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Welches ist dein Lieblingsbier?

Welches ist sein Lieblingsbier?
Was er wohl am liebsten trinkt? (Foto: ginafish / sxc.hu)

Welches ist das beliebteste Bier in Deutschland? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Zunächst einmal muss man festlegen, wie man die Beliebtheit messen möchte. Geht man nach Verkäufen, dann misst man üblicherweise die Zahl der Hektoliter pro Jahr. Das Branchenmagazin „Inside” veröffentlicht jährlich ein solches Ranking. Recht überraschend an der Spitze steht Oettinger, es folgen Krombacher, Bitburger, Beck’s, Warsteiner, Hasseröder, Veltins und mit etwas Abstand Paulaner. Es sind also viele Biere dabei, für die auch sehr viel Werbung gemacht wird und die einem breiten Massengeschmack folgen.

Eine etwas andere Herangehensweise hat das Frage-Antwort-Portal GuteFrage.net bei seiner aktuellen Aktion: Die Besucher der Seite stimmen per Kommentar einfach selbst darüber ab, welches ihr Lieblingsbier ist. Das führt dazu, dass neben den üblichen Verdächtigen in der Bier-Rangliste im Moment auch Außenseiter wie „Desperados” oder „Augustiner” hoch im Kurs stehen. Dafür fehlen internationale Größen wie Budweiser oder Pilsner Urquell derzeit völlig in den oberen Rängen (und das obwohl beides sehr gute und empfehlenswerte Biere sind).

Wer seinen Kommentar auf der Seite abgibt, nimmt automatisch an einer Verlosung teil und kann einen von zwei Mini-Kühlschränken gewinnen. Die Aktion läuft noch bis zum 26. Juni 2012.

Hier gehts zur Abstimmung.


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Bier brauen: Richtig abgefüllt

Bierflaschen (leer)

Wie wir euch in diesem Artikel schon gezeigt haben, lässt sich Bier in rauen Mengen im heimischen Wohnzimmer auch einfach selbst brauen. Ein Braueimer und ein Bier-Brau-Kit machen es möglich. 20 bis 30 Liter des leckeren Gerstensaftes blubbern schon nach wenigen Tagen fröhlich vor sich hin und warten nur darauf, endlich abgefüllt zu werden.

Was jetzt kommt, ist der wohl heikelste Teil des Bier-selber-Brauens: Das Abfüllen. Durch die im Bier enthaltenen Hefekulturen ist es wichtig, hierbei sehr sauber zu arbeiten. Häufig greift man aus Gründen der Einfachheit auf zuvor selbst leer getrunkene Flaschen mit Bügelverschluss zurück (z.B. Flensburger, Mönchshof). Daran ist im Prinzip auch ja auch nichts auszusetzen - wenn man die Flaschen zuvor mit kochendem Wasser ausgewaschen und auf diese Weise desinfiziert hat.

Einem guten Freund von mir, der sich mit Fug und Recht passionierter Heimbierbrauer nennen darf, ist indes folgendes passiert: Trotz Auswaschen der Flaschen bildete sich nach wenigen Tagen ein Schimmelpilz auf der Schaumkrone des selbst gebrauten Bieres. Ganz schön eklig und die Arbeit von mehreren Tagen Bierbrauens war natürlich dahin…ob es letztendlich an den Flaschen lag oder sich der Pilz bereits im Braueimer entwickelt hat, ließ sich zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht mehr feststellen.

Um derartigen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, empfiehlt sich der Kauf von fabrikneuen Bierflaschen zum Selbstverkorken. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Größen, die günstigsten kosten nur wenige Cents. Mit dem praktischen Handverkorkgerät und einer Tüte Kronkorken kann es losgehen: Flaschen in Position bringen, Kronkorken einlegen und mit einem Zug am Hebel fest und keimsicher verschließen.

Auch als Geschenk für Bierliebhaber eignen sich so abgefüllte und professionell verschlossene Flaschen natürlich besser als benutzte Flaschen. Für den persönlichen Touch des Geschenks kann man mit dem Drucker einfach selbst ansprechende Etiketten herstellen und diese mit Klebstoff/Klebestift befestigen. Voilà, guten Durst!


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Im Schnellkurs zum Weinkenner

weinkenner-photocase.jpgEin guter Tropfen oder nur billiger Fusel? (Foto: Susann Städter / photocase)

Man steht ganz arglos auf einer Weinmesse herum und schon ist es passiert: Man hat ein Glas Rotwein in der Hand und soll probieren. Es gehört zum guten Ton, in so einer Situation den passionierten Weinkenner zu mimen. Das Alkoblog zeigt wie es geht:

Nur Laien lassen sich den erstbesten Tropfen vom Winzer einschenken. Kenner studieren zunächst die Karte, fahren mit dem Finger von oben nach unten über die kleingedruckten Namen um dann zu sagen: “Ich würde gerne den Weißburgunder Spätlese kosten”. Kein Winzer wird den Wunsch verwehren.

Beim Eingießen umgehend mit der flachen Hand eine dezente Hoch-Runter-Geste vollziehen, das Zeichen für “ist genug”. Merke: Weinkenner kosten den Wein nur, spucken den großen Rest in einen Bottich. Das folgende Schwenken des Weines im Glas ist eine Geste, die jahrelange beständige Übung vor dem heimischen Spiegel erfordert. Ebenso der prüfende Blick gegen das Licht. Laien lassen sich an dieser Stelle leicht zu Kommentaren hinreissen: “Wie ein Rubin”, sagen sie. Oder auch: “Was für eine Farbe!” Dem Kenner reicht ein kurzes bestätigendes Kopfnicken.

