1
Glenfarclas 15 Jahre
Der Glenfarclas 15 begeistert mit einer unglaublich großen Aromenfülle. Ein großartiges Whiskyerlebnis für den fortgeschrittenen Genießer, denn durch die kräftigen Aromen wird nicht jeder diesen Highland-Malt mögen. Und auch gegen Sherry sollte man keine Allergie haben, denn der ist hier immer präsent. Der "Glennie 15" ist schon für rund 50 Euro zu haben, ein überaus fairer Preis. Für andere Abfüllungen dieser Qualität muss man deutlich tiefer in die Tasche langen.Read full review
90
2
Lagavulin 8 Jahre
Wieso trauen sich so wenige Destillerien einfach mal ein ehrliches Alter auf ihre jungen Whiskys zu schreiben? Lagavulin tut es mit dem 8-jährigen - und es klappt! Der Malt ist allerdings auch wirklich ausgezeichnet: Kräftige, fast stürmische Noten von Rauch und Torf prägen das Aroma. Gut ausbalanciert mit dunkler Schokolade und einer Spur Waldaromen. Er ist härter und unversöhnlicher als der alte Lagavulin 16 Jahre - und hat gerade deshalb das Zeug zum Klassiker. Unsere Kaufempfehlung für alle, die Islay-Whiskys schätzen. Preis: ca. 55 Euro.Read full review
90
Torfmonster
3
Caol Ila Distillers Edition
Das ist ein Malt Whisky mit Seegang! Doch die Distillers Edition von Caol Ila kann noch mehr: Gekonnt bindet sie die fruchtigen Weinnoten der Muskateller-Lagerung ein, ganz so als hätte es nie ein anderes Whisky-Finish gegeben. Trocken und würzig beweist dieser Single Malt, dass Caol Ila wieder ganz vorne mitspielt!Read full review
89
Exzellent
4
Talisker Distillers Edition
Holla, die Distillers Edition von Talisker scheucht mich erst mal ganz schön durchs Unterholz. Doch vom ruppigen Auftreten des Malts, von Rauch und Asche sollte man sich nicht täuschen lassen: Dahinter versteckt sich ein fruchtiger, maritimer und wunderbar vielschichtiger Malt. Das Finish in Amoroso-Sherryfässern hat dem etwa 10 Jahre alten Whisky definitiv gut getan - er hat deutlich mehr Tiefe als der klassische Talisker 10. Nur dem 18-jährigen muss er sich geschlagen geben, aber der spielt auch preislich in einer anderen Liga. Für rund 50 Euro ein prima Upgrade zum fairen Preis.Read full review
88
Exzellent
5
Benromach 10 Jahre 100 Proof
Ein Whisky wie ein Herbststurm an der See. Der sonst so milde Speysider von Benromach zeigt sich als 100 Proof in ganz anderem Gewand. Mit kräftigen Aromen und Pfeffer lässt er einen nach dem ersten Schluck erst mal ordentlich durchpusten. Doch hinter der harten Schale stecken eine Vielzahl an Fruchtaromen, die man spätestens mit etwas Zugabe von Wasser entdeckt. Eine exquisite Variante des normalen Benromach 10 Jahre. Der Preis von 60 Euro für die Flasche ist noch fair.Read full review
88
Geheimtipp
6
Lagavulin 16 Jahre
Endlich mal wieder ein Whisky der hält, was der Geruch verspricht: Der Lagavulin spielt gekonnt auf der Klaviatur der Islay-Aromen. Rauch, Torf, Leder, Kakao - der Lagavulin 16 ist ein komplexer Zeitgenosse. Ein Alleskönner ist er deshalb nicht, aber dennoch ein großer Whisky. Rund 50 Euro lassen sich wesentlich schlechter anlegen als in dieser Flasche.Read full review
88
7
Bunnahabhain 12 Jahre
Ist der Bunnahabhain 12 ein typischer Islay Single Malt? Vielleicht nicht, wenn man die typische Rauch-Power erwartet. An der Güte dieses Whiskys gibt es dennoch keinen Zweifel. Die schöne Aromen-Komposition von Getreide, Süße, Frucht und Rauch kann im Tasting überzeugen. Ein spannender und abwechslungsreicher Malt von einer Destillerie, die ich ab sofort als festen Punkt auf meiner persönlichen Landkarte haben werde. Mit 40 Euro liegt er preislich etwas höher als andere Einsteiger-Whiskys von Islay, was angesichts der ungefilterten, ungefärbten Qualität mit erhöhtem Stärkegrad von 46,3 % aber absolut in Ordnung geht.Read full review
