Bourbon Whiskey

Häufig wird der Begriff Bourbon als Synonym für amerikanischen Whiskey generell verwendet. Das ist nicht ganz korrekt, gibt es doch auch Rye, Corn oder Tennessee Whiskey. Der Bourbon ist aber zweifellos die beliebteste Whiskey-Sorte der USA. Die Unterschiede zu schottischen Whiskys (Schreibweise nur mit y) liegen unter anderem im verwendeten Getreide: So wird Bourbon aus mindestens 51 % Mais gebrannt. Auch Roggen und Gerste werden häufig der Maische beigegeben.

Nur neue Fässer sind erlaubt

Bourbon Whiskey darf nur in neuen Holzfässern gelagert werden, die nur einmal verwendet werden dürfen. Nach der Verwendung werden diese Fässer häufig nach Schottland gebracht, wo der Whisky auch in wiederbefüllten ‚Casks‘ reifen darf. Durch die Prohibition schlossen in der Zeit von 1920 bis 1930 viele der kleineren Brennereien in den USA. Seit dem Ende des Verbots wird die Produktion vor allem von großen Spirituosenkonzernen vorangetrieben.

Bourbon Whiskey kommt nicht nur aus Kentucky

Ebenfalls historisch bedingt liegen heute zehn der elf großen Bourbon-Destillerien in Kentucky, die elfte im Nachbarstaat Virginia. Tennessee Whiskey ist eine Variante des Bourbons und wird nach denselben Regularien hergestellt. Wie der Name schon sagt, darf er nur im Staat Tennessee hergestellt werden und muss zusätzlich eine Filtration durch Holzkohle durchlaufen. Letzteres ist auch das Markenzeichen von Jack Daniel’s Whiskey. Weitere bekannte Marken und Bourbon-Tests findet ihr auf dieser Seite:


American Whiskey

Wie Bourbon-Whiskey hergestellt wird

Veröffentlicht am 16. September 2016 | von Samuel

Bourbon Whiskey gehört zu den beliebtesten Spirituosen weltweit, wobei sich die Herstellung seit 150 Jahren kaum verändert hat. In unserem Guide erklären wir wie die Spirituose auf Maisbasis hergestellt wird. ... Mehr lesen


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