Es folgt die Degustation: Wein in den Mund nehmen, mit der Zunge umspielen, mit spitzem Mund die Aromen verkosten. Jetzt kommt der schwierigste Teil: Etwas Schlaues über den Wein sagen. Wer fachkundig klingen will, der verwendet Formulierungen aus dem wissenschaftlich verbrieften Aromarad.

Achtung, nur positive Begriffe verwenden! Kein Winzer hört schließlich gerne, dass sein Syrah nach Teer und fauligen Eiern schmeckt. Besser so:  “Mhmm, ein charaktervoller Riesling mit den Aromen von Pfirsich und Birne.” Dazu guckt man schwärmerisch in die Runde. Schon ist das Eis gebrochen. Wenn nicht, einfach gelassen bleiben: Die anderen am Tisch haben eben keinen so guten Geschmackssinn, können den fruchtigen Hauch eines guten Rieslings gar nicht nachvollziehen. Merke: Ein echter Weinkenner hat immer Recht!

Natürlich bleibt es nicht bei einem Glas. Erfahrene Messebesucher greifen zu einer von zwei Taktiken: Erstens, das Sortiment eines Winzers durchtrinken oder zweitens, nur Weine einer bestimmten Sorte (nur Riesling, nur halbtrocken) durchprobieren.

Am Ende führen beide Varianten zum gleichen Ergebnis: Angenehm beschwipst stolpert man durch die Halle, in der die Weinmesse stattfindet. Auf dem Weg nach draußen greift man noch eine Katalogtüte samt Gratis-Flasche Rotwein eines Versandhandels mit. Draußen scheint grell das Flutlicht. Zum Glück ist es nach Hause nicht weit. Auf dem Heimweg dann der Moment ein Resumeé zu ziehen: Weinmessen sind eine lustige Sache!


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Die besten Biere Litauens (1)

Die besten Biere Litauens

Unser Auslandskorrespondent Sammy erforscht für uns die Welt der Biere. Diesmal war er für alkoblog.de in Litauen unterwegs und hat die dortigen Gebräue genauer unter die Lupe genommen - aber lest selbst seinen Bericht:

An diesem Wochenende kam ich nicht darum herum einfach mal das Litauische Bier auf den Pruefstand zu stellen. Ich entschied mich frei nach dem Motto: Drei Bier sind eine Mahlzeit, ich kauf immer vier ich will ja auch noch was trinken für vier Biere folgender Marken:

Nummer 1: Švyturio “Ekstra” schlägt mit fluffigen 5,2 Alkoholprozent und 2,38 Lita (0,69 Euro) zu Buche und ist somit das teuerste Bier im Test. Beim Öffnen strömte mir gleich ein herber Hopfengeruch in die Nase und auch der erste Geschmackstest bestätigte dies. Die ersten Schlucke wurden mit Genuss genommen, doch im Endergebnis muss gesagt werden, dass diese Bier nur wenig unterschiedliche Geschmacksnuancen aufweist und nach ungefaehr 2/3 der Flasche der Geschmack nicht mehr unbedingt zu gefallen weiß.

Nummer 2: “Fortas Draught” ebenfalls 5,2 Umdrehungen aber mit 1,69 Lita (0,49 Euro) das billigste Bier im Wettbewerb. Das Bier wurde als “erfrischend” empfunden, der weizenähnliche Geschmack (könnte Mais zum Einsatz gekommen sein) ist ungewöhnlich aber durchaus schmackhaft. Der Tester liess sich spontan zu der Aussage hinreissen: “Könnte man den ganzen Abend trinken.”

Nummer 3: Salyklinis “Horn Premium” immer noch 5,2 Prozent aber mit 1,99 Lita (0,58 Euro) ein bisschen teurer als sein Vorgänger. Zuerst muss erwähnt werden, dass die Aussprache der Biernamen mit zunehmendem Pegel immer schwieriger wurde. Dieses Bier wartete mit keinem besonderen Geschmackserlebnis auf, der Geschmack wurde mit “langweilig” angegeben. Der Tester meinte leicht berauscht: “Nisch gut!” trank aber dennoch aus.

Nummer 4: Lituviškas “Tauras” mit schlaffen 5,0 Prozent das schwächste Bier und mit 1,79 Lita (0,52 Euro) im Mittelfeld angesiedelt, wurde vom Geruch her als angenehm empfunden. Der Geschmack ist angenehm würzig und lecker. Der Tester würde dieses Bier durchaus noch einmal trinken. Vielleicht beim nächsten Biertest?

Es ergibt sich aus dem Test diese Rangfolge:
1. Šviesusis “Fortas Draught
2. Lituviškas “Tauras”
3. Švyturio “Ekstra”
4. Salzklinis “Horn Premium”

Wie geht es das nächste Mal weiter? Biertester und Auslandskorrespondent Sammy probiert mit Rinkuškių und Tauras Stipusis zwei weitere echte Spitzenbiere, die unsere litauischen Biercharts noch mal ordentlich durcheinanderwirbeln. Die besten Biere Litauens - Teil 2 gibt’s demnächst hier im Alkoblog. Prost!


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