Craft Beer

Veröffentlicht am 29. Oktober 2013 | Foto:

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Bier-Adventskalender 2013

Auch die Bier-Adventskalender 2016 können sich sehen lassen. Wir stellen die neuesten Varianten in unserem Quick-Check vor und verraten, welcher Adventskalender für welchen Mann der richtige ist. Freunde des besonderen Bieres kommen mit dem Craft-Beer-Adventskalender genußvoll durch die Adventszeit.

Hier der ursprüngliche Artikel:

Gibt es für einen Mann zur Weihnachtszeit ein schöneres Geschenk als einen Bier-Adventskalender? Jeden Tag gibt es eine Tür zu öffnen und ein anderes leckeres Bier zu genießen. Insgesamt 24 Flaschen oder Dosen verstecken sich im Bier-Adventskalender 2013. In diesem Artikel zeigen wir euch, welche verschiedenen Varianten der beliebten Bierkalender es gibt und wie ihr euch auch selbst einen basteln könnt.

Bier-Adventskalender online bestellen

Wer keine Zeit hat, einen Adventskalender zu basteln und mit Bier zu befüllen, kann ihn unkompliziert online bestellen. Die Auswahl an Bier-Adventskalendern ist groß: Es gibt sie mit Flaschen oder Dosen, mit unterschiedlichen Motiven und abwechslungsreicher Befüllung.

Der größte Unterschied bei den Bier-Adventskalendern liegt auch 2013 in den enthaltenen Bier-Sorten: Es gibt rein deutsche Varianten, welche nur Biere deutscher Brauereien enthalten. Andere Bierkalender präsentieren nur Biere einer bestimmten Region (z.B. Bayern) oder eine internationale Mischung von Bieren aus unterschiedlichen Ländern. Auch die Qualität der enthaltenen Biere variiert: So verstecken sich in einigen Kauf-Adventskalendern auch Discounter-Biere, welche echte Bier-Genießer vielleicht nicht immer vollends glücklich machen. Hier unsere Empfehlungen:

Kalea Bierkalender – Regionale Biere

Bier Adventskalender regionalFür wen:  Für alle, die gerne deutsche Biere trinken und unbekannte Marken probieren möchten. Der Schwerpunkt dieses Bieradventskalenders liegt auf regionalen Bieren.

Was ist drin: „Neben dem Jahrtausendbock von Müllerbräu in Neuötting am Inn sind das Bayrische Pale Ale aus der Brauerei Schönram, sowie das Elchbier vom Brauhaus Schweinfurt enthalten. Auch ein Bier namens Schlappe Seppel soll für Aufsehen sorgen. Alle vier genannten Biere sind bereits mehrmals prämiert worden und versprechen höchsten Biergenuss. Als erfolgreiche Craft-Bier-Brauereien haben sich auch das Berliner Schoppe Bräu oder die Ratsherrn Brauerei von Hamburg etabliert, welche mit ihren Kreationen auch Bierkenner überraschen werden.“ – Der Rest bleibt wie bei Kalea üblich ein Geheimnis.

Adventsbierkiste – Internationale Biere

Bier Adventskalender 2013 international

Für wen: Für alle, die gerne eine kleine Bierreise um die Welt machen möchten. Schwerpunkt liegt bei diesem Set auf Brauerzeugnissen aus Europa.

Was ist drin: „Konrad Hell (Tschechien), Karlovacko (Kroatien), San Miguel (Spanien), Foster’s (Australien), Lech Premium (Polen), Gösser (Österreich), Zlata Marina / Litovel (Tschechien), Moretti (Italien), Tyskie Gronie (Polen), Sagres (Portugal), Tuborg Pilsener (Dänemark), Amstel (Holland), Mythos (Griechenland), Singha Lager (Thailand), Pilsener Urquell (Tschechien), Heineken (Holland), Budweiser Budvar Premium (Tschechien), Baltika 3 Pils (Russland), Tiger Beer (Singapur), Bryggmästarens (Schweden), Carlsberg (Dänemark), Liechtensteiner (Liechtenstein), Efes (Türkei), Breznak (Tschechien).“

Bayerische Braukunst

Bier Adventskalender 2013 Bayerische Biere

Für wen: Für alle, die aus Bayern stammen oder bayerisches Bier lieben. Unter den 24 Flaschen verstecken sich echte Genießerbiere. Ein Geheimtipp!

