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Glenfarclas 105 im Whisky-Test
Der Glenfarclas 105 in Fassstärke ist trotz seiner 60% erstaunlich mild geblieben. Das Aromenprofil ist von fruchtiger Süße, Eichenholz, malzigen Noten sowie dem Einfluss der Ex-Sherryfässer geprägt. So verkörpert dieser Whisky den Geist und die Charakteristik dieser Highland-Destillerie, was ihn zum Rundum-Sorglos-Paket für den Glenfarclas-Fan macht. Für um die 40 Euro bekommt man hier, ob verdünnt oder unverdünnt, einen ziemlich leckeren und spannenden Whisky in sein Tasting-Glas.Read full review
89
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Highland Park 12 Jahre
Fruchtig wie ein Malt aus der Speyside, rauchig wie ein Insel-Whisky: Der Highland Park 12 vereint das Beste aus beiden Welten. Vielschichtig und spannend. Ein wunderbar komplexer Feierabend-Whisky!Read full review
89
Vorzüglich
3
Auchentoshan Three Wood
Locker und leicht schwingt der Auchentoshan Three Wood im Nosing-Glas. Mit seiner samtigen Süße, den reifen schokoladigen und leicht würzigen Aromen empfiehlt sich dieser Malt als Dessert-Whisky nach einem schweren Essen. Er schafft eine gemütliche Atmosphäre und beweist sich als absolut gesellschaftstauglich.Read full review
86
Gelungen
4
Ardbeg 10 Jahre
Mit dem Ardbeg 10 kommt endlich mal wieder ein Torfmonster ins Glas. Und das hat ziemlich miese Laune. Doch wer endlich mal puren Torf schmecken möchte, kommt um den Ardbeg 10 praktisch nicht herum. Die ungestüme Kraft von Islay im Glas und ein heißer Tipp für die Hausbar!Read full review
85
5
Aberfeldy 12 Jahre
Für einen Whisky seiner Preisklasse ist der 12-jährige Single Malt von Aberfeldy ungewöhnlich komplex. Ein ganzer Obstkorb wandert über unsere Zunge, ehe der Whisky sich mit einem fein-rauchigen Finale verabschiedet. Ein exzellenter Whisky, der in keiner Sammlung fehlen sollte.Read full review
84
6
Jura Superstition im Whisky-Test
Es mag Aberglaube sein oder nicht, der Jura Whisky überzeugt uns leicht getorft im Tasting. Dabei ist der Jura Superstition unkompliziert zu trinken und eignet sich so auch für den Einstieg hin zu rauchigen Whiskys. Der Superstition von der Isle of Jura ist sicherlich kein Wunder-Whisky, Preis und Qualität stehen hier aber in einem guten Verhältnis.Read full review
83
Leicht rauchig
7
Laphroaig Quarter Cask im Test
Der Laphroaig Quarter Cask kommt direkt auf den Punkt: Wild und unversöhnlich qualmt er Mund und Nase zu. Noch etwas mehr als beim 10er bleibt dabei die Komplexität auf der Strecke, der Quarter Cask wirkt jünger. Dennoch ein empfehlenswerter No-Ager für Islay-Fans!Read full review
82
Rauchbombe
8
Laphroaig Triple Wood
Der Geruch ist das Highlight dieses Laphroaig: Die dreifache Reifung sorgt mit ihren fruchtigen und würzigen Noten für viel Spannung in der Nase. Im Geschmack wird der Kampf zwischen Sherry und Torfrauch dann heiß: Eine Mischung, die wir insgesamt nicht ganz rund fanden. Passen Sherry und Laphroaig eben doch nicht zusammen?Read full review
79
9
Caol Ila 12 Jahre
Der Caol Ila 12 zeigt gleich auf Anhieb, dass er nicht in der zweiten Liga spielen möchte: Ein vollmundiger Islay-Malt, der mehr kann als nur rauchig. Der Caol Ila ist dabei milder und weniger torfig als die Schwergewichte von Laphroaig bis Ardbeg. Vielleicht fehlt es ihm etwas am Feinschliff im Geschmack, um in der Königsklasse wirklich Erfolge feiern zu können. Die Preis-Leistung (unter 40 Euro pro Flasche) stimmt aber in jedem Fall.Read full review
78
10
Deanston 12 Jahre
