Entries Tagged 'Brot und Trinkspiele' ↓

Die lustigsten Trinkspiele für Silvester

Trinkspiele für Silvester
Trinkspiele und Feuerwerk? Keine gute Kombination. Doch nach dem Böllern kann es losgehen…(Foto: nuckolls/sxc.hu)

Am 31. Dezember ist es wieder soweit: Der Jahreswechsel steht vor der Tür und will gebührend gefeiert werden! Wer nach guten Trinkspielen für Silvester gesucht hat, für den haben wir jetzt genau das Richtige: Wir haben unsere Archive durchforstet und präsentieren fünf lustige Partyspiele, die jedes Silvester zu einem feuchtfröhlichen Vergnügen werden lassen. Fast alle Spiele kann man auch in größeren Gruppen spielen, und für die meisten braucht man darüber hinaus nur wenig Material: Ein paar Spielkarten, Zettel und Stifte reichen aus um sofort loszulegen. Und etwas Schönes zu Trinken natürlich. Statt teurer Spiele aus dem Onlineversand, die oft nur wenige Variationen bieten, gibt es hier improvisierte „Drinking games” für den Hausgebrauch. Das so gesparte Geld kann gleich in ein paar gute Flaschen Alkohol oder ein paar Häppchen auf dem Buffet investiert werden. Hier sind unsere Trinkspiele-Tipps für Silvester:

1. Promis raten [Neu im Alkoblog] - Zettel und Stifte bereit legen und schon geht’s los. Jeder denkt sich eine bekannte Persönlichkeit aus (lebend oder tot, real oder fiktiv) und in drei Runden muss diese von den zwei Teams erraten werden. Lustig, temporeich und alkoholgeladen!

2. Chicago Hoch/Tiefbau - Drei Würfel, Shotgläser und ein paar Freunde braucht ihr für Chicago Hoch/Tief. Es geht darum, eine möglichst hohe oder niedrige Kombination zu würfeln. Werden drei Einsen gewürfelt, rufen alle am Tisch „Chicago” und trinken gemeinsam. Cheers!

3. Pärchen finden - Konzentration ist entscheidend bei diesem Spiel. Schließlich muss man die gleichen Pärchen finden, ähnlich wie bei dem bekannten Memory. Bis zu zehn Spieler knobeln um die Wette und versuchen die meisten Kärtchen zu ergattern.

4. Geh fischen! [Neu im Alkoblog] - Quartett als Trinkspiel. Ob mit bunten Tierkarten oder dem klassischen Skat- oder Pokerblatt, die Regeln sind schnell erklärt und schon kann die Jagd nach dem größten „Fang” losgehen. Wer daneben „fischt”, muss etwas trinken…

5. Finanzkrise auf Ex - Auch wer fast völlig blank ist, kann bei diesem Trinkspiel noch gut punkten. Benötigt wird etwas Kleingeld und ein Drink pro Spieler. Jeder nimmt bis zu drei Münzen in die Hand, die Hände wandern unter den Tisch, dann darf jeder schätzen wie viel Geld insgesamt versteckt gehalten wird. Wer am meisten danebenliegt, darf sein Glas leeren.

Immer wieder werden wir gefragt, mit was für Drinks man die Trinkspiele am besten spielt. „Nun, das hängt ganz von eurem Geschmack ab”, sagen wir dann immer. Während einige gerne Bier trinken, setzen andere auf selbst gemixte Cocktails (lecker!) oder spielen mit Shotgläsern voller Korn, Wodka oder Rum. Je nach Spiel kann es ziemlich schnell gehen, bis man eine gehörige Menge Alkohol im Blut hat. Also Vorsicht! Am besten vorher vereinbaren, dass man auch etwas weniger trinken kann, wenn man möchte. Denn schließlich soll der Silvesterabend ja so lustig enden, wie er begonnen hat.

Ebenfalls ganz wichtig: Wenn ihr Feuerwerk abbrennen wollt, solltet ihr das vor den Trinkspielen machen. Völlig betrunken mit Böllern um sich zu werfen, ist vermutlich nicht die cleverste Idee. Nach Mitternacht dann, wenn alle Raketen in den Himmel geschossen wurden, kann immer noch die eine oder andere Runde gespielt werden. Bis der Morgen graut…

In diesem Sinne: Kommt gut ins neue Jahr 2010!

Eure Alkoblogger


Tags: , , , , ,

Trinkspiele: Promis raten

Trinkspiele: Prominente raten
Zettel, Stifte und etwas Phantasie: Mehr braucht man nicht für “Promis raten” (Foto: lusi/sxc.hu)

Vor ein paar Tagen war ich auf einer kleinen Feier und habe ein neues Trinkspiel kennengelernt. Es heißt „Personen raten” oder „Promis raten” und hat gewisse Ähnlichkeiten zu dem Ratespiel-Klassiker Tabu. Zwei Teams müssen bekannte Persönlichkeiten erraten, die in der ersten Runde beschrieben, in der zweiten nur durch einen einzigen Begriff charakterisiert und in der dritten pantomimisch dargestellt werden. Ein witziges Spiel, in dem niemand  nüchtern bleibt!

