
Gut, dass man hier nicht zwei Gleiche finden muss… (Foto: Gergerger7 / sxc.hu)
Schon im zwölften Jahrhundert wurde dieses bekannte Gedächtnisspiel in Japan gespielt. Es läuft dort unter dem Namen Kai-Awase (zu dt. in etwa „Muscheln zusammenfügen”). Ob die Japaner das Spiel allerdings schon in Verbindung mit Alkohol spielten, ist eher fraglich. In Westeuropa ist das Legespiel erst seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Es ist in hunderten Ausgaben erschienen, in praktisch jedem gut sortierten Spieleschrank findet sich eine Packung. Hier nun die Regelvariante als Trinkspiel für die nächste Party:
Das braucht ihr: Ein Memo-Spiel mit beliebigen Motiven, leckere Drinks
So viele spielen: Zwei bis zehn Spieler, je nach Anzahl der Karten gehen auch mehr
So wird’s gespielt: Alle Plättchen werden verdeckt gemischt und in geraden Reihen auf den Tisch gelegt. Der erste Spieler deckt ein Plättchen auf und versucht nun, ein weiteres Karten mit gleichem Motiv aufzudecken. Beim ersten Mal reine Glückssache! Klappt es, darf er beide Karten behalten und ist erneut an der Reihe. Liegt er daneben und kann nicht zwei Paare aufdecken, so muss er einen Schluck von seinem Drink nehmen. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe. Es gilt sich möglichst gut zu merken, wo welche Karte war! Gar nicht so einfach, wenn man zwischendurch bei jedem Fehlversuch trinken muss…
Spielende: Wenn alle Paare aufgedeckt sind, werden die Stapel der Spieler miteinander verglichen. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler, dessen Drink leerer ist.
Tipp: Habt ihr kein original Memory-Spiel von Ravensburger zuhause, tun es auch zwei Kartenspiele (etwa Skatblatt oder Pokerblatt). Karten wie oben beschrieben mischen und loslegen!
Profi-Tipp: Echte Memory-Experten verwenden spezielle Erinnerungstechniken, um sich die Position der aufgedeckten Plättchen besser zu merken. Auf dieser Seite werden einige davon vorgestellt.
Tags: Alkohol, Legespiel, Partyspiele, Saufspiele