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Veröffentlicht am 24. November 2016 | Fotos: Hirschrudel

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Omas Geheimrezept: HirschRudel Kräuterlikör lockt Süßschnäbel

„Der Feisthirsch ist ein Waldgespenst,
das du nur ahnst und niemals kennst;
dort, wo du meinst, da steht er nicht,
und wo du wartest, geht er nicht,
und ist nur hoch bei Sternenlicht.“ – Alter Jägerspruch

Ich stehe ja absolut auf Wild.

Schön gebraten oder geschmort, mit Knödeln und Rotkohl oder Preiselbeeren in einer echten Bratensauce… ja so mag ich Reh, Wildschwein und Hirsch am liebsten!

Ob Elly Verpoorten etwas ähnliches gedacht hat, als sie im Jahr 1907 auf einer Waldlichtung beim Kräutersammeln einem HirschRudel begegnete? Wir wissen es nicht. Jedenfalls presste und trocknete das junge Mädchen die Kräuter und bewahrte sie in einem Album auf. Die Jahre vergingen, Elly wurde älter und fand heraus, dass man mit Kräutern auch andere schöne Dinge machen kann, zum Beispiel Kräuterlikör. Anlässlich eines Familienjubiläums setzte sie einen Likör an, dessen Zutaten aus den gepressten Kräutern ihrer Kindheit bestanden. Der Kräuterlikör kam prima an, aber sie verriet niemandem das Rezept. Es war ihr persönliches Geheimnis. Sie versteckte den Zettel mit den genauen Angaben zusammen mit den benötigten Kräutern in einem Poesiealbum…

Jetzt gibt es den legendären Kräuterlikör von Oma Elly wieder: Ihr Enkel Dirk Verpoorten entdeckte das fein säuberlich aufgeschriebene Rezept im Jahr 2014 wieder und ließ den Likör mit der originalen Zusammensetzung aus 31 Wildkräutern auferstehen. HirschRudel is back!

Hat sich das Warten gelohnt?

hirschrudel-kraeuterlikoer-flascheIch bin persönlich normalerweise kein großer Fan von Kräuterlikören. Zu streng sind mir viele Sorten im Geschmack, zu ungewohnt die Kombination aus Kräutern und Süße. Aber beim HirschRudel könnte ich schwach werden: Er ist durchgehend sehr süß, ein richtiger Dessertlikör. Ich schmecke viel Vanille, dazu weihnachtliche Gewürze, etwas erinnert er mich auch an Kuchenteig. Karamell trifft auf gebrannte Mandeln und Zuckerwatte. Ein wahr gewordener Kindheitstraum (wenn ich damals schon von Likör geträumt hätte). Interessanterweise kommen die Kräuter eher dezent im Nachhall zum Tragen, der ebenfalls von fast sirupartiger Süße geprägt ist.

Bei internationalen Spirituosen-Wettbewerben kam der HirschRudel Dessertlikör prima an. Es gab zuletzt gleich doppeltes Gold: Bei den World Spirit Awards 2016 wurde er als bester deutscher Kräuterlikör ausgezeichnet. Die New York International Spirits Competition ernannte HirschRudel zum „Deutschen Likör des Jahres 2015“.

HirschRudel wird in kleinen Batches von 3000 Flaschen hergestellt und von Hand abgefüllt. Eine 0,5 Liter-Flasche mit dem 35-prozentigen Likör kostet 23,99 Euro.

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Über den Autor

Lukas

ist immer auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen. Der Gründer des Alkoblogs liebt intensiven und abwechslungsreichen Whisky und Bourbon. Im Test stellt er aber auch andere Spirituosen wie Rum oder Gin auf die Probe. Und in der Bar darf es auch mal ein klassischer Cocktail sein.


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