Was ist drin: „Hofbräu Münchner Weisse, Schneider Weisse Hefe-Weizenbier, Augustinerbräu – Edelstoff Exportbier, Berchtesgadener Hell, Zwickl Kellerbier, Franziskaner Weissbier naturtrüb, Weltenburger Kloster Barock Hell, Tucher Helles Hefeweizen, Mönchshof Kellerbier, Weltenburger Kloster Barock Dunkel, Maisel’s Weisse Original, Hacker-Pschorr Oktoberfest Märzen, Allgäuer Büble – hell, Andechser Weissbier – hefetrüb, Weltenburger Kloster Pils, Frankenbräu Festbier, Augustinerbräu – Dunkel, Kapuziner Weißbier, Thurn und Taxis Pilsener, Kloster Scheyern – Kloster-Gold hell, Fichtenzäpfla, Aecht Schlenkerla Rauchbier, Lösch-Zwerg, Allgäuer Brauhaus“

 

Hubers Santa Bier-Adventskalender mit Dosen

Bier Adventskalender 2013 mit DosenFür wen: Für alle, die trotz Pfand ihr Bier immer noch gerne aus der Dose trinken. In diesem Set sind einige echt kernige Sorten enthalten, die aus der Dose ohnehin am Besten schmecken…für echte Kerle!

Was drin ist: „Astra Urtyp, Berliner Pilsner, Bitburger Pils, Brinkhoff’s No.1, Dinkelacker Pilsner, Dominikaner Pils, Feldschlößchen Pilsner, Felskrone Pils, Fürstenberg Premium Pilsener, Gilden Kölsch, Herforder Pils, Pilsator, Holsten Pilsener, König Pilsener, Krombacher Pils, Oettinger Pils, Paderborner Pilsener, Paulaner Hefeweißb natur, Pfungstädter Edel Pils, Stuttgarter Hofbräu Pilsner, Von Raven Pilsener, Wernesgrüner Pils, Wolters Pilsner, Tuborg Pilsener“

Bierkalender zum selber befüllen

Bier Adventskalender zum selber befüllen

Wer die Bier-Spezialitäten im Kalender lieber selbst auswählen möchte, sollte einen Blick auf diesen DoItYourself-Kalender werfen. Er bietet eine robuste und ansprechend gestaltete Verpackung für 24 Biere und kann jedes Jahr wiederverwendet werden. Der Vorteil: Die Auswahl kann noch persönlicher auf den Beschenkten angepasst werden. Mag dieser zum Beispiel nur Biere einer bestimmten Region oder nur dunkle Biere, so kann der Bier-Adventskalender 2013 passend dazu bestückt werden.

Bier-Adventskalender selber basteln

Selbst gebastelt: Bier-Adventskalender mit Dosen von Instructables.com

Im Internet kursieren verschiedene Anleitungen, um einen Bier-Adventskalender einfach selbst zu basteln. Zunächst sollte man sich überlegen, ob der Kalender am Ende Flaschen (mit 0,33 l oder 0,5 l) oder Dosen (0,5 l) enthalten sollte.

Wir zeigen euch hier wie es geht:

