Wegen seiner angeblichen Wirkung ist Absinth ein Kultgetränk. Was steckt dahinter und wie trinkt man Absinth?

Schon Berühmtheiten wie Vincent van Gogh, Oscar Wilde oder Edgar Allan Poe schworen auf diese hochprozentige Spirituose –  doch was ist dran und drin in der „Grünen Fee“?

Der Ursprung von Absinth liegt in der heutigen Schweiz

Hergestellt wurde es zuerst im preußischen Fürstentum Neuenburg (heutige Schweiz). Es existieren verschiedene Rezepturen doch in jeden guten Absinth gehört Wermut und auch Anis, andere Varianten verwenden Kräuter wie Zitronenmelisse, Koriander, Muskat oder Wacholder. Er ist also ein Kräuterschnaps.

Ist die Wirkung von Absinth halluzinogen?

Absinth werden halluzinogene Wirkungen nachgesagt, und wirklich enthält Absinth das Wermut-Öl Thujon welches in hohen Dosierungen Visionen, Verwirrtheit und epileptische Krämpfe etc. hervorrufen kann. Allerdings ist die heute wie damals in Absinth enthaltene Menge viel zu gering um tatsächlich eine Wirkung zu haben. Eine Gefahr besteht durch Absinth nur durch übermäßigen Genuß – wie bei allen anderen hochprozentigen Getränken auch. Der Thujon-Gehalt von Absinth ist mittlerweile begrenzt. In Absinthen mit dem höchsten Thujon-Gehalt sind maximal 35 mg pro Kilo enthalten.

Wie trinkt man Absinth?

Die Künstler des 19. Jahrhunderts priesen die sogenannte „Grüne Stunde“ und etablierten zahlreiche Trinkrituale, wie dieses: Über das Absinthglas wird auf einem gelochten Löffel ein Zuckerstück platziert. Nun lässt man Wasser auf den Löffel tropfen, welches sich mit dem Zucker verbindet und sodann in den Absinth tropft. Der Absinth erhält hierdurch eine milchig-grünliche Färbung, die durch den so genannten Louche-Effekt entsteht.

Wo kann man Absinth kaufen?

Heute ist Absinth als Partygetränk in vielen Bars und Kneipen wieder ziemlich beliebt und es gibt viele verschiedene Hersteller der „Grünen Fee“. Seit dem Jahr 1998 ist Absinth in den meisten europäischen Ländern wieder erhältlich, in der Schweiz ist die die Herstellung und Verkauf seit 2005 wieder erlaubt. In gut sortierten Supermärkten ist Absinth erhältlich. Wer im örtlichen Supermarkt keinen findet, kann ihn in zahlreichen Onlineshops bestellen.

1 Kommentar

  1. Wenn Ihr heisses Wasser nehmt ist schon
    klar woher das „nachbrennen“ kommt. Natürlich nimmt der Absintheur nur eiskaltes Wasser! Echt unglaublich, bei so einem Blödsinn kann keiner mehr von „Fehlerteufel“sprechen…

    Hier euer Text:

    „Wie trinkt man Absinth eigentlich?

    Es gibt verschiedene Trinkrituale, von denen das „französische” wohl am geläufigsten ist. Hierbei wird zunächst etwas Absinth in ein Glas gefüllt. Anschließend platziert man ein bis zwei Stück Würfelzucker auf dem Absinth-Löffel und legt ihn darüber. Tröpfchenweise gießt man etwas heißes Wasser darüber. Dieses läuft über den Zucker, der sich löst und dann in den Absinth tropft.“

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