Das braucht ihr: Notizzettel und Stifte, eine Sanduhr
So viele spielen: Zwei bis zehn Spieler, bevorzugt eine gerade Zahl

So wird’s gespielt: Gleich zu Beginn werden zwei Teams gebildet. Dann nimmt jeder Spieler sich zwei Zettel und einen Stift und schreibt zwei Namen von bekannten Persönlichkeiten darauf. Das können lebende oder verstorbene Prominente sein, Künstler, Politiker, Filmfiguren etc. Wichtig ist nur, dass die meisten der Mitspieler am Tisch die Person auch kennen sollten (mit Ivan Illich oder Hoimar von Ditfurth kommt ihr vermutlich nicht weit*). Die Zettel werden gefaltet und in der Tischmitte gemischt. Die Sanduhr wird umgedreht, die Zeit läuft.

Aus dem Starterteam zieht nun eine Person verdeckt einen der Zettel aus der Tischmitte und versucht sofort, ihren Mitspielern zu erklären, was es mit der Person auf sich hat. Wurde zum Beispiel „James Bond” gezogen, dann könnte die Beschreibung lauten: „Bekannter Geheimagent, der in zig Filmen zu sehen war und u.a. von Roger Moore und Sean Connery gespielt wurde.” - Das eigene Team rät nun und darf darüber hinaus Fragen stellen, die mit JA oder NEIN beantwortet werden können. Für jede erratene Figur muss unverzüglich ein Schluck getrunken werden. Erst wenn jeder aus dem Team getrunken hat, darf der nächste Zettel gezogen werden. Ist die Zeit abgelaufen, ist das zweite Team an der Reihe und darf raten und trinken.

Sind alle Zettel in der Tischmitte aufgebraucht, endet die erste Runde. Doch es geht noch weiter: Die Zettel werden nun erneut gefaltet und gemischt. In der zweiten Runde darf der Fragende nur einen Begriff sagen, der die Person beschreibt. Beispiel James Bond - „Geheimagent” oder „Sean Connery”. Die Teams raten nun wie in der ersten Runde bis entweder die Zeit endet oder alle Persönlichkeiten erraten wurden. Für jeden Treffer heißt es trinken!

In Runde Drei wiederholt sich das Spiel: Zettel mischen, Persönlichkeit ziehen etc. Nur das diesmal der Fragende kein Wort sagen darf. Er muss den gesuchten Promi, Politiker, Filmfigur pantomimisch darstellen. Sagt er versehentlich doch ein Wort, muss er alleine sein Glas leeren. Ansonsten funktioniert das Trinkspiel wie zuvor: Bei jedem richtig erratenen Begriff fließt der Alkohol.

Spielende: Das Spiel ist zu Ende, wenn alle drei Runden erfolgreich gemeistert wurden und alle Promis erraten wurden.

Tipp: Eine interessante Variante funktioniert so, dass bei einem richtig geratenen Namen nicht das eigene Team trinken muss, sondern die gegnerische Mannschaft. Das erhöht die Spannung - und den Alkoholgehalt der Runde.

* Ivan Illich war Philosoph und katholischer Theologe, Hoimar von Ditfurth war Schriftsteller und Fernsehmoderator in den 70er Jahren


Tags: , , ,

Trinkspiele: Pärchen finden

Trinkspiele: Pärchen finden (Sektkelche)
Gut, dass man hier nicht zwei Gleiche finden muss… (Foto: Gergerger7 / sxc.hu)

Schon im zwölften Jahrhundert wurde dieses bekannte Gedächtnisspiel in Japan gespielt. Es läuft dort unter dem Namen Kai-Awase (zu dt. in etwa „Muscheln zusammenfügen”). Ob die Japaner das Spiel allerdings schon in Verbindung mit Alkohol spielten, ist eher fraglich. In Westeuropa ist das Legespiel erst seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Es ist in hunderten Ausgaben erschienen, in praktisch jedem gut sortierten Spieleschrank findet sich eine Packung. Hier nun die Regelvariante als Trinkspiel für die nächste Party:

Das braucht ihr: Ein Memo-Spiel mit beliebigen Motiven, leckere Drinks
So viele spielen: Zwei bis zehn Spieler, je nach Anzahl der Karten gehen auch mehr