86
8
Bowmore 15 Jahre
Der 15-jährige Bowmore ist die gekonnte Weiterentwicklung des 12 Jahre alten Islay-Standards. Durch das Sherry-Finish ist er etwas fruchtiger und komplexer geworden. Torf und Rauch sind anders als beim 18-jährigen Bowmore aber noch nicht vollständig verflogen. Eine schöne Balance zwischen der Wucht Islays und dem zarten Sherry. Ein toller Malt auch ohne Meerblick.Read full review
86
9
Balvenie 12 Jahre Single Barrel
Bei diesem Balvenie 12 Jahre Single Barrel stimmt die Balance. Kein Aroma wird im Tasting zu dominant oder übermächtig. Dennoch weist dieser Whisky für sein Alter schon einige reife Aromen auf. Die rund 55 Euro für einen first fill Single Barrel Whisky erscheinen uns fair bepreist. Ein guter Whisky in seiner Altersklasse.Read full review
85
10
Dalmore 15 Jahre
Dalmore 15 Jahre: Ein Dram wie ein Herrenhaus im Winter. Mit seinem gemütlichen Duft nach Weihnachten und Holz fängt er einen direkt ein. Im Geschmack dann erstaunlich wenig Frucht, ein leichter Körper und viel herbe Holzaromen. Ein "Herren-"Whisky den man mag oder eben nicht und der Zeit braucht, um seine eigene Komplexität zu entfalten. Ein Malt wie ein Großvater, der einem seine Lebensgeschichte erzählt. Der Preis von 50 bis 60 Euro ist für einen 15 Jahre alten Single Malt dieser Qualität überaus fair.Read full review
84
Vielschichtig
11
Macallan Amber
Schon die weiße Hülle und die schlanke Flasche des Macallan Amber fallen auf. Auch in Geruch und Geschmack hat dieser Speysider viel zu bieten. Frucht und Würze wechseln sich angenehm ab und auch die Lagerung in Sherryfässern macht sich bemerkbar. Der Macallan ist schön mild, die Aromen des Whiskys breiten sich erst langsam im Mund aus. Ein schöner Speysider.Read full review
84
Gelungen
12
Ardmore 12 Jahre Port Wood Finish
Mit dem Legacy hat Ardmore letztes Jahr eine ganz heiße Ware aufs Tapet gebracht. Geschmacklich legt der neue 12-jährige noch ordentlich Reife und Komplexität drauf. Das Port-Finish ist exquisit eingebunden und nicht zu dominant. Der Ardmore 12 ist der bessere Whisky von beiden. Guter Stoff hat bekanntlich seinen Preis - die UVP von 50 Euro finden wir aber etwas hoch angesetzt. Ein 10er weniger und es wäre eine Pflichtflasche für jede Heimbar.Read full review
83
13
Balvenie Caribbean Cask 14 Jahre
Der Balvenie Caribbean Cask schmeckt nach Urlaub: Das Rum-Finish bringt vor allem fruchtige, weiche und süße Noten ins Tasting-Glas. Im Geschmack sind andere Single Malts von Balvenie aber komplexer. Für rund 50 Euro dennoch eine empfehlenswerte Flasche und eine gute Geschenkidee für alle, die einen Rum-Genießer zum Scotch Whisky konvertieren möchten.Read full review
82
Exotisch
14
Nikka Taketsuru Pure Malt
Durch Mut und Entdeckergeist ebnete Masataka Taketsuru japanischem Whisky den Weg und war einer der wegweisenden Pioniere. Der Taketsuru Pure Malt brennt im Tasting hingegen kein Feuerwerk ab. In seiner Aromatik - mit Süße, Frucht und Würze sowie leichtem Rauch und Salzigkeit ist der Whisky allerdings sehr schön komponiert. Mit einem Preis von derzeit unter 50 Euro für einen japanischen Whisky fair bepreist. Read full review
82
15
Talisker Dark Storm
