
Kakerlakensalat ist ein lustiges Kartenspiel für zwei bis sechs Spieler. Das Spielprinzip ist dabei bestechend einfach: Es geht darum, verschiedene Gemüsekarten (Tomate, Paprika, Salat, Blumenkohl) abzulegen und dabei richtig zu benennen. Es darf nicht gelogen werden, außer: Die zuvor gelegte Karte zeigt dasselbe Gemüse (Beispiel: Tomate auf Tomate). Dann heißt es schnell ‚Paprika‘, ‚Blumenkohl‘ oder ‚Salat‘ sagen. Gleiches gilt, wenn das vom Spieler vor einem genannte Gemüse dasselbe ist, wie das, was man selbst gerade ablegt. Soweit so überschaubar. Richtig knifflig wird’s nun aber durch die Kakerlakenkarten im Spiel: Sie zeigen ein durchgestrichenes Gemüse, was in den kommenden Runden unter keinen Umständen genannt werden darf. Wer es trotzdem tut, sich verspricht, stottert, ‚äääähhh‘ oder ‚öööhhh‘ sagt oder mehr als zwei Sekunden zögert, der muss als Strafe den ganzen schon abgelegten Kartenstapel auf die Hand nehmen. Ziel ist es natürlich, alle Karten auf der Hand loszuwerden.
Kakerlakensalat ist ein kurzweiliges Spiel und ideal geeignet, um vor sich hin dümpelnde Partyabende zu beleben. Die Regeln sind schnell erklärt und die Runden dauern nicht allzu lange. Das originelle Kakerlaken-Design sorgt für zusätzlichen Spielspaß und macht die kleine Packung aus dem Haus „Drei Magier Spiele” zudem zum idealen Geschenk oder Mitbringsel. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ob zu zweit mit meinem Bruder oder zu mehreren auf den unterschiedlichsten Partys - Kakerlakensalat war immer lustig und kurzweilig. Es ist zudem ein Spiel, welches sich bis zuletzt immer noch drehen kann. Da denkt ein Spieler schon er hat gewonnen, weil der andere einen so großen Stapel hat, aber ratz fatz nach ein paar Versprechern hat sich die Situation komplett gewandelt. Und: Auch wer sich richtig konzentriert, macht bei einer halbwegs zügig gespielten Partie Kakerlakensalat Fehler und sagt z.B. „verbotene” Gemüsesorten:
„Tomate, Paprika, Papri….ääh…Blumenkohl…ach…Mist!!”
Kakerlakensalat von Drei Magier Spiele (Schmidt Spiele) kostet im gut sortierten Spielefachhandel etwa 8 bis 10 Euro. Natürlich kann man es auch direkt bei Amazon bestellen.
Tags: Kartenspiel, Partyspiele
1 comment so far ↓
Also ich fänds lustig wenn man der jenige, der am Ende die meisten Karten hat (also der der Verliert) folgendes tun müsste:
richtig lustig 
alle gemüsesorten, die in seinem Stapel sind, werden zusammengemischt und er muss es dann essen.
Leave a Comment