Testbericht: Kraftstoff (Deli Garage)

Stylisch: Kraftstoff Vodka von The Deli Garage

Ein Dreh, ein Klack und schon ist er offen - der stylische Flachmann von The Deli Garage. Wir haben das schöne Herbstwetter genutzt und sind auf den Berliner Teufelsberg gefahren. Ein steifer Wind treibt Drachen in den Himmel, ohne Winterjacke würde man frösteln. Die idealen Testbedingungen also für unseren hochprozentigen Wegbegleiter, den Kraftstoff. Verziert ist der Edelstahl-Flachmann mit einem riesigen urzeitlichen Monster welches Jagd auf winzig kleine Eskimos macht. Die Botschaft ist klar: Nur mit Kraftstoff kann die heroische Herausforderung gemeistert werden! Auch wir nehmen jetzt einen Schluck, der Aufstieg hat uns durstig gemacht. Den Kraftstoff-Vodka gibt es in drei verschiedenen recht ungewöhnlichen Sorten: Minze-Melone, Espresso oder Ingwer Koriander sollen den Gaumen kitzeln. Und tun es auch:  Vorne im Mund schmecken wir ein meloniges Aroma, dem ein zarter Hauch Minze folgt. In der Kehle brennt derweil der Vodka nach. „Wie schnell dreht der denn?”, fragt unser zweiter Tester und dreht den Flachmann herum. „40 Prozent? Wow, hätte ich nicht gedacht!” Im Kraftstoff steckt tatsächlich kein süßer Alkopop, sondern eine hochprozentige Mischung aus Vodka, Aromen und etwas Zucker. Und die weiß durchaus zu gefallen: Hat man bei herkömmlichem Kornbrand häufig einen unangenehmen Nachgeschmack im Mund, fühlt man hier selbst Minuten später noch die frische Minze auf der Zunge…
Der Wind frischt auf, zwei drei Drachen reißen sich los und verschwinden zwischen den Bäumen. Wir halten tapfer unseren Kraftstoff fest und widerstehen den Böen.

 Unsere Tester schmeckten Melone, Minze und Vodka

Ziehen wir unser Fazit: Kraftstoff ist ein edel designter Flachmann mit Hingucker-Effekt, der mit einem lecker aromatisierten Vodka gefüllt ist. An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen, allerdings ist der Flachmann beklebt und nicht wie wir zuerst vermuteten direkt bedruckt. Der Preis liegt mit 23,90 Euro plus Versand (4,90 Euro) doch ziemlich hoch. Design und Idee bezahlt man hier definitiv mit. Als edles Geschenk für einen guten Freund ist der Kraftstoff dennoch eine Empfehlung wert, zumal der Flachmann ja mit anderem Schnaps immer wieder nachgefüllt werden kann. Schade nur, dass es den Original-Vodka nicht auch separat zu kaufen gibt, an  den Geschmack von Melone und Minze haben wir uns nämlich schon jetzt gewöhnt.


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Trinkspiele: Arschloch (mit lustigen Varianten)

Arschloch Kartenspiel / TrinkspielDas Kartenspiel Arschloch ist auch unter den Namen Bimbo, Negern oder Bettler bekannt

Das braucht ihr: Ein Skatspiel mit 32 Karten. Ab sieben Mitspielern: Zwei Kartenblätter.

So viele spielen: Mindestens drei Spieler, aber auch in größeren Gruppen sehr lustig.

So wird’s gespielt: Ziel in Arschloch ist es, möglichst schnell alle seine Karten loszuwerden. Nach dem Mischen werden zunächst alle Karten an die Spieler verteilt. Geht die Zahl der Karten nicht auf, erhält also ein Spieler eine Karte mehr oder weniger, so ist dies nicht weiter schlimm. Der Spieler mit der Karo Sieben darf anfangen und eine beliebige Karte auf die Tischmitte ausspielen.

