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Veröffentlicht am 17. September 2015 | Veranstalter Frank-Michael Böer

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Frank-Michael Böer zur Finest Spirits & Beer Bochum 2015

Vom 09 bis 11. Oktober 2015 ist es zum zweiten Mal soweit: In der Jahrhunderthalle Bochum startet die Finest Spirits & Beer. Das Festival rund um Craft Beer und hochwertige Spirituosen begeisterte mit seiner Mischung aus Tastings, Master Classes und spannenden Abfüllungen im vergangenen Jahr immerhin 2.300 Besucher. Wer im Westen Deutschlands unterwegs ist, kann sich auch in diesem Jahr auf eine vielseitige Mischung freuen, wie Veranstalter Frank-Michael Böer dem Alkoblog im Interview verriet:

Wie unterscheidet sich die Finest Spirits & Beer von anderen Spirituosenmessen? Was macht die Veranstaltung in Bochum so besonders?

Das Besondere bei der Finest Spirits & Beer in Bochum ist, dass wir es geschafft haben die beiden Genussthemen Spirituosen und Bier auf einem Festival zu vereinen. Die Besucher erwartet eine große Bandbreite an renommierten, kreativen und frischen Ausstellern zweier Branchen, so dass es für jeden Geschmack etwas zu entdecken gibt. Unsere Denkweise ist eigentlich ganz simpel: Spirituose und Bier schließen sich schon lange nicht mehr aus und der Genießer von heute muss sich nicht mehr zwischen dem Einen oder dem Anderen entscheiden.

Es findet immer mehr eine Annäherung von beiden Welten statt – und genau das ist es, um was es bei uns geht. Der Besucher bekommt die einmalige Chance Raritäten und Sondersude zu verkosten. Denn immerhin präsentieren sich knapp 60 Aussteller auf der Finest Spirits & Beer 2015 – darunter sechs bekannte Premiumpartner wie Diageo, Caminecci, Campari, Pilsner Urquell, Craftwerk Brewing und Moritz Fiege, aber auch lokale Größen aus dem Pott wie Onkel Bier, Uerige oder Canoe.

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Thema Craft Beer: Becks hat soeben ein eigenes Pale Ale auf den Markt gebracht, andere Brauereien stehen in den Startlöchern. Ist Craft Beer im Mainstream angekommen?

Wenn ‚im Mainstream angekommen sein’ heißt, dass handwerklich arbeitende Brauer mit ihren Produkten Geld verdienen, wäre genau das mein Ziel. Den Rest soll bitte der Verbraucher entscheiden. Gerade die jungen Wilden aus der Szene sind stark im Kommen und treiben die Entwicklung massiv voran! Es hat sich mittlerweile ein neuer, kleinerer Biermarkt gebildet, der vor allem den Craft Brewern eine große Chance bietet. Bier ist heute ein Genussthema und wir erleben eine Qualitäts- und Geschmacksrevolution! Und die aktuelle Craft Beer-Bewegung bringt Biere hervor, die qualitativ absolut auf Augenhöhe mit guten Whiskys sind, weshalb auch die Kombination auf der Spirits & Beer so super klappt.

Es schießen immer mehr neue ambitionierte Craft Beer Projekte aus dem Boden, eine Entwicklung, die wir auch schon seit längerem auf der Braukunst Live! in München beobachten können. Diese Newcomer sind neben den traditionellen Brauereien der Motor dieser modernen und unglaublich spannenden Entwicklung in der Bierbraukunst. Dass sich Craft Beer durchaus auch im Mainstream behaupten kann, sieht man beispielsweise an Craftwerk Brewing, ein Ableger der Bitburger Braugruppe. Hier ist man bereits seit 1991 auf der Suche nach innovativen Ideen und neuen Geschmacksvariationen, testet Rohstoffe sowie neue Technologien und optimiert Produktionsprozesse.

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Der Veranstaltungsort: Die schöne Jahrhunderthalle in Bochum

Auf welche leckeren Craft Biere können sich die Besucher in diesem Jahr freuen?

