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Februar 19th, 2012 — Alkohol

Für den nächsten Samstagabend sind die besten Freunde eingeladen, aus dem Kochbuch der Mutter hat man sich schon das alte Familienrezept für eine leckere Lasagne herausgesucht. Die frischen Zutaten sind bereits gekauft, liegen auf dem Küchentisch. Schwierigkeiten bereitet nur die Wahl des passenden Weines für den perfekten Abend.
Im Supermarkt gibt es zwar meterlange Regale mit unzähligen Weinen. Rot, weiß, rosé - die Auswahl ist groß. Doch welcher dieser Weine ist wirklich gut? Unsere Erfahrung ist: Weine bis drei Euro sind zwar trinkbar, haben aber wenig Komplexität und Geschmacksvielfalt. Für einen wichtigen Anlass sind Weine in diesem Preissegment selten die richtigen Begleiter.
Mehr Auswahl findet man im Weinhandel oder ganz bequem im Internet. Auf Seiten wie www.weinwelt.probst.de gibt es eine große Auswahl an erlesenen Weinen aus allen wichtigen Anbauregionen der Erde. Ob ein schöner Montepulciano d’Abruzzo aus der gleichnamigen Region, ein feiner Merlot aus dem Süden Frankreichs oder ein mineralischer Riesling von der Mosel - hier findet sich für jedes Dinner der passende Wein.
Wer sich mit Rebsorten und Herkunftsregionen nicht so gut auskennt, ist mit einem Probierpaket gut beraten. Sechs unterschiedliche Flaschen werden hier zusammengestellt und bequem nach Hause geliefert. So erhält man einen ersten Überblick und kann dann gezielt gut schmeckende Weine nachordern.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt bei der Weinbestellung über das Internet: Man kann die Flaschen nicht vorab verkosten und verzichtet auf eine persönliche Beratung im Laden. Dafür wird man mit der großen Auswahl, fairen Preisen und einer Lieferung frei Haus (ab einer bestimmten Bestellsumme) entschädigt. Kurzum: Es kann sich lohnen, Wein für besondere Anlässe auch einfach einmal online zu bestellen.
Tags: Dinner,
Wein
Februar 19th, 2012 — Alkohol

Wie wir euch in diesem Artikel schon gezeigt haben, lässt sich Bier in rauen Mengen im heimischen Wohnzimmer auch einfach selbst brauen. Ein Braueimer und ein Bier-Brau-Kit machen es möglich. 20 bis 30 Liter des leckeren Gerstensaftes blubbern schon nach wenigen Tagen fröhlich vor sich hin und warten nur darauf, endlich abgefüllt zu werden.
Was jetzt kommt, ist der wohl heikelste Teil des Bier-selber-Brauens: Das Abfüllen. Durch die im Bier enthaltenen Hefekulturen ist es wichtig, hierbei sehr sauber zu arbeiten. Häufig greift man aus Gründen der Einfachheit auf zuvor selbst leer getrunkene Flaschen mit Bügelverschluss zurück (z.B. Flensburger, Mönchshof). Daran ist im Prinzip auch ja auch nichts auszusetzen - wenn man die Flaschen zuvor mit kochendem Wasser ausgewaschen und auf diese Weise desinfiziert hat.
Einem guten Freund von mir, der sich mit Fug und Recht passionierter Heimbierbrauer nennen darf, ist indes folgendes passiert: Trotz Auswaschen der Flaschen bildete sich nach wenigen Tagen ein Schimmelpilz auf der Schaumkrone des selbst gebrauten Bieres. Ganz schön eklig und die Arbeit von mehreren Tagen Bierbrauens war natürlich dahin…ob es letztendlich an den Flaschen lag oder sich der Pilz bereits im Braueimer entwickelt hat, ließ sich zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht mehr feststellen.
Um derartigen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, empfiehlt sich der Kauf von fabrikneuen Bierflaschen zum Selbstverkorken. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Größen, die günstigsten kosten nur wenige Cents. Mit dem praktischen Handverkorkgerät und einer Tüte Kronkorken kann es losgehen: Flaschen in Position bringen, Kronkorken einlegen und mit einem Zug am Hebel fest und keimsicher verschließen.