Wow, was für ein Date! Wild, leidenschaftlich, stürmisch kochen die Emotionen und Aromen bei diesem Whisky hoch. Viel Rauch und Torf treffen auf süße Noten. Mit zunehmender Dauer des Tête-à-Tête schleichen sich aber erste Zweifel an der Lady von der Isle of Skye ein: Besonders tiefgründig oder komplex ist das Gebotene nicht. Aber es macht dennoch verdammt viel Spaß! Einen Wermutstropfen hat die Affaire: Trotz Literflasche könnte die Preis-Leistung beim Dark Storm besser sein.Read full review
81
Rauchbombe
16
Glenmorangie Nectar d'Or
Samtige Eleganz in Vollendung - der Glenmorangie ist ein wundervoller Begleiter zum Dessert. Das Sauternes-Finishing bringt milde und süße Aromen zum Vorschein, die den Nectar d'Or zu einem besonders feinen Whisky machen. Lediglich Fans von rauchigen Tropfen kommen nicht auf ihre Kosten.Read full review
81
17
Blair Athol 12 Jahre
Für sein Alter von 12 Jahren schmeckt der Blair Athol sehr reif. Er ist ein angenehmer Whisky, der einem unkompliziert den Feierabend versüßt. Mit seiner interessanten und ausgewogenen Komposition der Aromen weiß der Blair Athol zu überzeugen und weckt unsere Entdeckerfreude. Ein kleiner Geheimtipp aus einer spannenden und unscheinbaren Highland-Destillerie. Read full review
81
18
Glenmorangie Quinta Ruban
Der Glenmorangie Quinta Ruban ist ein ausgewogener und schmackhafter Highland-Whisky. Bei der Komplexität werden keine großen Sprünge gemacht, die Komposition der Aromen ist jedoch sehr gut und passend. Da die Aromen auf Dauer recht schwer wirken, kein absolutes Whisky-Highlight. Ordentlicher Feierabend Dram zum Wochenende.Read full review
77
19
Oban 14 Jahre im Whisky-Test
Der Oban 14 ist wie der Stammgast einer Bar: Er war halt schon immer da, hat über die Jahre aber etwas an Glanz verloren. Obwohl die einzelnen Aromen durchaus spannend sind, fehlt diesem Whisky der letzte Kick, um sich ganz vorne einzureihen. Gemütlich, unaufgeregt, aber auch etwas brav.Read full review
77
20
Ardbeg Uigeadail
Im Tasting kann uns der Ardbeg Uigeadail nicht völlig überzeugen: Die durch die Sherryfässer eingebrachte süßliche Komponente ist zwar interessant, wirkt aber aufgesetzt und kann sich nicht so recht gegen den typischen Ardbeg-Rauch und Torf behaupten. Immer wieder schimmert das jüngere Alter des Whiskys durch. Alles in allem kein schlechter Single Malt und interessant für alle, die eine Variante des klassischen Ardbeg 10 Jahre suchen. Uns hat im Test aber der letzte Kick gefehlt.Read full review
76
21
Jura 16 Jahre Diurachs' Own
Isle of Jura 16 ist ein schöner, milder und reifer Single Malt, für alle die starke Holzaromen lieben. Harmonie statt Abwechslung lautet die Devise. Für mich kein absoluter Muss-ich-wieder-trinken-Alarm, aber es dennoch ein guter Whisky für warme Sommertage und Nächte. Und dass zu einem überaus fairen Preis.Read full review
76
22
Glenlivet 18 Jahre
Leicht, elegant und unkompliziert: Die typisch milden und fruchtigen Aromen der Speyside prägen den Glenlivet 18 Jahre. Während Einstieg und Abgang überzeugen, gehen einem mit ihm im Mittelteil etwas zu schnell die Gesprächsthemen aus. Ein schöner Begleiter für den Feierabend, aber kein spektakulärer oder mitreißender Whisky. Die Preis-Leistung stimmt mit unter 60 Euro pro Flasche versöhnlich. 18 Jahre sind selten so günstig zu haben.Read full review
75
23
Highland Park Dark Origins