Um direkt bei Craftwerk Brewing zu bleiben: hier kann sich der Besucher auf etwas ganz Neues freuen – die Craftwerk Winter Edition „Dark Season Sweet Stout“. Ein harmonischer Stout mit tiefschwarzer Farbe, dezenter Schoko- und leichter Röst-Note. Ein weiteres Highlight kommt aus dem Hause Fiege: Der Pilsbock von Moritz Fiege. Die Rezeptur basiert auf der vom Fiege Pils, dabei wird allerdings ausschließlich die Vorderwürze verwandt und auf das übliche „Überschwänzen“ im Läuterbottich verzichtet. Durch die zusätzliche Kalthopfung bei null Grad im Lagerkeller – mit den Sorten Taurus und Saphir aus der Hallertau – wird ein besonderes Hopfen-Aroma geschaffen. Ansonsten kann sich der Craft Beer Fan unter anderem auch bei Crew Republik oder HOP’S BREWING Craft Beer durch die Neuerscheinungen in der Szene testen.

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Welche besonderen Spirituosen können Besucher in diesem Jahr verkosten?

Campari, eines der führenden Spirituosen-Unternehmen in Deutschland kommt auch in diesem Jahr wieder mit seinen Marken The Balvenie Single Barrel Range, Hudson, Kinninvie, Girvan und – was natürlich auf gar keinen Fall fehlen darf – Appleton Estate. Immerhin betreibt Appleton Estate seit 1749 die älteste Destillerie in Nassau Valley. Hier wird Rum mit den besten Zutaten und in eigener Produktion traditionell im aufwendigen Pot-Still-Verfahren hergestellt. Zum Beispiel der 21- Jahre alte Appleton Estate. Ein besonders vollmundiger Tropfen, der für mindestens 21 Jahre in Eichenfässern reift und darauf wartet, genossen zu werden. Er verführt mit reichen Vanille- Aromen, einem Hauch Haselnuss und dunkler Schokolade sowie feinem Kaffee-Geschmack.

Diageo – seit Langem ein führender Anbieter internationaler Premium-Spirituosen – legt seinen Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Bulleit Rye Whiskey mit seinen würzigen und frischen Noten, die für den Rye Whiskey so obligatorisch ist. Besonders der ungewöhnlich hohe Anteil an Roggen verleiht dem Rye Whiskey seinen besonderen Geschmack.

Und Caminneci bietet ein individuelles Sortiment der Extraklasse an internationalem Whisky und verschiedenen hochwertigen schottischen Spezialitäten: Echte Nischenprodukte, die höchsten Anforderungen gerecht werden. Für alle Spirituosen Liebhaber hat Andrea Caminneci in diesem Jahr wieder etwas ganz Feines mit dabei: einen 41 Jahre alten Glenglassaugh von The Malt Whisky Company, einen Sherry Cask und Ex Bourbon Cask der taiwanesischen Whisky-Marke Kavalan . Vom oft belächelten Exoten hat sich Kavalan in nur 10 Jahren zu einer hochprämierten Destille entwickelt, die sich mit Superlativen wie „Best Single Malt of the World“, Distillery of the Year“, oder in Person von Ian Chang „Distillery Manager of the Year“ schmücken darf.

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Nach einem langen Arbeitstag: Was kommt bei Ihnen privat ins Glas?

Das hängt sehr von Anlass und Stimmung ab. Im Sommer trinke ich sehr gerne einen abendlichen Blended Whisky on „the rocks“, weil er perfekt zu hohen Temperaturen, Terrasse und Zigarre passt. Den Rest des Jahres steht natürlich auch ein guter Single Malt immer hoch im Kurs. Dieser muss nicht immer aus Schottland sein: Internationale Vertreter stehen den Schotten inzwischen in nix mehr nach, zum Beispiel Kavalan aus Taiwan oder der ein oder andere Whisky führender Brenner aus Deutschland. Bei Bieren bevorzuge ich eher die dunkle, malz-betonte Richtung: die leichteren Vertreter, weil sie so süffig sind, die stärkeren Varianten, weil sie perfekt zu einem guten, kräftigen Essen passen. Fantastisch sind auch Biere, die im Whisky-Fass gelagert wurden – und so das Beste beider Welten in sich vereinigen.

Mehr Infos und Tickets für die Finest Spirits & Beer findet ihr unter http://bochum.finest-spirits.com/


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Über den Autor

Lukas

ist immer auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen. Der Gründer des Alkoblogs liebt intensiven und abwechslungsreichen Whisky und Bourbon. Im Test stellt er aber auch andere Spirituosen wie Rum oder Gin auf die Probe. Und in der Bar darf es auch mal ein klassischer Cocktail sein.


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