Auch als Geschenk für Bierliebhaber eignen sich so abgefüllte und professionell verschlossene Flaschen natürlich besser als benutzte Flaschen. Für den persönlichen Touch des Geschenks kann man mit dem Drucker einfach selbst ansprechende Etiketten herstellen und diese mit Klebstoff/Klebestift befestigen. Voilà, guten Durst!
Wir danken Flaschenbauer.de für die Unterstützung bei diesem Artikel.
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Bierflaschen,
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brauen
Dezember 2nd, 2011 — Alkohol
Ein guter Tropfen oder nur billiger Fusel? (Foto: Susann Städter / photocase)
Man steht ganz arglos auf einer Weinmesse herum und schon ist es passiert: Man hat ein Glas Rotwein in der Hand und soll probieren. Es gehört zum guten Ton, in so einer Situation den passionierten Weinkenner zu mimen. Das Alkoblog zeigt wie es geht:
Nur Laien lassen sich den erstbesten Tropfen vom Winzer einschenken. Kenner studieren zunächst die Karte, fahren mit dem Finger von oben nach unten über die kleingedruckten Namen um dann zu sagen: “Ich würde gerne den Weißburgunder Spätlese kosten”. Kein Winzer wird den Wunsch verwehren.
Beim Eingießen umgehend mit der flachen Hand eine dezente Hoch-Runter-Geste vollziehen, das Zeichen für “ist genug”. Merke: Weinkenner kosten den Wein nur, spucken den großen Rest in einen Bottich. Das folgende Schwenken des Weines im Glas ist eine Geste, die jahrelange beständige Übung vor dem heimischen Spiegel erfordert. Ebenso der prüfende Blick gegen das Licht. Laien lassen sich an dieser Stelle leicht zu Kommentaren hinreissen: “Wie ein Rubin”, sagen sie. Oder auch: “Was für eine Farbe!” Dem Kenner reicht ein kurzes bestätigendes Kopfnicken.
Es folgt die Degustation: Wein in den Mund nehmen, mit der Zunge umspielen, mit spitzem Mund die Aromen verkosten. Jetzt kommt der schwierigste Teil: Etwas Schlaues über den Wein sagen. Wer fachkundig klingen will, der verwendet Formulierungen aus dem wissenschaftlich verbrieften Aromarad.
Achtung, nur positive Begriffe verwenden! Kein Winzer hört schließlich gerne, dass sein Syrah nach Teer und fauligen Eiern schmeckt. Besser so: “Mhmm, ein charaktervoller Riesling mit den Aromen von Pfirsich und Birne.” Dazu guckt man schwärmerisch in die Runde. Schon ist das Eis gebrochen. Wenn nicht, einfach gelassen bleiben: Die anderen am Tisch haben eben keinen so guten Geschmackssinn, können den fruchtigen Hauch eines guten Rieslings gar nicht nachvollziehen. Merke: Ein echter Weinkenner hat immer Recht!
Natürlich bleibt es nicht bei einem Glas. Erfahrene Messebesucher greifen zu einer von zwei Taktiken: Erstens, das Sortiment eines Winzers durchtrinken oder zweitens, nur Weine einer bestimmten Sorte (nur Riesling, nur halbtrocken) durchprobieren.
Am Ende führen beide Varianten zum gleichen Ergebnis: Angenehm beschwipst stolpert man durch die Halle, in der die Weinmesse stattfindet. Auf dem Weg nach draußen greift man noch eine Katalogtüte samt Gratis-Flasche Rotwein eines Versandhandels mit. Draußen scheint grell das Flutlicht. Zum Glück ist es nach Hause nicht weit. Auf dem Heimweg dann der Moment ein Resumeé zu ziehen: Weinmessen sind eine lustige Sache!
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Wein,
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Dezember 23rd, 2009 — Alkohol

Ab 28. Dezember hat Lidl wieder mal einen Single Malt Whisky im Angebot. Wer gerne hin und wieder gerne mal einen gepflegten Whisky trinkt, könnte angesichts des Preises von 14,99 Euro schon schwach werden. Doch was verbirgt sich hinter dem klangvollen Namen des Ben Bracken Highland Speyside Single Malt Scotch Whisky, 12 Jahre? Das Alkoblog hat recherchiert und verrät, ob sich der Kauf der Flasche lohnt.
