1
Hibiki 21 Jahre
Braucht es noch einen Beleg für die überragende Kunst der japanischen Brennmeister? Der Hibiki 21 Jahre liefert ihn wie selbstverständlich mit. Reich an Holzaromen und reif im Geschmack zugleich ein Beleg, dass Alter beim Whisky einfach nicht ersetzbar ist. Ohne Zweifel einer der besten Blends der Welt - und leider zunehmend schwer erhältlich.Read full review
96
2
Benromach 35 Jahre
Der Benromach 35 Jahre ist ein wahrer Wolkenkratzer-Whisky: So hoch wie das Alter, so vielfältig ist er in Geruch und Geschmack. Die lange Lagerung im First Fill Sherry-Cask hat dem Speyside-Whisky gut getan: Tiefe Fruchtnoten, eine würzige Süße mit deutlicher Tendenz zu Dessert-Aromen und das vielschichtige Holzbouquet zeichnen diesen Ausnahme-Whisky aus. Im Geruch ist er vielleicht sogar noch eine Spur stärker als im Geschmack - dennoch ein Geheimtipp unter den Single Malts über 30 Jahre.Read full review
96
Ausgezeichnet
3
Laphroaig 25 Jahre im Whisky-Test
Gibt es das perfekte Alter für einen Whisky? Wenn ja, dann hat der Laphroaig 25 Jahre es ohne Zweifel. Der kraftvolle Rauch und Torf ist noch nicht abgeschliffen wie bei ältereren Abfüllungen, dieser Whisky gibt von der ersten Sekunde an Vollgas. Die feinherbe Fruchtigkeit bildet einen gelungenen Gegenpol zu den maritimen Noten und bringt geschmackliche Vielfalt in den Malt. Im Vergleich gefällt uns der Laphroaig 25 Jahre deutlich besser als der Laphroaig 18 Jahre – mit dem 30-jährigen liegt er etwa gleich auf. Hier stellt sich die Frage, ob man Reife oder Rauch bevorzugt. Am Ende könnte dabei auch der Preis entscheiden: Der Laphroaig 25 kostet etwa 300 Euro - der Laphroaig 30 stolze 900 Euro. Es sind fünf Jahre, die sich die Destillerie gut bezahlen lässt.Read full review
94
Best-Ager
4
Glenfiddich 25 Jahre Rare Oak Test
Der Glenfiddich 25 Jahre Rare Oak ist ein großartig durchkomponierter Whisky, der vielfältige fruchtige, süße und holzige Aromen in sich vereint. Mit jedem Schluck kann man neue Nuancen entdecken. Sicher einer der besten Single Malts von Glenfiddich, der sich durch seine hohe Qualität von anderen Whiskys, auch aus dem eigenen Haus, deutlich abhebt. Die Abfüllung ist nur im Travel Retail erhältlich und kostet je nach Händler zwischen 340 und rund 430 Euro.Read full review
93
Weltklasse
5
Hibiki 17 Jahre
Noch nie haben wir einen Whisky erlebt, der so perfekt durchkomponiert wirkte. Die Japaner überlassen bei Hibiki 17 nichts dem Zufall: Mit der Fülle an Aromen setzt dieser Blend Maßstäbe in seinem Genre. Ein großartiger Whisky und eine Empfehlung für alle, die ein erlesenes Geschenk für Genießer suchen. Mit 90 Euro war der Hibiki auch preislich bereits oben angesiedelt. Mit dem Hype um japanischen Whisky ist er eigentlich zu teuer geworden. Read full review
93
6
Ardbeg Twenty Something 23 Jahre
Der Ardbeg Twenty Something ist ein Malt, der nicht mit der Vielzahl an Aromen, sondern mit seiner Gesamtkomposition punkten kann. Ausgeprägter Rauch, würziges Holz, fruchtige und schokoladige Noten sorgen für ein ausgewogenes Geschmackserlebnis. Im Abgang hinterlässt der 23-jährige Ardbeg eine angenehme Schärfe auf der Zunge. Ein sehr guter Islay-Whisky, der auf Grund seiner Limitierung und des Kultstatus von Ardbeg wohl leider schon bald vergriffen sein wird. Da es sich vorrangig um einen Sammler-Whisky handelt, bewerten wir die Preis-Leistung in diesem Fall nicht. Read full review
92
Exzellent
7