Der nächste Spieler muss nun eine Karte höheren Wertes ausspielen. Liegt also eine Neun, so können nur Zehn, Bube, Dame, König oder Ass gespielt werden. Hat der ausspielende Spieler zwei Karten gleichen Wertes (z.B. zwei Neunen) so darf er beide gleichzeitig ablegen. Alle folgenden Spieler müssen nun ebenfalls zwei wertgleiche höhere Karten spielen (z.B. zwei Zehnen oder zwei Buben).

Kann ein Spieler nicht überbieten, so setzt er aus. Kann oder will niemand mehr höher spielen, so werden die liegenden Karten auf die Ablage geschoben. Wer zuletzt eine Karte abgelegt hat, darf nun neu ausspielen. Wer ein Ass spielt, kann logischerweise nicht überboten werden und darf somit gleich einen neuen Stapel eröffnen.

Wichtiger Hinweis: Niemand ist verpflichtet seine Karten abzulegen. Man kann sie vielmehr aus taktischen Gründen zurückhalten und aussetzen!

Spielende: Wer als Erstes alle seine Karten abgelegt hat ist der “König”. Wer als Letztes noch Karten hat ist das “Arschloch”. Er muss unverzüglich seinen Drink leeren. Dann mischt er die Karten neu und verteilt sie. Der “Arschloch” muss seine beiden höchsten Karten an den “König” abgeben und erhält dafür zwei beliebige Karten zurück.

Varianten (können frei mit dem Grundspiel kombiniert werden):
Vize-Vize: Ab fünf oder mehr Spielern kann als Zusatzregel eingeführt werden, dass auch Vize-König und Vize-Bimbo jeweils eine Karte tauschen.
Revolution: Legt ein Spieler vier Karten desselben Wertes ab, so kann er eine Revolution ausrufen. Die Reihenfolge der Karten dreht sich dann um, die 7 wird zur höchsten, das Ass zur niedrigsten Karte.
Ass-Safe: In dieser Variante muss das Arschloch keine Asse an den König abgeben. Es wird davon ausgegangen, dass die Partien dadurch ausgeglichener werden (also nicht immer nur derselbe König wird).
Gearscht: Wer eine bereits gelegte Karte wieder aufnimmt oder auf andere Weise gegen die Regeln verstößt, wird in der nächsten Runde automatisch zum “Arschloch” degradiert. Der letzte Spieler steigt somit zum “Vize-Arschloch” auf, das vormalige “Vize-Arschloch” wird entlastet und wieder zum regulären Spieler.


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Trinkspiele: Finanzkrise auf Ex

Finanzkrise - Trinkspiel im Alkoblog

Das braucht ihr: Kleingeld, insgesamt drei Münzen pro Spieler

So viele spielen: Mindestens drei Trinkspieler

So wird’s gespielt: Jeder Spieler bekommt drei Münzen als Einsatz für das Spiel. Pro Runde nimmt jeder nun eine frei wählbare Zahl an Münzen (Null, eine, zwei oder drei) verdeckt in die rechte Hand. Die restlichen Münzen werden in der linken Hand verborgen.

Sodann schätzt jeder Spieler reihum, wie viele Münzen insgesamt gesetzt wurden (sich also in den rechten Händen der Mitspieler befinden). Die genannten Vermutungen werden aufgeschrieben, dann ist die Stunde der Wahrheit: Alle öffnen ihre rechten Hände und sehen wie viel wirklich gesetzt war.

Wer mit seiner Schätzung am meisten daneben lag, sagt laut „Finanzkrise auf Ex” und leert sein Glas.

Beliebte Variante: Beim Schätzen darf keine Zahl zweimal genannt werden. Wer sich nicht gemerkt hat, was die Spieler vor einem gesagt haben, darf vorsorglich schon mal etwas trinken.


