das Volk mischt

Das Volk mischt - Trinkspiele im Alkoblog
Mit diesen bunten Cocktails kann der Abend beginnen - Wie sie schmecken? Das entscheiden die Spieler selbst (Foto:tatyana/sxc.hu)

Das braucht ihr: Ein Kartenspiel, Verschiedenste alkoholische und nicht-alkoholische Getränke zum Mischen (je mehr unterschiedliche, desto besser!)

So viele spielen: Mindestens vier Spieler

So wird’s gespielt: Die Karten werden gemischt und verdeckt in die Tischmitte gelegt. Reihum zieht nun jeder Spieler eine Karte und legt sie offen auf den Tisch. Spannend wird es, wenn ein Spieler ein Ass zieht: Das erste Ass darf aus der Bar ein paar Getränke aussuchen, der Spieler mit dem zweiten Ass darf diese dann gekonnt mischen, der Dritte probiert den Drink und verrät schon mal wie er schmeckt und der Spieler mit dem vierten Ass muss den Cocktail dann trinken. Dann wird gemischt und die Runde beginnt von Neuem.

Spielende: Sobald alle Spieler ein Getränk haben oder niemand mehr Lust auf einen Drink hat. Wichtig ist, dass die Karten einigermaßen schnell gezogen werden, weil sonst die meisten Trinkspieler durstig am Tisch sitzen.


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Trinkspiele: Bierathlon

Bierathlon Trinkspiele Blog
Streng bewacht, um Mogeleien zu verhindern:Die Biervorräte für einen Kastenlauf (Foto: evertdoome/sxc.hu)

Der wohl bekannteste Bierathlon bzw. Kastenlauf findet jedes Jahr in der Nähe von Basel in der Schweiz statt. Zwischen 2000 und 3000 Teilnehmer laufen mit einem Kasten Bier um die Wette. Logisch, dass ein großer Teil des Gebräus dabei schon auf dem Weg konsumiert wird. Der Kasten wird leichter, die Läufer immer voller… Hier sind die Regeln für euren eigenen Harassenlauf (schweizerisch für Bierkastenlauf).

Das braucht ihr: Einen Kasten Bier pro Team (am besten eignen sich 10er oder 11er Kästen, da man mit ihnen noch gut rennen kann), eine gute Strecke zum Laufen

So viele spielen: Mindestens zwei Teams á zwei Läufer, nach oben hin praktisch unbegrenzt.

So wird’s gespielt: Vorab legt ihr eine Laufstrecke fest, am besten so fünf bis acht Kilometer. Gut natürlich, wenn diese frei von Hindernissen (Ampeln, Straßen, Polizeiwache) ist. Ziel ist es nun, als Team von zwei Läufern möglichst schnell ins Ziel zu gelangen. Die Schwierigkeit: Jedes Team hat einen Kasten Bier mit dabei. Dieser muss unterwegs getrunken werden. Wer das Ziel zuerst erreicht und noch Flaschen im Kasten hat, muss diese unverzüglich austrinken! Unterwegs dürfen natürlich Pausen gemacht werden, es darf auch gegessen oder getrunken werden. Aber nicht vergessen, dabei die anderen Teams im Auge zu behalten, die ebenfalls ihr bestes geben.

Spielende: Wer als Erstes mit leerem Kasten und den gesammelten Kronkorken (Umweltschutz!) das Ziel erreicht ist der Sieger. Hat ein Team noch volle Flaschen muss es diese sofort austrinken, erst dann kann der Zieleinlauf gewertet werden.

Taktiken: Erfahrene Bierkisten-Athleten berichten von drei etablierten Taktiken. Erstens: möglichst schnell die Kiste zu trinken und dann mit dem leichten, leeren Kasten schnell ins Ziel zu laufen. Nachteil: Man ist schon ziemlich betrunken, wer weiß ob das mit dem schnell Laufen dann noch so gut geht…! Zweitens: Den Kasten möglichst schnell ins Ziel zu befördern und dann dort alles auszutrinken, bevor das nächste Team einläuft. Nachteil: Der Spaßfaktor leidet etwas, sitzend sein Bier trinken ist doch nur halb so lustig wie beim Laufen. Drittens: Ein ausgeglichenes Verhältnis aus Saufen und Laufen zu pflegen, was vermutlich auch den größten Spaß bringt!

Achtung: Das Spiel ist nicht ganz ungefährlich, hütet euch also vor Stürzen! Sollte es euch schlecht gehen, brecht den Lauf lieber ab - der Bierathlon soll schließlich Spaß machen und nicht eure Gesundheit gefährden.


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Trinkspiele: Chicago Hoch/Tiefbau

Drei Würfel für Chicago
Mit drei Würfeln auf den Spuren des American Dream (Foto: andrewatla/sxc.hu)

Das braucht ihr: Drei Würfel, Shot-Gläser

So viele spielen: Drei bis sechs Spieler

So wird’s gespielt: Es wird reihum gewürfelt. Ziel des Spiels ist es eine möglichst hohe oder möglichst niedrige Zahl zu würfeln. Die Würfel zählen hierbei wie folgt: Die 1 ist ganze 100 Punkte, die 6 genau 60 Punkte wert. Die 2, 3, 4 und 5 werden ganz normal gezählt. Der erste Spieler kündigt an ob in dieser Runde Chicago Hochbau oder Chicago Tiefbau gespielt wird. Bei Hoch gelten die eben beschriebenen Werte, bei Tief zählen nur die regulären Würfelaugen (also 1 gleich ein Punkt, 6 gleich sechs Punkte). Jeder Spieler hat nun drei Versuche die niedrigste bzw. höchste Kombination zu würfeln. Er darf gute Würfel beiseite legen und auf diese Weise sammeln.

Spielende: Trinken darf, wer beim Hochspiel den niedrigsten Wert hat bzw. beim Tiefspiel den höchsten Wert. Außerdem wird getrunken, wenn drei Einsen auf dem Tisch liegen: Dann rufen alle am Tisch „Chicago” und trinken gemeinsam ihren Shot. Hochstapler haben bei diesem klassischen Bauarbeiter-Spiel keine Chance!


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