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Balvenie 15 Jahre Single Barrel
Eindrucksvoll zeigt uns der Balvenie 15 Single Barrel, dass Speyside-Whiskys nicht so massenkonform sein müssen, wie die der Konkurrenz von Glenfiddich gleich nebenan: Ein reifer Single Malt mit schönen Waldfrucht-Noten, der im Geschmack stark vom verwendeten Holzfass geprägt ist. Die besondere Art der Abfüllung lässt sich Balvenie mit rund 75 Euro gut bezahlen. Ob die anderen Single Barrels tatsächlich anders schmecken?Read full review
88
Empfehlenswert
2
Hibiki 12 Jahre
Wer den Hibiki in die Top-Riege der internationalen Whiskys einsortiert, liegt absolut richtig: Der 12-jährige Malt lässt manchen gleichaltrigen Schotten nackt im Regen stehen. Exquisite, feine und perfekt abgestimmte Aromen zeichnen den Japaner aus. Einziges Manko ist der recht hohe Preis von rund 80 Euro pro Flasche - der jedoch in Zukunft noch weiter steigen könnte.Read full review
87
3
Octomore 7.4 Virgin Oak
Acht Buchstaben und bei Torfliebhabern gehen die Mundwinkel hoch: Das ist Octomore! Der 7.4er heizt serienmäßig mit 167 ppm über die Mundpiste namens Zunge. Im Boxenstopp lässt er ein paar Aromen liegen, doch klar ist auch: Hier geht es nicht um Komplexität, sondern um das Torferlebnis. Leider limitiert und damit recht teuer. Wir bewerten die Preis-Leistung deswegen nicht.Read full review
87
4
Ardbeg Dark Cove 46,5%
Wow! Im Tasting-Glas braucht der "Schmuggler-Whisky" Ardbeg Dark Cove keinen langen Anlauf. Im Geruch eine dichte Geruchswand mit einer Mischung aus rauchigen-, fleischigen und süßen Aromen. Im Geschmack legt er sogar noch eine Schippe drauf. Der passionierte Islay-Fan wird seine helle Freude an diesem Dram haben. Leider limitiert und daher schon so gut wie ausverkauft. Aus diesem Grund bewerten wir die Preis-Leistung nicht.Read full review
87
5
Ardbeg Kelpie
Was hat das Kelpie mit dem Ardbeg zu tun? Nicht viel. Hinter der netten schottischen Sage verbirgt sich ein süß-rauchiger Islay-Whisky und eine gelungene Variante der typischen Ardbeg-Aromen. Vor allem die schokoladigen Noten haben uns gut gefallen. Insgesamt nicht spektakulär, aber ein gelungener Whisky. Für einen No-Age-Statement finden wir den Preis von rund 100 Euro recht hoch angesetzt. Es ist zu vermuten, dass Ardbeg dennoch damit durchkommt. Der Kelpie ist auf ca. 60.000 Flaschen weltweit limitiert.Read full review
78
6
Laphroaig 18 Jahre
Der Laphroaig 18 ist nicht nur acht Jahre älter als die 10-jährige Standardabfüllung, er ist auch weicher, geschliffener und runder. Der wilde ungestüme Rauch ist verflogen, der Torf abgebaut und die medizinischen Noten verheilt. Zurück bleibt ein Whisky, der im Geschmack nicht ganz zur alten Stärke zurückfindet. Der 10er bleibt für uns erste Wahl.Read full review
76
7
Bunnahabhain 18 Jahre
Der Bunnahabhain 18 Jahre ist ein überzeugender Single Malt, der den islay-typischen Rauch und Torf mit Würze, Früchten und Sherryaromatik vereint. Diese Vielfalt im Geschmack unterscheidet Bunnahabhain von anderen Islay-Whiskys, die eher straight ein bestimmtes Aroma durchziehen. Leider ist der 18-jährige Whisky mit aktuell rund 120 Euro eher teuer, was andere Abfüllungen attraktiver macht.Read full review
75
Gelungen
8
Ardbeg Perpetuum
Der neue Perpetuum dreht die Geschmacksschraube bei Ardbeg in die trocken-herbe Richtung: Erdig, mineralisch, ledrig, aber auch etwas bitter. Mit etwas Geduld gelingt es, die verschiedenen feinen und teilweise durchmischten Aromen voneinander zu trennen. Alles in allem kein "easy-drinking" Whisky, sondern eher eine neue Kombination von altbekannten Aromen. Dazu passt das lateinische "perpetuum" - das kann nämlich auch "beständig" heißen.Read full review
71
9
Benriach 17 Jahre Solstice
Wer keinen Port mag, sollte Abstand von diesem Whisky halten: Der Benriach 17 Solstice schmeckt ziemlich intensiv nach der Weinspirituose. Zusammen mit dem Torf ergibt sich ein kontrastreicher Geschmack, der aber erst im Nachgang richtig zum Tragen kommt. Gerade im Mittelteil passiert uns für einen Whisky dieses Alters zu wenig. Die rund 70 Euro pro Flasche würden wir anders anlegen.Read full review
67
10
Balblair Vintage 1989
Was ist das Manko vom Balblair 1989? In Geruch und Geschmack kann man ihm keine Vorwurf machen, da er nicht unkomplex ist. Ganz gepackt hat mich die Abfüllung aber nicht. Von einem Whisky mit 22-23 Jahren Lagerung, erwarte ich etwas mehr Biss und Wucht. Im Mundgefühl ist der Balblair-Whisky zu ungriffig, trotz des langen Abgangs bleibt mir kein spannendes Geschmackserlebnis haften.Read full review
64