Der "Dark Origins" soll die "dunklen Ursprünge" von Highland Park beschwören: Und die liegen anscheinend im Sherry-Fass. Wenig Rauch, kein Salz. Der No-Age-Statement ist nicht unspannend, aber wir haben uns beim Trinken schon gefragt, warum eigentlich Highland Park auf der Flasche steht. Der halb so teure 12-jährige bietet mehr fürs Geld. Ihm gilt unsere Empfehlung.Read full review
75
24
Wolfburn First General Release
Dieser Wolf hat echt Biss! Wolfburn zeigt, was ein Whisky mit der richtigen Lagerung in den ersten drei Jahren erreichen kann. Klar kommt der New Make noch durch, aber der salzige, malzige und leicht rauchig-torfige Charakter diesese Whiskys hat uns überzeugt. Ein starker Start für einen jungen Wolf! Nur die Preis-Leistung (50-60 Euro pro Flasche) verhindert eine bessere Wertung. Wer junge Whiskys liebt, kann trotzdem zuschlagen! Wir freuen uns jedenfalls schon auf den ersten Wolfburn 10 Jahre.Read full review
74
Gelungen
25
Glenfiddich IPA
Craft Bier und Single Malt Whisky - mit dem IPA Experiment will Glenfiddich das Beste aus zwei Welten vereinen. Während im Nosing durchaus gute Ansätze und Biernoten erkennbar sind, kann der Scotch geschmacklich nicht punkten. Nicht nur dass kaum Bier-Aromen zu schmecken sind, der Whisky hat wenig Körper, es fehlt die Tiefe. Der Glenfiddich IPA funktioniert leider weder als Single Malt noch als "Scotch aus dem Bierfass" richtig gut. Für über 50 Euro erscheint er uns zu teuer.Read full review
69
Enttäuschend
26
Macallan Gold im Whisky-Test
Der goldene Macallan ist der hellste und wahrscheinlich jüngste Whisky der 1824 Edition. Im Tasting ist der Macallan Gold fruchtig-frisch und eher mild, wobei er in eine säuerliche Richtung tendiert. Geschmacklich fallen Apfel-, Zitrus und grasige Noten besonders auf. Der Whisky ist schmackhaft, kann mich im Test jedoch nicht vollends überzeugen, was auch am relativ hohen Preis liegt.Read full review
68
27
Chivas Regal 18 Jahre
Gibt es einen Award für den schnarchigsten Whisky? Der Chivas Regal 18 Jahre hätte gute Chancen ihn zu gewinnen. Denn was hier in Nase und Mund passiert ist leider sehr vorhersehbar und uninspiriert. Wer es mild und lieblich mag und Dessertwhiskys schätzt, der kann sich natürlich an dem Scotch Blend versuchen. Alle anderen wird der 18-jährige Chivas - zumindest pur und nicht im Cocktail - doch ziemlich langweilen. Zum Preis von 50 Euro gibt es exquisite Single Malts, die deutlich mehr können als dieser "Nummer-sicher-Blend".Read full review
67
28
Glen Els Journey
Der Glen Els Journey erinnert im Tasting mehr an einen karibischen Rum oder einen Likör, als an einen Whisky. Für einen Single Malt fehlen mir die Struktur, die Komplexität und die charakteristischen Aromen, wie ich sie von schottischen Vertretern kenne. Ich habe zudem das Gefühl, dass die verschiedenen süßen Weine den Geschmack des jungen Malts fast völlig überdecken. Vielleicht sind sechs Weinfässer auch einfach zu viel des Guten. Im Ergebnis ein sehr süßer und unkomplexer Whisky. Der Preis von 50 Euro scheint angesichts der Qualität und des jungen Alters deutlich zu hoch angesetzt.Read full review
60
Enttäuschend
29
Penderyn Red Flag Madeira
"Jetzt lasst doch dem Whisky etwas mehr Zeit", möchte man den Brennmeistern von Penderyn zurufen. Denn wer mit einem großformatigen Slogan wie "Icons of Wales" antritt, muss sich auch daran messen lassen. Und das bekommt dem Penderyn Red Flag nicht gut: In Nase und Mund sehr jung, alkoholisch, bitter und unreif kann der No-Ager einfach nicht punkten. Und wer Korn mag, ist anderswo günstiger dran...Read full review
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