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Trinkspiele: Ich habe noch nie…

Trinkspiele: Ich habe noch nie
Wer hat noch nie fremdgeküsst? Das kommt bei diesem Kennenlernspiel jetzt ans Tageslicht!

Das braucht ihr: Einen leckeren Cocktail oder ein anderes alkoholisches Getränk (sonst wäre es kein Trinkspiel)

So viele spielen: Mindestens vier Spieler, nach oben hin praktisch unbegrenzt!

So wird’s gespielt: Der Startspieler fängt mit dem Satz „Ich habe noch nie…” an, den er um etwas, was er noch nie getan hat, ergänzt. Zum Beispiel: „Ich habe noch nie mit einer Frau geschlafen.” Jeder, der die genannte Sache anders als der Sprecher doch getan hat, muss nun einen Schluck trinken. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe. Wichtig ist natürlich, dass alle ehrlich antworten - so absurd das „Nicht-Getan-Haben” auch sein mag!

Beliebte Variante: Im verwandten Trinkspiel Ich packe meinen Koffer geht es darum, sich möglichst viele Objekte eines virtuellen Koffers zu merken.


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Trinkspiele: Das Volk mischt

Das Volk mischt - Trinkspiele im Alkoblog
Mit diesen bunten Cocktails kann der Abend beginnen - Wie sie schmecken? Das entscheiden die Spieler selbst (Foto:tatyana/sxc.hu)

Das braucht ihr: Ein Kartenspiel, Verschiedenste alkoholische und nicht-alkoholische Getränke zum Mischen (je mehr unterschiedliche, desto besser!)

So viele spielen: Mindestens vier Spieler

So wird’s gespielt: Die Karten werden gemischt und verdeckt in die Tischmitte gelegt. Reihum zieht nun jeder Spieler eine Karte und legt sie offen auf den Tisch. Spannend wird es, wenn ein Spieler ein Ass zieht: Das erste Ass darf aus der Bar ein paar Getränke aussuchen, der Spieler mit dem zweiten Ass darf diese dann gekonnt mischen, der Dritte probiert den Drink und verrät schon mal wie er schmeckt und der Spieler mit dem vierten Ass muss den Cocktail dann trinken. Dann wird gemischt und die Runde beginnt von Neuem.

Spielende: Sobald alle Spieler ein Getränk haben oder niemand mehr Lust auf einen Drink hat. Wichtig ist, dass die Karten einigermaßen schnell gezogen werden, weil sonst die meisten Trinkspieler durstig am Tisch sitzen.


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Was ist eigentlich Raki?

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Und jetzt ein schöner Raki - Restaurant an der Aegäis (Foto: sxc.hu / Emel Isitan)

Raki ist eine türkische Spirituose aus Rosinen oder Feigen, die mit Anis aromatisiert wird. Der Raki ist ein Verwandter des griechischen Ouzo und wird bereits seit dem 15. Jahrhundert gebrannt. Anders als sein griechischer Bruder ist der Schnaps mit seinem bis zu 50-prozentigem Alkoholgehalt deutlich stärker. In der Türkei nennt man ihn nicht zuletzt deshalb auch „Aslan Sütü” - was so viel wie „Löwenmilch” bedeutet. Als echte Patrioten gehen Türken wie Griechen gleichermaßen davon aus, dass sie die Erfinder des Anisschnapses sind.

Das ausgeprägte Lakritzaroma des hochprozentigen Getränks schwächt sich durch das Mischen mit Wasser ab, der Raki wird dann milchig-trüb. Der gleiche sogenannte Louche-Effekt lässt sich auch bei Kühlung im Eisfach beobachten. Ätherische Öle lösen sich aus dem Anis und bilden winzige Tröpfchen, die sich wie ein Nebel durch die Flasche legen.

Man trinkt Raki entweder mit Wasser verdünnt im Longdrinkglas oder pur als Shot. Auch eine Mischung mit Cola ist möglich, allerdings verliert er dann seinen klassischen Geschmack.


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