Schon Berühmtheiten wie Vincent van Gogh, Oscar Wilde oder Edgar Allan Poe schworen auf diese hochprozentige Spirituose –  doch was ist dran und drin in der „Grünen Fee“?

Hergestellt wurde es zuerst im preußischen Fürstentum Neuenburg (heutige Schweiz). Es existieren verschiedene Rezepturen doch in jeden guten Absinth gehört Wermut und auch Anis, andere Varianten verwenden Kräuter wie Zitronenmelisse, Koriander, Muskat oder Wacholder. Er ist also ein Kräuterschnaps.

Absinth werden halluzinogene Wirkungen nachgesagt, und wirklich enthält Absinth das Wermut-Öl Thujon welches in hohen Dosierungen Visionen, Verwirrtheit und epileptische Krämpfe etc. hervorrufen kann. Allerdings ist die heute wie damals in Absinth enthaltene Menge viel zu gering um tatsächlich eine Wirkung zu haben. Eine Gefahr besteht durch Absinth nur durch übermäßigen Genuß – wie bei allen anderen hochprozentigen Getränken auch.

Die Künstler des 19. Jahrhunderts priesen die sogenannte „Grüne Stunde“ und etablierten zahlreiche Trinkrituale, wie dieses: Über das Absinthglas wird auf einem gelochten Löffel ein Zuckerstück platziert. Nun lässt man Wasser auf den Löffel tropfen, welches sich mit dem Zucker verbindet und sodann in den Absinth tropft. Der Absinth erhält hierdurch eine milchig-grünliche Färbung, die durch den so genannten Louche-Effekt entsteht.

Heute ist Absinth als Partygetränk in vielen Bars und Kneipen wieder ziemlich beliebt. Wer im örtlichen Supermarkt keinen findet, kann ihn in zahlreichen Onlineshops bestellen.

1 Kommentar

  1. Wenn Ihr heisses Wasser nehmt ist schon
    klar woher das „nachbrennen“ kommt. Natürlich nimmt der Absintheur nur eiskaltes Wasser! Echt unglaublich, bei so einem Blödsinn kann keiner mehr von „Fehlerteufel“sprechen…

    Hier euer Text:

    „Wie trinkt man Absinth eigentlich?

    Es gibt verschiedene Trinkrituale, von denen das „französische” wohl am geläufigsten ist. Hierbei wird zunächst etwas Absinth in ein Glas gefüllt. Anschließend platziert man ein bis zwei Stück Würfelzucker auf dem Absinth-Löffel und legt ihn darüber. Tröpfchenweise gießt man etwas heißes Wasser darüber. Dieses läuft über den Zucker, der sich löst und dann in den Absinth tropft.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*