Bleiben wir zunächst bei der klangvollen Eigenbeschreibung: Die Bezeichnung Scotch steht für einen schottischen Whisky. Single Malt bedeutet, dass der Whisky aus nur einer Destillerie stammt. Häufig sind Whiskys in der Preisklasse bis 20 Euro sogenannte Blended Malts, also eine Mischung aus verschiedenen Sorten. Das muss nicht zwingend ein Qualitätsindikator sein, es gibt sehr gute Blended Malts und sehr schlechte Single Malts. Ein Scotch muss den schottischen Regularien für Whiskys zufolge mindestens drei Jahre in Eichenfässern gelagert werden. Der Ben Bracken aus dem Lidl lagert laut Etikett sogar 12 Jahre und begeistert Zitat: „durch seine milde Note”.
Doch was verbirgt sich hinter Ben Bracken? Wie bei vielen Artikeln im Discounter wird ein Produkt einer anderen Marke eingekauft und mit eigenem Label versehen. Stimmen die Angaben aus der Alias-Liste von whisky-infos.de noch, dann verbirgt sich hinter der Lidl-Flasche eine Abfüllung aus der Destillerie Tamnavulin im Norden Schottlands.
Und was sagen die, die ihn schon getrunken haben? Im Forum von Whisky.de sind die Meinungen in dem nicht mehr ganz taufrischen Beitrag eher gespalten. Während die einen Ben Bracken zurückhaltend positiv bewerten („Kein großer Malt, aber absolut trinkbar”, „Sicher ist der Ben kein grosser Whisky, das würde auch bei dem Preis niemand erwarten.”), wird er von anderen als praktisch untrinkbar angesehen („billiger Fusel, brennt vordergründig, keine Entfaltung”, „Warte bis zum Winter und schütte ihn in die Scheibenwischanlage. Gutes Antifrostmittel”). Alles natürlich immer vorausgesetzt, dass Lidl nicht inzwischen den Lieferanten gewechselt hat und sich hinter dem Ben Bracken ein ganz anderer Whisky verbirgt.
Für 14,99 Euro ist das Risiko einen nicht so tollen Single Malt zu erwerben, aber doch recht hoch. Für etwa 25 Euro bekommt man schließlich auch schon einen zwölfjährigen Glenfiddich Single Malt, den ich als Einsteiger-Whisky jedem nur wärmstens empfehlen kann. Und wer seinen Whisky am liebsten mit Cola mischt, der ist bei einem günstigeren Blended Malt ohnehin besser aufgehoben. Wer mutig ist, kann Ben Bracken ab 28. Dezember 2009 im örtlichen Lidl abholen. Über Kommentare zum Geschmack und der Qualität würden wir uns sehr freuen!
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Whisky
Juli 4th, 2009 — Alkohol

Die schottische Whisky-Destillerie Dewar´s (Erzeuger so leckerer Tropfen wie des Aberfeldy Single Malt Scotch Whisky 12 y.) bietet auf ihrer Webseite jetzt kostenlose Whisky-Wallpaper zum Download. Verschiedene alte Anzeigen wurden an die Auflösung moderner Bildschirme angepasst und sind unter dem Begriff “Vintage Wallpaper” unter dewars.com zu finden. Beim Betrachten wird schnell klar: Dewar’s verstand sich als Marke für starke Kerle. So steigt ein muskulöser Schwimmer aus dem Becken, den Werbeslogan “And now for Dewar’s” (zu Deutsch: Und jetzt ein Dewar’s) auf den Lippen. Auf einem zweiten Motiv trägt ein Schotte einen Riesenstapel Whisky-Kisten mit der Aufschrift “For Export” über eine Landkarte - die Weltläufigkeit der Marke sollte betont werden.