So wird’s gespielt: Alle Plättchen werden verdeckt gemischt und in geraden Reihen auf den Tisch gelegt. Der erste Spieler deckt ein Plättchen auf und versucht nun, ein weiteres Karten mit gleichem Motiv aufzudecken. Beim ersten Mal reine Glückssache! Klappt es, darf er beide Karten behalten und ist erneut an der Reihe. Liegt er daneben und kann nicht zwei Paare aufdecken, so muss er einen Schluck von seinem Drink nehmen. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe. Es gilt sich möglichst gut zu merken, wo welche Karte war! Gar nicht so einfach, wenn man zwischendurch bei jedem Fehlversuch trinken muss…

Spielende: Wenn alle Paare aufgedeckt sind, werden die Stapel der Spieler miteinander verglichen. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler, dessen Drink leerer ist.

Tipp: Habt ihr kein original Memory-Spiel von Ravensburger zuhause, tun es auch zwei Kartenspiele (etwa Skatblatt oder Pokerblatt). Karten wie oben beschrieben mischen und loslegen!

Profi-Tipp: Echte Memory-Experten verwenden spezielle Erinnerungstechniken, um sich die Position der aufgedeckten Plättchen besser zu merken. Auf dieser Seite werden einige davon vorgestellt.


Tags: , , ,

Trinkspiele: Geh fischen

Geh fischen TrinkspielGroßer Fang: Bei diesem witzigen Partyspiel geht den Spielern so mancher “Fisch” ins Netz (Foto: vaskoni/sxc.hu)

Geh Fischen (im amerikanischen Original Go Fish oder Fish, Go Fishing) spielt sich so ähnlich wie Quartett. Mit einer leichten Variation lässt es sich auch prima als Trinkspiel auf Partys verwenden. Die Regeln sind einfach und keiner kommt beim Trinken zu kurz.

Das braucht ihr: Ein normales Pokerblatt mit 52 Karten
So viele spielen: Zwei bis fünf Spieler
So wird’s gespielt: Bei diesem Trinkspiel sammelt man gleiche Karten einer Sorte. Vier Karten sind ein erfolgreicher Fang (oder ein Quartett). Die Höhe der einzelnen Karten ist also nicht entscheidend. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Quartette zusammen zu „fischen”. Wir werden gleich sehen, wie das geht!

Der jüngste Spieler beginnt und mischt das Blatt. Nehmen zwei oder drei Spieler teil, dann bekommt jeder Spieler sieben Karten, bei vier oder mehr Teilnehmern bekommt jeder nur fünf Karten. Der Rest kommt auf einen separaten Nachzugsstapel.

Der Spieler zur Linken des Gebers beginnt und sucht sich einen seiner Gegner am Tisch aus und sagt z.B. „Gib mir alle deine Könige”. Um einen solchen Fischzug nach einer bestimmten Karte durchzuführen, muss er mindestens eine Karte der gleichen Sorte (also in diesem Fall einen König) auf der Hand haben. Der angesprochene Mitspieler muss ihm dann alle seine Könige geben. Falls er keine hat, antwortet er hingegen nur mit: „Geh fischen!” Der fehlgeleitete Fischer muss nun einen Schluck seines Cocktails trinken bzw. einen Shot leeren. Doch damit nicht genug: Er muss auch noch eine Karte vom Stapel ziehen!

Liegt er hingegen richtig und bekommt z.B. einen oder mehrere Könige darf er erneut den gleichen oder einen anderen Mitspieler nach Karten fragen. Sein Zug endet erst, wenn er falsch liegt. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe.

Hat ein Spieler vier Karten einer Sorte auf der Hand, so zeigt er sie offen vor und legt sie vor sich ab. Als Belohnung für den Fang darf er sich gleich erst mal einen Schluck genehmigen.

Spielende: Wenn alle Fische gefangen sind bzw. alle dreizehn Quartette vergeben, dann endet das Spiel. Gewinner ist der Spieler, der die meisten Karten fangen konnte. Er darf den anderen für die nächste Runde einschenken.

Tipp: Es empfiehlt sich folgende interessante Zusatzregel: Wenn ein Spieler während des Spiels keine Karten mehr hat (entweder alle abgelegt oder alle wurden ihm weggefischt), so darf er eine Karte vom Stapel ziehen und nach dieser Kartenart fragen. Sind keine Nachziehkarten mehr da, so scheidet er unverzüglich aus und darf zum Trost etwas trinken.