Laphroaig 30 Jahre
Nach dem starken Laphroaig 32 Jahre letztes Jahr zeigt John Campbell einmal mehr, dass er es versteht, verdammt gute Whiskys zu kreieren. Was auf dem Papier mit einer doppelten Lagerung in zwei Ex-Bourbon-Fässern recht unspektakulär klingt, entfaltet sich im Tasting zu einer vollen, intensiven und abwechslungsreichen Erfahrung. Hier geben nicht nur Rauch und Torf den Ton an, hier wird ein vielfältiges Bouquet an fruchtigen, süßen, herben, nussigen und mineralischen Noten aufgeboten. Einziges Manko ist der hohe Preis des Laphroaig 30 Jahre, der leider viele daran hindern dürfte, diesen erstklassigen Whisky zu verkosten. Da es sich um einen Sammler-Whisky handelt, verzichten wir bauf die Bewertung der Preis-Leistung.Read full review
92
Weltklasse
8
Highland Park Fire im Whisky-Test
Die exquisiten First-Fill-Bourbon-Fässer haben ganze Arbeit geleistet: Die Highland Park Ice Edition verfügt über sehr komplexe und ausgewogene Aromen, die mit Zimt, Bratapfel, Bitterorange und viel Holz wirklich winterlich daherkommen. Eine brillante Ergänzung zur Standard-Range von Highland Park, die eigenständige Akzente setzt. Mit einer Preisempfehlung von 265 Euro sicher nur etwas für echte Fans und Sammler - Aus diesem Grund bewerten wir die Preis-Leistung bei dieser Abfüllung nicht.Read full review
90
9
Highland Park Ice Edition
Die exquisiten First-Fill-Bourbon-Fässer haben ganze Arbeit geleistet: Die Highland Park Ice Edition verfügt über sehr komplexe und ausgewogene Aromen, die mit Zimt, Bratapfel, Bitterorange und viel Holz wirklich winterlich daherkommen. Eine brillante Ergänzung zur Standard-Range von Highland Park, die eigenständige Akzente setzt. Mit einer Preisempfehlung von 265 Euro sicher nur etwas für echte Fans und Sammler - Aus diesem Grund bewerten wir die Preis-Leistung bei dieser Abfüllung nicht.Read full review
90
10
Glenfiddich 26 Jahre Excellence
Der Glenfiddich 26 Jahre Excellence ist ein sehr intensiver Whisky, der beim Tasting herausfordert und viel Konzentration verlangt. Deutlich kommt dabei der starke Einfluss der Lagerung in Eichenholzfässern heraus. Diese hat dem Whisky einen intensiven würzigen und eher ernsten Geschmack verliehen. Insgesamt hat der Whisky eine hohe Güte und ein ausgeprägtes Geschmacksprofil. Leider ist der Preis von aktuell ca. 380 Euro etwas zu hoch angesetzt.Read full review
83
11
Highland Park Odin
Als Sammler-Whisky unterliegt der Highland Park Odin besonderen Gesetzen. Rational betrachtet ist es ein feiner Single Malt mit intensiven Aromen und eine gelungene Variante zum klassischen 18-jährigen der Orkney-Destillerie. Ob man mehrere hundert Euro ausgeben muss, um diesen Geschmack zu haben, bleibt aber fraglich. Auf Grund der Seltenheit und der Limitierung verzichten wir auf die Bewertung der Preis-LeistungRead full review
83
12
Octomore 6.3 Islay Barley
Die 258 ppm Peat in der Gerste sind eine Hausnummer! So kommt das Aroma und der Geschmack des Octomore 6.3 auch hauptsächlich aus diesem omnipräsenten Torf. Dennoch ist der Whisky dabei niemals unerträglich torfig. Absolute Torfliebhaber werden bei dieser Abfüllung mit der Zunge schnalzen, anderen Genießern wird wohl die Komplexität etwas abgehen. Der Octomore 6.3 ist ein guter Whisky, ganz vom Hocker gerissen hat er mich aber nicht. Auf Grund der Limitierung und den schwankenden Preisen bewerten wir die Preis-Leistung bei dieser Abfüllung nicht.Read full review
82