Die Zeit solch kunstvoll gezeichneter Motive ist heute vorbei: Man setzt in den modernen Anzeigen auf elegant ausgeleuchtete Flaschen, die vor der ursprünglichen schottischen Naturkulisse brillieren sollen. Auch hier stehen drei unterschiedliche Hintergrundbilder zur Verschönerung des heimischen Computers zur Wahl. Ob man sich auch auf Arbeit als Whiskytrinker outen sollte, ist dagegen wohl eher zu bezweifeln - außer man will seine Kollegen auf ein passendes Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk hinweisen, welches an Stelle von Krawatten, Pralinen oder dem obligatorischen Bildband für Freude sorgen könnte.
Alle acht Whisky Wallpaper und einige dazu passende Bildschirmschoner finden sich auf der Seite von Dewar’s unter dem Punkt Downloads und auf der Aberfeldy-Unterseite. Na dann: Prost oder Slainte! (wie die Schotten sagen)
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Januar 4th, 2008 — Alkohol

Unser Auslandskorrespondent Sammy erforscht für uns die Welt der Biere. Diesmal war er für alkoblog.de in Litauen unterwegs und hat die dortigen Gebräue genauer unter die Lupe genommen - aber lest selbst seinen Bericht:
An diesem Wochenende kam ich nicht darum herum einfach mal das Litauische Bier auf den Pruefstand zu stellen. Ich entschied mich frei nach dem Motto: Drei Bier sind eine Mahlzeit, ich kauf immer vier ich will ja auch noch was trinken für vier Biere folgender Marken:
Nummer 1: Švyturio “Ekstra” schlägt mit fluffigen 5,2 Alkoholprozent und 2,38 Lita (0,69 Euro) zu Buche und ist somit das teuerste Bier im Test. Beim Öffnen strömte mir gleich ein herber Hopfengeruch in die Nase und auch der erste Geschmackstest bestätigte dies. Die ersten Schlucke wurden mit Genuss genommen, doch im Endergebnis muss gesagt werden, dass diese Bier nur wenig unterschiedliche Geschmacksnuancen aufweist und nach ungefaehr 2/3 der Flasche der Geschmack nicht mehr unbedingt zu gefallen weiß.
Nummer 2: “Fortas Draught” ebenfalls 5,2 Umdrehungen aber mit 1,69 Lita (0,49 Euro) das billigste Bier im Wettbewerb. Das Bier wurde als “erfrischend” empfunden, der weizenähnliche Geschmack (könnte Mais zum Einsatz gekommen sein) ist ungewöhnlich aber durchaus schmackhaft. Der Tester liess sich spontan zu der Aussage hinreissen: “Könnte man den ganzen Abend trinken.”
Nummer 3: Salyklinis “Horn Premium” immer noch 5,2 Prozent aber mit 1,99 Lita (0,58 Euro) ein bisschen teurer als sein Vorgänger. Zuerst muss erwähnt werden, dass die Aussprache der Biernamen mit zunehmendem Pegel immer schwieriger wurde. Dieses Bier wartete mit keinem besonderen Geschmackserlebnis auf, der Geschmack wurde mit “langweilig” angegeben. Der Tester meinte leicht berauscht: “Nisch gut!” trank aber dennoch aus.
Nummer 4: Lituviškas “Tauras” mit schlaffen 5,0 Prozent das schwächste Bier und mit 1,79 Lita (0,52 Euro) im Mittelfeld angesiedelt, wurde vom Geruch her als angenehm empfunden. Der Geschmack ist angenehm würzig und lecker. Der Tester würde dieses Bier durchaus noch einmal trinken. Vielleicht beim nächsten Biertest?
Es ergibt sich aus dem Test diese Rangfolge:
1. Šviesusis “Fortas Draught
2. Lituviškas “Tauras”
3. Švyturio “Ekstra”
4. Salzklinis “Horn Premium”
Wie geht es das nächste Mal weiter? Biertester und Auslandskorrespondent Sammy probiert mit Rinkuškių und Tauras Stipusis zwei weitere echte Spitzenbiere, die unsere litauischen Biercharts noch mal ordentlich durcheinanderwirbeln. Die besten Biere Litauens - Teil 2 gibt’s demnächst hier im Alkoblog. Prost!
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