Entscheidet man sich für die Variante mit Flaschen, so lässt sich eine Bierkiste hervorragend als Grundbaustein für den Adventskalender verwenden. Sie bietet stabilen Halt für 24 Flaschen und lässt sich nach der Verwendung sogar wieder in den Getränkemarkt zurückbringen. Bei der Gestaltung des Bier-Adventskalenders sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Es empfiehlt sich, die Flaschen zunächst in Position zu bringen und die Vorderseite der Bierkiste dann mit Papier zu bekleben. Ein schönes weihnachtliches Motiv bietet sich hier natürlich an. Mit einem Filzstift lässt sich die Nummerierung der Flaschen aufmalen.
Einfachere Adventskalender haben keine Papierabdeckung – die Flaschen werden direkt auf dem Kronkorken nummeriert. Bei dieser Variante lässt sich aber schnell erahnen, welche Flaschen alle im Bier-Adventskalender stecken.
Einen Mittelweg zwischen „Bierkiste zukleben“ und „nur Kronkorken nummerieren“ bildet die Möglichkeit, alle Flaschen einzeln in Geschenkpapier zu wickeln. So ist die Überraschung gewahrt, an welchem Tag es welches Bier zu genießen gibt. Doch wer einmal 24 Bierflaschen einzeln eingepackt hat, weiß wie viel Arbeit dahinter steckt. Diese Methode ist definitiv nur für Fleißige!
Wer seinen Kalender mit Dosen befüllen möchte, sollte sich die ansprechend bebilderte Anleitung der amerikanischen Bastlerseite Instructables.com näher anschauen. Hier wird erklärt, wie man aus einer Paketröhre passende Elemente herausschneidet und diese zu einem Bier-Adventskalender für Dosen kombiniert.

Geschichte des Adventskalenders

Die Geschichte des Adventskalenders reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Schon damals wurden Adventskalender benutzt, um die Zeit bis zum Heiligabend zu zählen und mit kleinen Abwechslungen zu verkürzen.

Mehrere Varianten der Tradition sind überliefert: So ist aus nordeuropäischen Ländern der Brauch bekannt, eine mit 24 Markierungen versehene Kerze jeden Tag ein Stück weiter herunterbrennen zu lassen. In anderen Regionen wurde jeden Tag ein neues Bild an die Wand gehängt – an Heiligabend also das 24. Bild.

Ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts gab es dann die ersten gedruckten Adventskalender. Sie enthielten meist farbenfroh kolorierte Darstellungen von Figuren aus der Weihnachtsgeschichte. Auch christliche Motive waren weit verbreitet. Die Tradition kleine Süßigkeiten, etwa Schokolade, in die Adventskalender zu integrieren, kam jedoch erst in den 1930er Jahren auf. Nach dem Krieg erlebten die Schoko-Adventskalender ein Revival. Mit dem Wirtschaftsboom der 1950er Jahre wurden sie zur industriellen Massenware – nicht immer zugunsten einer besseren Qualität.

Die Geschichte der Bier-Adventskalender ist nicht genau überliefert. Schon seit längerem gab es originelle Eigenbauten, welche teilweise von Freundinnen oder Ehefrauen für ihre Männer gebastelt wurden. Auch unter Trinkkumpanen waren Bier-Adventskalender seit jeher eine beliebte Geschenkidee zur Weihnachtszeit. Erst seit wenigen Jahren gibt es Adventskalender mit Bier auch käuflich zu erwerben.

Viele weitere Bier-Adventskalender 2013 findet ihr hier.

Foto oben: misterQM / photocase.com


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5 Responses to Bier-Adventskalender 2013

  1. Deborah says:

    Na, dann kann Weihnachten ja kommen. Feuchtfröhlich! 🙂

  2. Crischo says:

    Prost Mahlzeit! Die Menge an Adventskalendern mit Bier, lässt ja keine Wünsche offen!

  3. Biergartler says:

    Eine gelungene Auswahl an Bierkalendern – auch die Bastelanleitung ist gut für kreative Biergenießer! Besonders freut uns das der KALEA Bierkalender an der ersten Stelle steht…Übrigens gibt es davon auch noch die „Santa-Edition“ für Echte Männer!

  4. Pingback: In drei Schritten zum Bier-Adventskalender | Alkoblog

  5. Heike says:

    Ich finde es eine tolle Idee. Da würde sich mein Mann bestimmt über einen der Bieradventskalender freuen 🙂

    Wo finde ich denn einen passenden Biershop in dem ich diese Biere bestellen kann bzw. ich das Bier kaufen kann? Ich würde nämlich gerne den Bieradventskalender selbst basteln wollen.

    Viele Grüsse
    Heike

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Über den Autor

Lukas

ist immer auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen. Der Gründer des Alkoblogs liebt intensiven und abwechslungsreichen Whisky und Bourbon. Im Test stellt er aber auch andere Spirituosen wie Rum oder Gin auf die Probe. Und in der Bar darf es auch mal ein klassischer Cocktail sein.


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