Tags: , , ,

Trinkspiele: Alko-Schach

Alkoschach - Lustige Trinkspiele für die nächste Party

Das braucht ihr: Ein Schachbrett und Figuren (wenn ihr keine habt, einfach hier herunterladen, ausdrucken und ausschneiden), Shot-Gläser und Alkohol
So viele spielen: 2 Spieler
So wird’s gespielt: Es gelten die klassischen Schachregeln. Es geht also darum den gegnerischen König schachmatt zu setzen und auf dem Weg dorthin möglichst wenig Figuren zu verlieren. Wem die genauen Zugregeln nicht mehr ganz geläufig sind, liest sie am besten vor dem Spiel nochmal hier nach. Die Besonderheit beim Trinkspiele-Schach: Für jede verlorene Figur muss man Shots trinken und zwar nach folgender Liste:

Bauer: Ein halber Shot
Turm, Läufer, Rössel: Ein ganzer Shot
Dame: Zwei Shots
König (gleichzeitig Spielende): Vier Shots

Spielende: Alko-Schach ist zu Ende, wenn der schwarze oder der weiße König schachmatt gesetzt wurde oder wenn einer der Spieler zu blau ist, um noch vernünftige Züge machen zu können (in diesem Fall schlägt er ein Remi vor). Sogar eingefleischten Schachspielern setzt der Verlust von Figuren nach kurzer Zeit ganz schön zu, sie machen unkonzentrierte Züge die zum Trinken weiterer Shots führen.

Tipp: Mit zwei Schachbrettern können parallel gleich zwei Partien gespielt werden, was ebenfalls sehr lustig ist. Wer im Moment gerade nicht spielt, guckt einfach zu.


Tags: , , ,

Trinkspiele: Arschloch (mit lustigen Varianten)

Arschloch Kartenspiel / TrinkspielDas Kartenspiel Arschloch ist auch unter den Namen Bimbo, Negern oder Bettler bekannt

Das braucht ihr: Ein Skatspiel mit 32 Karten. Ab sieben Mitspielern: Zwei Kartenblätter.

So viele spielen: Mindestens drei Spieler, aber auch in größeren Gruppen sehr lustig.

So wird’s gespielt: Ziel in Arschloch ist es, möglichst schnell alle seine Karten loszuwerden. Nach dem Mischen werden zunächst alle Karten an die Spieler verteilt. Geht die Zahl der Karten nicht auf, erhält also ein Spieler eine Karte mehr oder weniger, so ist dies nicht weiter schlimm. Der Spieler mit der Karo Sieben darf anfangen und eine beliebige Karte auf die Tischmitte ausspielen.

Der nächste Spieler muss nun eine Karte höheren Wertes ausspielen. Liegt also eine Neun, so können nur Zehn, Bube, Dame, König oder Ass gespielt werden. Hat der ausspielende Spieler zwei Karten gleichen Wertes (z.B. zwei Neunen) so darf er beide gleichzeitig ablegen. Alle folgenden Spieler müssen nun ebenfalls zwei wertgleiche höhere Karten spielen (z.B. zwei Zehnen oder zwei Buben).

Kann ein Spieler nicht überbieten, so setzt er aus. Kann oder will niemand mehr höher spielen, so werden die liegenden Karten auf die Ablage geschoben. Wer zuletzt eine Karte abgelegt hat, darf nun neu ausspielen. Wer ein Ass spielt, kann logischerweise nicht überboten werden und darf somit gleich einen neuen Stapel eröffnen.

Wichtiger Hinweis: Niemand ist verpflichtet seine Karten abzulegen. Man kann sie vielmehr aus taktischen Gründen zurückhalten und aussetzen!

Spielende: Wer als Erstes alle seine Karten abgelegt hat ist der “König”. Wer als Letztes noch Karten hat ist das “Arschloch”. Er muss unverzüglich seinen Drink leeren. Dann mischt er die Karten neu und verteilt sie. Der “Arschloch” muss seine beiden höchsten Karten an den “König” abgeben und erhält dafür zwei beliebige Karten zurück.

Varianten (können frei mit dem Grundspiel kombiniert werden):
Vize-Vize: Ab fünf oder mehr Spielern kann als Zusatzregel eingeführt werden, dass auch Vize-König und Vize-Bimbo jeweils eine Karte tauschen.
Revolution: Legt ein Spieler vier Karten desselben Wertes ab, so kann er eine Revolution ausrufen. Die Reihenfolge der Karten dreht sich dann um, die 7 wird zur höchsten, das Ass zur niedrigsten Karte.
Ass-Safe: In dieser Variante muss das Arschloch keine Asse an den König abgeben. Es wird davon ausgegangen, dass die Partien dadurch ausgeglichener werden (also nicht immer nur derselbe König wird).
Gearscht: Wer eine bereits gelegte Karte wieder aufnimmt oder auf andere Weise gegen die Regeln verstößt, wird in der nächsten Runde automatisch zum “Arschloch” degradiert. Der letzte Spieler steigt somit zum “Vize-Arschloch” auf, das vormalige “Vize-Arschloch” wird entlastet und wieder zum regulären Spieler.


Tags: , , , , ,