Die wichtigsten deutschen Gin-Destillerien auf einer Karte

Gin erlebt aktuell eine unvergleichliche Renaissance. Praktisch jeden Monat erscheinen neue Abfüllungen mit ungewöhnlichen Botanicals. Das Spannende: Die meisten neuen Gins kommen nicht mehr aus Großbritannien, sondern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Traditionelle Destillerien und moderne Startups zeigen, welche Qualität in einheimischen Spirituosen stecken kann. Und wie viel Innovation: Während sich viele der neuen Gins als „Dry Gin“ oder „London Dry Gin“ zu erkennen geben, ist der häufigste Stil zweifellos der des New Western Dry Gin. Die Wacholderbeeren – früher wichtigstes Aroma im Gin – machen Platz für eine Vielzahl an weiteren Botanicals. Der Brennmeister kann heute aus weit über 100 verschiedenen Botanicals seine ganz persönliche Lieblingsmischung zusammenstellen. Und die gibt jedem der hier vorgestellten deutschen Gins seinen ganz eigenen Charakter.

Regionale Gins im Überblick

Das Ziel unserer Gin-Karte ist es, diese Vielzahl an regionalen Gins vorzustellen und geografisch zu verorten. Das ist nicht immer einfach: Teilweise haben die Hersteller ihren Firmensitz in der einen Stadt, brennen aber in einer Auftragsbrennerei an einem anderen Ort. Wo uns dies bekannt war, haben wir es mit angegeben. Diese Form der Produktion ist im Übrigen kein Zeichen minderer Qualität: Es ist für kleine Gin-Marken häufig schlicht nicht finanzierbar, eine komplette Destillerie mit Labor aufzubauen und kontinuierlich in Betrieb zu halten. Viel wichtiger für einen guten Gin sind die stimmige Auswahl und die Qualität der Botanicals und die Reinheit des Rohbrandes. Aus diesen Zutaten entsteht die geschmacklich vielseitige Spirituose, die nicht nur als Grundlage für Cocktails wie Gimlet, Gin Tonic oder Negroni unzählige Fans gefunden hat.

Eine Karte, die Lust auf neue Entdeckungen machen

Unsere Gin-Karte soll Lust darauf machen, die wieder entdeckte Vielfalt der Spirituose zu erkunden und spannende neue Sorten aus der eigenen Region zu probieren. Deshalb geben wir zu jedem Gin exemplarisch die wichtigsten Botanicals mit an. Auch unsere Gin-Tests sind direkt im jeweiligen Destillerie-Profil verlinkt und bieten so die Möglichkeit sich weiter zu informieren.

Bei der Vielzahl an Sorten ist aber auch klar: Unsere deutsche Gin-Map ist sicher noch nicht vollständig. Wenn Ihr noch eine Marke kennt, die wir unbedingt mit aufnehmen sollten oder Ergänzungen / Korrekturen zu den Destillerie-Infos habt, dann schreibt uns eine E-Mail an redaktion@alkoblog.de.

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