Die Deanston-Destillerie ist einen Stopp wert - und der Deanston 12 einen Schluck. Die Abfüllung vereint klassische Highland-Qualitäten, trinkt sich überaus angenehm und ist gerade für Einsteiger gut geeignet. Fortgeschrittenen Genießern wird vermutlich etwas die Abwechslung und Tiefe fehlen, die eine weitere Entdeckungsreise in das Herz eines Malts so spannend machen. Wer den Deanston 12 beim Händler seines Vertrauens günstig sieht, sollte zugreifen.Read full review
77
Gelungen
11
Dalwhinnie 15 Jahre
Der Dalwhinnie 15 ist gemessen an seinem Alter kein besonders komplexer Whisky. Was hat der Gute in den letzten 15 Jahren nur getrieben? Viel vom Fass hat er jedenfalls nicht mitbekommen… Ein insgesamt solider Malt, der seine Fans sicherlich bei den Freunden von süßen und lieblichen Whiskys im Stil der Lowlands findet. Glücklicherweise müssen diese für ihren Genuss nicht zu tief in die Tasche greifen: Nur rund 30 Euro kostet eine Flasche.Read full review
70
Harmlos
12
Springbank 10 Jahre
Die Faszination für den Springbank 10 in vielen Whisky-Blogs bleibt mir ein kleines Mysterium: Ja, es ist ein solider, leicht salziger Single Malt mit feinem Rauch. Aber weder eine Aromenbombe noch besonders vielschichtig. Auch der versprochene Torf war - zumindest in meiner Flasche - nicht mit an Bord. Wer Whiskys mit einer ausgefallenen Charakteristik schätzt, kann dennoch einen Schluck wagen. Wer weiß, vielleicht erschließt sich der Springbank 10 auch erst bei mehrmaligem Tasting? Read full review
70
Solide
13
Old Pulteney 12 Jahre
Der Old Pulteney 12 Jahre ist ein leichter Highlander mit einer frischen Seebrise. Er rockt nicht im Glas, sondern schiebt lieber eine ruhige Kugel – und das auf unsere Kosten. We are not very amused!Read full review
70
14
Cardhu 12 Jahre
Der Cardhu 12 Jahre macht seine Sache im Tasting gut. Die klassischen Speyside-Aromen sind gefällig und ausgewogen komponiert. Dieser Single Malt ist sehr mild und sanft im Mund, so dass er sich sehr gut für Einsteiger und auch für alle eignet, die normalerweise keinen Whisky trinken. Man könnte ihn bisweilen fast mit einem milden Whisky-Blend verwechseln. Ich persönlich würde mir im Tasting aber etwas mehr Tiefe und Spannung bei den Aromen wünschen.Read full review
70
15
Bowmore Black Rock (NAS)
Der Name "Black Rock" passt für diesen Whisky wie die Faust aufs Auge: Denn so wie der schwarze Felsen in der Bucht von Islay nur ein unscheinbarer Steinhaufen ist, so strahlt auch dieser NAS-Whisky keine Größe aus. Ja, der typische Bowmore-Rauch ist da, aber eben nicht mehr: Schmal und viel zu leichtfüßig kann der Black Rock geschmacklich keinen Stich machen. Auch das Sherry-Fass ist kaum zu merken - ehrlich gesagt haben wir erst beim Blick auf den Karton hinterher festgestellt, dass es überhaupt eine Sherry Cask-Lagerung gab. Der bittere Nachhall macht die Enttäuschung perfekt. Ein mittelmäßiger Whisky, der nicht an gute Bowmore-Abfüllungen mit Alter heranreichen kann.Read full review
69
Enttäuschend
16
Talisker Storm
Der Talisker Storm ist ein rauchiger Insel-Whisky, dessen zitronige und salzige Noten in der Nase kitzeln. Im Vergleich zum Talisker 10 Jahre wirkt er jünger und wilder, hat aber auch weniger Komplexität und der Alkohol ist stärker spürbar. In der Preis-Leistung liegt deshalb in unseren Augen der 10er vorne.Read full review
65
17
Haig Club Single Grain
Schnarch..War hier ein Tasting? Statt der stimmungsvollen La-Ola-Welle gibt es für den Beckham-Whisky nur ein gellendes Pfeifkonzert. Kein Mut in der Geschmacks-Offensive, mangelhafte Pässe in die Schnittstellen meiner Geschmacksknospen sowie ein frecher Preis (ca. 48 Euro) lassen nur einen Schluss zu, Notbremse - Platzverweis.Read full review
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